Neues aus Buechnerland Peter Brunners Buechnerblog

16.2.2018

„ … und werdet frei seyn bis ins tausendste Glied”*

Filed under: Büchner,Büchnerhaus,Geschichte,Veranstaltung,Vortrag — Schlagwörter: , , , — peter brunner @ 17:32

2018 – das Jahr der republikanischen Jubiläen

„Nimmt man die Programme der Nordamerikanischen und der Französischen Revolution beim Wort, dann gehören seither zu jeder Revolution, die sich so nennen darf, das „Pathos des Neubeginns“ (Arendt) und der Anspruch, mehr zu vertreten als nur die selbstsüchtigen Interessen der Protestierenden. Eine Revolution ist in diesem Verständnis ein lokales Ereignis mit universalem Geltungsanspruch. Und jede spätere Revolution zehrt von den Ideenpotentialen, die mit der revolutionären Urzeugung von 1776 und 1789 in die Welt kamen, jede ist in gewissem Sinne imitativ.“ (Osterhammel, Die Verwandlung der Welt, S. 738, Mchn. 2009)

Zahlreiche bedeutende Daten der deutschen republikanischen Geschichte jähren sich 2018 mit runder Zahl. Aus der republikanischen Verortung des Büchnerhauses „im Geist der Freiheit“ werden dort, in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung und „Geist der Freiheit in der Kulturregion Frankfurt“, diese Ereignisse betrachtet.

 

225 Jahre –1793

Die Wahlen zur ersten demokratische Republik auf deutschem Boden fanden im November 1792 in Bad Bergzabern und kurz danach im Februar 1793 im französisch besetzten Kurmainz statt, am 22.1.1793 gründeten die Bergzaberner eine „besondere Republik“, am 17. März 1793 tritt in Mainz das nach demokratischen Grundsätzen (ohne die Stimmen der Frauen …) zustande gekommene Parlament im Mainzer Deutschhaus zusammen.

Donnerstag, 22. 2. 2018, Galerie am Büchnerhaus, Eintritt 7 €
„Die ersten deutschen Republiken“ Maximilian Felder, Mainz

 

170 Jahre – 1848

Das erste (von Männern) frei gewählte deutsche Parlament trat am 18.5. 1848 in Frankfurt zusammen:
Georg Büchners Ideen und seine Freunde in der Revolution von 1848.

Freitag, 12. Oktober, Galerie am Büchnerhaus
Prof. Dr. Peter Brandt, Hagen

100 Jahre – 1918

Die erste deutsche Republik (und gleichzeitig die hessische) beginnt mit der Ausrufung am 9. November 1918:
Die Weimarer Reichsverfassung und die Hessische Verfassung von 1919 in der Tradition des Deutschen Republikanismus.

Peter Engels, Stadtarchivar Darmstadt (angefragt)

70 Jahre – 1948

Mit der Übergabe der Frankfurter Dokumente durch die Alliierten am 1.7. 1948, den Koblenzer Beschlüssen und der Verfassungskonferenz von Herrenchiemsee werden 1948 die Grundlagen für die westdeutsche Demokratie gelegt – fremdbestimmt? Bereits seit dem 1. 12. 1946 war die „Verfassung des Landes Hessen“ durch Volksabstimmung in Kraft getreten.
Wie deutsch ist das Grundgesetz?

Prof. Dr. Frank Deppe, Marburg (angefragt)

 

50 Jahre – 1968

Der „Internationale Vietnamkongress“ am 17.und 18. Februar 1968 ist eines der Gründungsereignisse der Studentenbewegung in Deutschland, die mit den „68ern“ neue Formen von Demokratie und Gesellschaftsordnung ins Gespräch bringt – eine Revolution?
„1968 – 1978 – Das rote Jahrzehnt?“ War da was?

Gerd Koenen, Frankfurt

 

Heute – 2018

Zusammen mit der Landtagswahl werden die Hessen 2018 über Änderungen der Verfassung abstimmen – monatelang hat eine Enquete-Kommission des Landtages darüber beraten und schließlich einen Entwurf mit Änderungen vorgelegt. Im Vorfeld werden der Vorsitzende des Ausschusses und seine Stellvertreterin über die Arbeit des Ausschusses und die Ergebnisse berichten.
Eine reformierte Verfassung für Hessen 2018

Sonntag, 26.8., 11 Uhr
MdL Jürgen Banzer und MdL Heike Hofmann

 

* G. Büchner: Der Hessische Landbote

 

von Peter Brunner

 

Peter Brunner

Peter Brunner

26.1.2018

„ …ich mit dir über dein ferneres Gedeihen der Zukunft beruhigt entgegen sehen darf”*

Für die Kreisvolkshochschule Gross-Gerau biete ich in den nächsten Monaten, beginnend am 5. Februar,  eine Reihe von Abendveranstatungen an, bei denen sich Interessierte in kommunikativer Runde mit Leben und Werk von Georg Büchner und seinen Geschwistern – der „fabelhaften Büchnerbande” … – vertraut machen können.

