Neues aus Buechnerland

16.1.2012

Flammentod im Grafenhaus?

Abgelegt unter: Villa, Zeitgenössisches, Geschichte, Vortrag, Veranstaltung, Lesung — admin @ 11:12

 

Am 14. Juni 1847 wurde in Darmstadt die Gräfin von Görlitz unter höchst mysteriösen Umständen tot aufgefunden. Ohne ausführliche Untersuchung, auch ohne Obduktion, wurde die Leiche bestattet, ein Unfall unterstellt. Vom 11. März bis zum 11. April 1850, also fast drei Jahre später, kam es zu einem aufsehenderregenden Indizienprozeß. Nach über 150 Jahren hat sich die promovierte Archäologin, Wissenschaftsjournalistin, Wissenschaftliche Dokumentarin und Autobiografikerin Aide Rehbaum der Geschichte angenommen und in einem kleinen Band dokumentiert.

Mit dem Darmstädter Giftmordprozeß kam es zu einem der ersten Indizienprozesse überhaupt, nachdem die 1848er-Revolution die mittelalterlichen Inquisitionsprozesse endlich beseitigt hatten. Eine Vielzahl von prominenten Darmstädtern wie Merck, Liebig, Kekulé und Harres traten dabei auf, und die Weltpresse berichtete.

Hier habe ich das Buch besprochen.

Der Pfungstädter Heimatverein hat Frau Rehbaum eingeladen, ihr Buch und die spannende Geschichte des Prozesses vorzustellen.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie am 20.1. um 19 Uhr in die Villa Büchner kommen (und/oder diese Einladung verbreiten), der Eintritt ist frei!

24.12.2011

Und die Einen steh´n im Dunklen …

Abgelegt unter: Zeitgenössisches, Georg Büchner, Texte — admin @ 13:24

Ich komme vom Christkindlesmarkt, überall Haufen zerlumpter, frierender Kinder, die mit aufgerissenen Augen und traurigen Gesichtern vor der Herrlichkeit aus Wasser und Mehl, Dreck und Goldpapier standen.

Speisekarte des Restaurants „Au Crocodile”, Strasbourg, Januar 2009

Der Gedanke, daß für die meisten Menschen auch die armseligsten Genüsse und Freuden unerreichbare Kostbarkeiten sind, machte mich sehr bitter.

Georg Büchner, Brief an die Familie, Straßburg, 1. Januar 1836

7.11.2011

„Wie der hessische Löwe auf das linke Ufer des Rheins gelangte.“

Abgelegt unter: Zeitgenössisches, Geschichte, in eigener Sache, Vortrag, Veranstaltung — admin @ 15:13

In Zwingenberg konnte man kürzlich von Dr. Emrich lernen, welche Löwen heraldisch wann und warum in welche Wappen gerieten, und in der Folge erläutert er am 25. 11. dessen Sprung über den Rhein. Das Thema, das gewählt wurde, um an die Jubiläen zur Erweiterung Hessens vor 200 Jahren zu erinnern, ist in unserem Zusammenhang von besonderem Interesse: das entstandene Großherzogtum von Hessen und bei Rhein ist das Staatsgebiet, in dem die Büchners den größten Teil ihres Lebens verbrachten.

Darüber hinaus soll nicht verschwiegen werden, dass der Autor dieser Zeilen sich selbst noch immer auch als „Rheinhessen” begreift: ich wurde dort geboren und habe die ersten Jahre meines Lebens in Badenheim und Wöllstein verbracht. Dies war einer der Gründe für mich, schon vor einiger Zeit auf Isaak Maus und sein „Ein überrheiner Bauersmann an seinen Kurfürsten zu München im Bayerland” aufmerksam zu machen; in Kürze stelle ich auch das „Lied der freien Wöllsteiner” aus der „Franzosenzeit” hier ein.

 

 

Der Förderkreis Kunst und Kultur

 

Zwingenberg e.V. lädt ein:

 

 

 

 

Vortrag:

 

„Wie der hessische Löwe

 

auf das linke Ufer des

 

Rheins gelangte.“

 

 200 Jahre Rheinhessen 

 

 

 

Referent: Dr. Dieter Emrich,

(Bensheim) 

 

 

 

Zwingenberg

 

Freitag, 25.11., 19:30 Uhr,

 

Saal Altes Amtsgericht

 

 

Gäste sind herzlich willkommen

 

 

Veranstalter: Förderkreis für Kunst und Kultur Zwingenberg e.V.

Bürgermeister a.D. Dieter Kullak (Vorsitzender)

 

 

Auf Einladung des Vereins Förderkreises Kunst und Kultur Zwingenberg e.V. hält Dr. Dieter Emrich am 25.11.2011, 19.30 Uhr, im Saal des Alten Amtsgerichts in Zwingenberg einen Lichtbildervortrag über die Entstehung hessischer Territorien links des Rheins. Es wird davon die Rede sein, was Hessen mit Straßburg und Pirmasens verband und weshalb sich der vom Franzosenkaiser Napoleon I zum Großherzog Ludwig von Hessen-Darmstadt ernannte, zunächst gegen eine linksrheinische Erweiterung seines Territoriums vehement sträubte.

Zugleich soll auch auf unserer Seite des Rheins der Bildung der Provinz Rheinhessen vor bald 200 Jahren betrachtet werden. Von Ursachen und Umständen dieses Gebietserwerbs des Großherzogtums Hessen-Darmstadt soll die Rede sein. Bis 2016 werden in Rheinhessen in regelmäßigen Abständen Kolloquien stattfinden, welche die unterschiedlichsten Aspekte rheinhessischer Geschichte ansprechen. Auftakt ist eine Veranstaltung im November 2011 in Alzey, gemeinsam durchgeführt vom Alzeyer Verein für Geschichte und Kunst, dem Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Rheinhessische Heimatforscher e.V. Die geplante umfassende Rückschau beweist die landsmannschaftliche Identität der uns benachbarten rheinhessischen Bevölkerung auch noch heute, bald 70 Jahre nach der Abtrennung dieser Region von Hessen durch die BesatzungsmächteRheinhessen ist z. B. heute noch eine Propstei der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Rheinhessen ist ein profiliertes Weinanbaugebiet und wird touristisch eigens beworben.

Zu Hessen kam diese Provinz aufgrund langwieriger Verhandlungen über die territoriale Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress nach den Niederlagen Napoleons erst in der Völkerschlacht bei Leipzig und dann bei Waterloo.

Der noch junge Verein Förderkreis Kunst und Kultur Zwingenberg lädt alle Interessierte sehr herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

 

31.8.2011

Speis und Trank mit Kraft und Stoff für den September

Abgelegt unter: Zeitgenössisches, Texte, Ludwig Büchner, Luise Büchner — admin @ 16:54

 „ … Indem man mehr und mehr einsieht, wie sehr die Erziehung der Frau, im Gegensatz zu der des Mannes, seit Jahrhunderten vernachlässigt ist, lässt man ihren natürlichen Anlagen mehr Gerechtigkeit widerfahren.

Was uns von frühester Kindheit am meisten mangelt, das ist die Gewöhnung an folgerichtiges Denken und folgerichtiges Handeln. Unter tausend Mädchen lernen neunhundert das, was sie später leisten sollen, nur zufällig, im Absehen, im Hin-und Her-Rennen, unter Gescholten werden, und indem man ihnen gleichzeitig den Sinn durch eine Menge anderer Dinge zerstreut. Aber systematisch, nach Plan und Regeln werden nur wenige Glückskinder unter uns, ebenso wohl im Praktischen wie Geistigen, ausgebildet. Da gibt es gescheite Leute, welche, wenn sie sehen, wie sich ein Mädchen recht skeptisch und linkisch in praktischen Dingen benimmt, voll heißer Ungeduld ausgerufen: wie kann man sich für ein Mädchen so einfältig anstellen! Als ob ein Mädchen als praktisches Genie vom Himmel fiele, als ob es nicht erst durch verständige Anleitung und Übung praktisch gemacht werden müsse.