 

Im Büchnerhaus

„Gemeinsam an einem Tisch” heißt die Installation im ersten Raum des Goddelauer Büchnerhauses, wo sinnbildlich auf den ungewöhnlich engen Zusammenhalt der Büchner-Geschwister hingewiesen wird. Der oft als streng beschriebene Vater Ernst Büchner war in Wahrheit ein ungewöhnlich interessierter und seinen Kindern zugewandter Vater, von dem überliefert ist, dass er den täglichen Austausch mit ihnen suchte und forderte.

Mit jedem einzelen der Kinder hatte er Sorgen und Mühen, die andere schon bei einem Kind weit überfordert hätten: nach Georgs dramatischer Verwicklung in die Landbotenverschwörung, Flucht, Exil und frühem Tod scheiterte der nächste Sohn, Wilhelm, am Gymnasium und wurde später auch noch der Gießener Universität verwiesen. Die beiden Töchter Mathilde und Luise blieben, eine Katastrophe für einen bürgerlichen Vater des 19. Jahrhunderts, unverheiratet. Ob Luises Einsatz für Frauenrechte und Mädchenbildung, ihre Pubikationen und Vorträge ihn später dafür entschädigt haben, wissen wir nicht. Die jüngeren Söhne trieben 1848 Revolution in Gießen (der Vater erklärt öffentlich, entsprechende Gerüchte seien falsch und er werde Verleumder zum Duell fordern!), in die Auseinandersetzungen um das Ende der Paulskirchendemokratie an der Bergstraße machte Alexander 1849 mit der Schwester Mathilde einen „Pfingstausflug”, bei dem er verhaftet wird, Ludwig wurde für sein erstes Buch in Tübingen die Lehrerlaubnis entzogen, Alexander verlor als Verschwörer den „Access” als Jurist, er erhielt Berufsverbot. Ob und wie der Vater die spätere Prominenz seiner anstrengenden Kinder geschätzt hat, ob er stolz auf sie war – wir wissen es nicht. Häufig gedeutet und meist als Zeichen von kühler Distanz (miß)verstanden ist der einzige * Brief an eines seiner Kinder, den wir kennen: der vom 18.12.1836 an Georg in Zürich. 

Ein neues Licht auf Leben und Persönlichkeit der Mutter Caroline (geb. Reuss) wirft ein Fund, über den hier bei Gelegenheit (und natürlich bei den angekündigten Treffen) ausführlicher zu berichten sein wird: der Sohn ihres Cousins Johann Bechtold, Carl, hat ein bisher völlig unbekanntes, ausführliches Tagebuch hinterlassen, das eine Nachfahrin sorgfältig transkribiert und ediert hat. Carl war offenbar heilfroh, dass er, was wohl überlegt worden war, die von ihm als hypochondrisch beschriebene Verwandte an Ernst Büchner los wurde …

 

Die Galerie am Büchnerhaus, der frühere Kuhstall des Anwesens. Heute Veranstaltungsraum. Im ersten Stock Museums- und städtisches Kulturbüro.

 

Ohne Frage sind die Büchners im 19. Jahrhundert ebenso außergewöhnlich wie exemplarisch gewesen: außergewöhnlich als berühmte Geschwister, exemplarisch für die Themen, mit denen sie sich beschäftigten. Kommunismus, Sozialismus und Materialismus, Frauenrechte und Industrie, soziales Engagement und liberale Politik, Literatur und Geschichte, Kommunal-, Landes- und Staatspolitik haben sie betrieben und beeinflusst. Karl Gutzkow nennt sie „ … von demselben göttlichen Feuer ergriffen”. Bei den Treffen bietet sich daher neben der Bekanntschaft mit außergewöhnlichen Hessen und ihrer persönlichen Geschichte auch ein besonderer Blick auf die Geschichte von Land und Leuten im 19. Jahrhundert.

Die Treffen finden in der Galerie am Büchnerhaus statt und bieten neben Information und Austausch auf Wunsch stets auch den Besuch des Museums als Ergänzung. Die Volkshochschule bittet um Anmeldung, am einfachsten hier via Internet.

Im „Flyer” finden sich alle erforderlichen Informationen:

 

 

 

 

 

 

von Peter Brunner

 

Peter Brunner

Peter Brunner

12.1.2018

Sich „ … allen ungestümen Drängens schlechterdings (zu) enthalten“

Filed under: Büchnerhaus,Veranstaltung,Vortrag — Schlagwörter: , , , — peter brunner @ 12:36

„Was geschah mit Woyzecks Schädel?“

Unter diesem Titel spricht der Literaturdetektiv und Freund des Büchnerhauses, Reinhard Pabst, am Sonntag, dem 21. Januar 2018 um 11 Uhr bei einer Matinee in der Galerie am Büchnerhaus.