Das Universalmittel, welches für das Kochen, das Scheuern, das Waschen ebenso notwendig ist, wie für das Dichten, Französisch-Sprechen und Klavier-Spielen, ganz unerlässlich aber diejenige, welche den kleinen, höchst komplizierten Start, genannt Haushaltung, regieren soll – heißt: denken! Wer nicht denkt, macht alles verkehrt, und wenn man’s auch nicht besonders gelernt hat, so kann man es sich doch mit gutem Willen immer noch aneignen, sobald man einmal die Kinderschule ausgetreten hat. …”

 

Luise Büchner: die Frau.

Hinterlassenen Aufsätze, Abhandlungen und Berichte zur Frauenfrage

Halle. Hermann Gesenius. 1878.

Eine häusliche Betrachtung (S. 353 - 357, Auszug)

 

 

 

Hier wie versprochen (und nicht nur für die Frau….) aus Charlotte Böttchers

„Kraft und Stoff. Deutsches Universalkochbuch … ” von 1882

die Einkaufsempfehlungen und Rezeptvorschläge

 

Monat September

 

Kraut-und grüne Gemüse.

 

Spinat. Schnittbohnen. Rosenkohl (noch teuer). Blumenkohl. Savoyer Kohl. Roter Kohl. Magdeburger Sauerkohl. Kopfsalat.

 

 

Wurzelarten.

 

Neue Kartoffeln. Mairüben. Steckrüben. Junge Wurzeln. Karotten. Petersilienwurzeln. Sellerie. Rote Beete. Frische Gurken. Radieschen. Rettig. Junge Zwiebeln (noch teuer). Perlzwiebeln. Champignons.

 

 

Hülsenfrüchte.

 

Pahl-Erbsen. Junge Erbsen.

 

 

Fruchtsorten.

 

Johannisbeeren. Himbeeren. Bickbeeren. Kronsbeeren. Weintrauben. Pfirsiche (teuer). Aprikosen. Frische Pflaumen. Zwetschgen. Kochäpfel. Kochbirnen. Melonen (sehr teuer). Zitronen (teuer). Senf-, Pfeffer-und Salzgurken.

 

 

Zahmes Geflügel.

 

Küken. Suppen-Hühner. Tauben. Junge Gänze. Junge Kalkuten. Junge Poularden.

 

 

Wild-Geflügel.

 

Krammetsvögel. Junge Rebhühner. Alte Rebhühner. Küken. Junge Krick-Enten. Junge wilde Enten.

 

 

Wild.

 

Hasen. Rehkeule. Rehrücken.

 

 

Süßwasser-und See-Fische.

 

Schleie. Karpfen. Hechte. Lachsforellen. Frische Aale. Geräucherte Aale. Frischer Rheinlachs (teuer). Südschollen. Elbbutt. Schellfisch. Krebse. Hummer.

 

 

 

Speisezettel für alle Tage im Jahre.

 

Monat September.

 

 

  1. Suppe mit gerösteten Schwarzbrot. Leipziger Allerlei von jungem Huhn, Blumenkohl, Erbsen, Klösschen und Krebsschwänzen.

  2. Reissuppe. Weiße Rüben mit Bratwurst.

  3. Graupensuppe. Grüne Bohnen mit Schöpsenfleisch.

  4. Suppe mit Sago und Blumenkohl. Gedämpfte Ente mit Pastetchen. Rebhühnerbraten mit Krautsalat.

  5. Eiernudelsuppe. Möhren mit Bratwurst.

  6. Semmelsuppe mit abgequirltem Ei. Rindfleisch mit Senf und Kohlrabi.

  7. Hirsensuppe. Ragout von Enten und Rebhühner mit Salzkartoffeln.

  8. Suppe mit Sagogries und Morcheln. Grüne Bohnen mit Schöpsenkarbonade. Kalbsnierenbraten mit Gurkensalat.

  9. Braune Suppe. Gefülltes Weißkraut.

  10. Grimpelsuppe. Gänseklein mit Kartoffelklößen.Suppe mit Nudeln. Hühnermagen und Leber.

  11. Blumenkohl mit gebackenen Hühnern. Gänsebraten mit Birnen-Kompott.

  12. Grießsuppe mit klein geschnittenem Sellerie. Wirsing mit Bratwurst.

  13. Durchgerührte grüne Suppe mit geröstetem Weißbrot. Rindfleisch mit Morcheln und Klösschen.

  14. Gebrannte Mehlsuppe. Weiße Rüben mit Rindspökelfleisch.

  15. Reissuppe. Taubenfricassee. Schöpsenbraten mit Bohnensalat.

  16. Grimpoelsuppe. Möhren mit kaltem Rindspökelfleisch.

  17. Hasensuppe. Hasenklein mit Schmorkraut.

  18. Suppe mit Sago und Kräutern. Gefüllter Wirsing mit Schinken. Hasenbraten mit Krautsalat.

  19. Eiernudelsuppe. Rindfleisch mit Kartoffeln und Sellerie.

  20. Suppe mit ausgestochenem Ei und Petersilie. Rebhuhnfricassee mit Schmorkraut.

  21. Graupen Suppe. Ragout von Schöpsenbraten mit Salzkartoffeln.

  22. Suppe mit geschnittenem Eierkuchen und Kräutern. Frischer Hecht mit Weinsauce. Rinds-Schmorbraten mit geschmorten Heidelberen.

  23. Hirsensuppe. Fricassee von Huhn.

  24. Gebrannte Mehlsuppe. Weiße Rüben mit Schöpsenfleisch.

  25. Braune Fleischbrühesuppe mit Sago und Hühnermagen und Lebern. Blumenkohl mit geräucherter Rindzunge. Gänsebraten mit Kompott.

  26. Graupensuppe mit Zitrone. Möhren mit frischem oder gesalzenem Schweinefleisch.

  27. Eiergraupensuppe. Rindfleisch mit Senf und Kapernsauce.

  28. Biersuppe mit geröstetem Brot. Gänse lein mit Ragoutsauce und Kartoffelklößen.

  29. Reissuppe mit klein geschnittenem Sellerie. Wirsing mit Schöpsenkoteletts. Gebratene Rebhühner mit Krautsalat.

  30. Hasensuppe. Kalbfleischfricassee.

31.7.2011

Zu Tisch mit Kraft und Stoff, Deutschland, August 1882

Abgelegt unter: Zeitgenössisches, Geschichte, Texte — admin @ 11:59

Wie versprochen und ermutigt durch freundliche Antworten und Nachfragen (z.B. liebe Monika G.: wieder einiges Schöpsenfleisch, aber immerhin nicht Hammel, was ich erwartet hatte; liebe Christa W.: mich wundert auch, dass es so gar keine Zuordnung der Gerichte zu Wochentagen gibt,  es ist durchaus nicht jedes siebte Essen ein besonders reichhaltiges Sonntags- oder ein fleischfreies Freitagsessen) pünktlich zum Monatsbeginn ein weiteres Dokument zur Ernährung im bürgerlichen Haushalt des neunzehnten Jahrhunderts

 

 (Details und die Erläuterung, was das hier soll, finden sich hier)

 

Charlotte Böttchers „Speisezettel für alle Tage in Jahre“ aus ihrem Kochbuch „Kraft und Stoff“.

 

Hamburg. J. F. Richter. 1882. 6. Aufl.

 

 

Unbekanntes Personal in der Küche im Souterrain der Villa Büchner.

Foto von Ernst Büchner. Datiert 1915 

 

Monat August

 

  1. Fadennudeln mit Petersilie. Rindfleisch mit Blumenkohl.

  1. Reissuppe. Grüne Bohnen mit Schöpsenkoteletts und Hering.

  2. Eiergraupensuppe. Weißes Kraut mit Fleischfüllsel.

  3. Suppe mit Sago und Kräutern. Grüne Bohnen mit Rindspökelzunge. Gebratene Hühner mit Blumenkohlsalat.

  4. Gebrannte Mehlsuppe. Puffbohnen mit Bratwurst.

  5. Graupen Suppe. Ragout von Rindspökelzunge und neuen Kartoffeln.

  6. Suppe mit Kräutern, Hühnermagen und Leber und geröstetem Weißbrot. Blumenkohl mit jungem Huhn. Wildbraten mit Apfel-Kompott.