Dabei wird dem Förderverein ein wertvolles historisches Dokument als Dauerleihgabe überreicht.

Am 27. August 1824 wird in Leipzig mitten auf dem Marktplatz der Mörder Johann Christian Woyzeck mit dem Schwert hingerichtet. Im Straßburger Exil erinnert sich der junge Georg Büchner an Berichte über den Kriminalfall, die er in Darmstadt gelesen hatte. Kürzlich tauchte im Antiquariatsbuchhandel ein Flugblatt auf, mit dem „der Stadtmagistrat zu Leipzig“ am 23. August Woyzecks Hinrichtung ankündigt und auffordert, sich während der Hinrichtung „ … allen ungestümen Drängens schlechterdings (zu) enthalten“.

Der Förderverein Büchnerhaus konnte die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Sparkassen-Stiftung Groß-Gerau zur Unterstützung gewinnen. Das Flugblatt wurde als weiterer Teil der wertvollen Sammlung von „Büchneriana“ angeschafft, zu der bereits mehrere bedeutende Handschriften Georg Büchners gehören. Ab Januar 2018 kann es im Büchnerhaus als Dauerleihgabe gezeigt werden. Dort wird es künftig neben den Originalausgaben von Büchners Doktorarbeit „Über die Nerven der Barbe“, der ersten Werkausgabe von 1850 und seinen Übersetzungen Victor Hugos präsentiert. Zur Information der Besucher dient diese Transkription des heute von vielen nicht mehr lesbaren Fraktur-Textes.

Das Ausstellungsstück ist ein wertvolles Objekt, weil es hervorragend dazu geeignet ist, die Umstände der Zeit zu erläutern. Die Hinrichtung Woyzecks war die letzte, die in Leipzig öffentlich stattfand. Sie wurde europaweit wahrgenommen und diskutiert. Auch als Hinweis auf die Arbeitstechnik Büchners, sich im literarischen Werk auf reales Geschehen zu beziehen, ist das Blatt zur Information der Museumsbesucher*innen hervorragend geeignet.

Reinhard Pabst forscht und recherchiert seit vielen Jahren über Literatur und ihre Geschichte(n).Mehrere bedeutende Funde, darunter zwei bedeutende Briefe Büchners aus dem Exil, sind seiner akribischen Arbeit zu verdanken.

Das Büchnerhaus in Riedstadt Goddelau ist im Individualverkehr leicht zu erreichen. In der Nähe stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Seit dem 10. Dezember fährt die Buslinie 40 als „Büchnerlinie“; sie verbindet komfortabel den Hauptbahnhof Darmstadt mit dem Büchnerhaus (Station Goddelau-Rathaus). Hier der link zum aktuellen Fahrplan.

 

von Peter Brunner

 

Peter Brunner

Peter Brunner

16.5.2017

Der Zwingenberger Pfarrer Büchner träumt von Amerika

Als kleine Abschlussveranstaltung zum Museumstag am 21. Mai beim Büchnerhaus bin ich gebeten worden, meinen Vortrag über Georg Büchners Cousin Friedrich Büchner, den ich zum Tag der Literatur in Zwingenberg hielt, zu wiederholen. Dr. Eva Bambach hat hier im Mannheimer Morgen sehr freundlich darüber berichtet.

Das tue ich gerne, und ebenso gerne lade ich hier dazu ein:

„Der Zwingenberger Pfarrer Büchner träumt von Amerika”

Friedrich Büchner war ein Cousin des berühmten Georg Büchner

(1813 – 1837), Naturwissenschaftler, Schriftsteller und Revolutionär.

Friedrich Büchner (1826 – 1902) hatte sein vierjähriges evangelisches

Vikariat im benachbarten Bickenbach absolviert. Von 1858 bis 1869 wirkte

er als „Mitprediger und Lehrer“ in Zwingenberg. Drei seiner Kinder sind

auch in Zwingenberg geboren und wurden in der Bergkirche getauft.

Von 1869 – 1874 war Friedrich Büchner evangelischer Pfarrer im rheinhessischen

Horrweiler bei Bingen und danach Kreisschulinspektor und Schulrat in Gießen.

 

 

Peter Brunner wird die „Deutschen Märchen“ in der Lesung vorstellen:

Friedrich Büchner schildert die abenteuerlichen Erlebnisse einer Gruppe

deutscher Siedler im Wilden Westen Amerikas. Darin eingestreut sind die

von Friedrich Büchner verfassten Kunstmärchen, die sich die Gruppe in der

amerikanischen Wildnis erzählt.