  7. Griessupe. Grüne Bohnen mit Schöpsenfleisch und Hering.

  8. Fadennudelsuppe. Rindfleisch mit Kartoffeln.

  9. Suppe von frischen Kirschen. Gefülltes Kraut mit gebackenen Kalbsnierenschnitten.

  10. Reissuppe mit abgequirltem Ei. Ragout von Wildbraten. Entenbraten mit Bohnensalat.

  11. Sagogrießsuppe. Möhren mit Bratwurst.

  12. Kartoffelsuppe mit Petersilie. Kohlrabi mit Schöpsenfleisch.

  13. Suppe mit Sago und Morcheln. Gefüllter Wirsing mit Rindspökelzunge. Gebackener Hecht mit warmem Kartoffelsalat.

  14. Grieß Suppe. Rindfleisch mit Champignonsauce.

  15. Taubensuppe mit Eiernudeln. Grüne Bohnen mit Rindspökelzunge.

  16. Gebrannte Mehlsuppe, Blumenkohl mit Bratwurst.

  17. Reissuppe. Weiße Rüben mit Schöpsenkoteletts. Rebhühnerbraten mit Krautsalat.

  18. Graupensuppe. Weißkraut mit Fleischklösschen.

  19. Grimpelsuppe. Rindfleisch mit Kohlrabi.

  20. Suppe mit Markklösschen und Kräutern. Wirsing mit Schinken. Gänsebraten mit Krautsalat.

  21. Fadennudelsuppe. Möhren mit frischem Schweinefleisch.

  22. Suppe mit Sago und Kräutern. Rindfleisch mit weißer Heringssauce und Salzkartoffeln.

  23. Graupensuppe mit Zitrone. Gänseschwarz mit Kartoffelbrei.

  24. Braune Suppe mit Fleischfüllsel. Grüne Bohnen mit Schinken. Entenbraten mit Birnenkompott.

  25. Grieß Suppe. Weiße Rüben mit Schöpsenfleisch.

  26. Wassersuppe mit Petersilie. Saure Kartoffeln mit gesalzenem Schweinefleisch.

  27. Suppe mit Sagogrieß und Rotwein. Wirsing mit gebackenen Hühnern. Hasenbraten mit Äpfel-Kompott.

  28. Suppe mit abgequirltem Ei und Klösschen. Rindfleisch mit Blumenkohl.

  29. Hirsensuppe. Grüne Bohnen mit Schöpsenfleisch und Hering.

  30. Hasensuppe. Hasenklein mit warmem Krautsalat (Schmorkraut).

 

Sowie

 

Was bringt jeder Monat auf den Markt?“

 

Monat August

 

Kraut-und Grüne Gemüse.

Spinat. Sauerampfer. Frische Schnittbohnen. Blumenkohl (sehr billig). Savoyer Kohl. Roter Kohl. Kopfsalat.

 

Wurzelarten.

Mairüben. Junge Wurzeln. Karotten. Neue Kartoffeln. Petersilienwurzeln. Sellerie. Frische Gurken. Radieschen. Rettig. Junge Zwiebeln (billig). Silber Zwiebeln. Frische Champignons (noch teuer).

 

Hülsenfrüchte.

Pahl-Erbsen.

 

Fruchtsorten.

Erdbeeren. Johannisbeeren, rote und weiße. Himbeeren. Stachelbeeren. Bickbeeren (billig). Krons-oder Preisselbeeren (noch teuer). Brombeeren. Kirschen. Aprikosen. Eßbirnen. Weintrauben (noch selten). Melonen (billig). Kochäpfel. Kochbirnen (billig). Zitronen (teuer).

 

Zahmes Geflügel.

Küken. Suppenhühner. Tauben. Junge Poularden. Junge Gänse. Junge Kalkuten (teuer).

 

Wild-Geflügel.

Junge wilde Enten (billig). Junge Rebhühner (selten).

 

Wild.

Rehkeulen. Rehrücken.

 

Süßwasser-und See-Fische.

Schleien. Karpfen. Hecht. Lachsforellen. Frische Aale (teuer). Geräucherte Aale (teuer). Elblachs. Seeschollen. Krebse. Hummer.

 

 

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