 

Besuchen Sie am Sonntag, dem 21. Mai, bei freiem Eintritt zwischen 11 und 18 Uhr das Büchnerhaus in Riedstadt-Goddelau, Georg Büchners Geburtshaus, und kommen Sie um 18 Uhr in die dortige Kunstgalerie am Büchnerhaus zu dem kleinen Vortrag – auch dazu ist der Eintritt frei!

 

 

von Peter Brunner

Peter Brunner

Peter Brunner

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28.4.2017

Heraus zum 7. Mai!

Selten fiel es mir so schwer, am Tag für die Literatur in Hessen am Sonntag, dem 7. Mai,  zum Besuch einer Büchner-Veranstaltung einzuladen – weil es gleich mindestens vier unbedingt besuchenswerte geben wird.

Trösten wir uns mit dem hier schon öfter zitierten Johannes Breckner vom Darmstädter Echo, der mit „Büchner hält das aus” eine wahrlich epochale Formulierung gefunden hat. Ausserdem bietet das Programm wieder einmal die schöne Möglichkeit einer Reise quer durch das Büchnerland – und ganz wie es die Intention der Veranstalter ist, können tatsächlich mehrere Veranstaltungen am gleichen Tag besucht und dabei großartige Kulturinitiativen kennengelernt oder wieder getroffen werden.

 

Also herzlich willkommen allen Gästen an allen Orten! 

 

Maria Sibylla Merian –  Künstlerin, Forscherin, Geschäftsfrau
16 — 17.30 Uhr | 10 €
Pretlacksches Gartenhaus im Prinz-Georg-Garten
Schloßgartenstr. 6b . 64293 Darmstadt

Die in Frankfurt geborene Naturforscherin und Künstlerin
Maria Sibylla Merian (1649–1717) leistete Pionierarbeit
nicht nur in der Kunst, sondern auch in den Naturwissenschaften.
Ihre Faszination für Raupen und deren Verwandlung
in Schmetterlinge führte sie 1699 bis in den
tropischen Urwald von Südamerika. Nach ihren großen
Biografien u.a. über Hildegard von Bingen und Sophie
Scholl erzählt Barbara Beuys in ihrem neuen Buch
spannend und kenntnisreich von dem ungewöhnlichen
Leben einer Frau im 17. Jahrhundert. Musikalisch wird
die Lesung von dem Gitarristen Stefan Hladek begleitet.
Tel. 06151 599788 oder 06150 4687
www.luise-buechner-gesellschaft.de
Eine Veranstaltung der Luise Büchner-Gesellschaft e.V. Darmstadt

UND

Georg Büchner, Friedrich Lehne  und Peter Schöffer im graphischen  Werk von Mario Derra
11 — 18 Uhr | Eintritt frei
Altes E-Werk Gernsheim . Obergeschoss des Kesselhauses
Riedstr. 28 . 64579 Gernsheim

Der Künstler Mario Derra hat in Gernsheim ein aufgegebenes
Industriedenkmal, das 1905 erbaute Alte E-Werk, als
Atelier und Ausstellungsraum renoviert. Zu sehen sind dort
unter anderem historische Druckpressen und Schaustücke
zum lithographischen Bilder- und Notendruck, der von
Offenbach aus weltweite Verbreitung fand. Im Obergeschoss
zeigt Mario Derra etwa 80 Lithographien, Radierungen und
Holzschnitte zu Leben und Werk dreier für Gernsheim und
Goddelau bedeutender Persönlichkeiten: Georg Büchner,
Friedrich Lehne und Peter Schöffer.
Tel. 06258 4828 | www.mario-derra.com
Eine Veranstaltung von Mario Derra

UND

Martin Luther und der Hessische Landbote
18 Uhr | 7 € zugunsten des Büchnerhauses
Kunstgalerie am Büchnerhaus
Weidstr. 9 . 64560 Riedstadt-Goddelau
Im Luther-Jahr 2017 beleuchtet Matthias Gröbel eine
Beziehung, die bisher eher im Dunkeln lag: Natürlich war
Martin Luther kein unmittelbares Vorbild für Georg Büchner
und seine Gesellschaft der Menschenrechte. Aber von der
Sprachkraft Luthers hat auch der »Hessische Landbote«
profitiert: Ohne die biblischen Bezüge wäre die rhetorische
Wucht der Flugschrift schwächer. Und Büchners
Co-Autor, der evangelische Theologe Friedrich Ludwig
Weidig, trug sich noch kurz vor seinem Tod im Darmstädter
Arresthaus mit Plänen einer neuen Bibel-Übersetzung.
Tel. 06158 9308-41/-42 www.buechnerhaus.de
Eine Veranstaltung des Fördervereins Büchnerhaus e.V.
Kunstgalerie am Büchnerhaus
Weidstr. 9 . 64560 Riedstadt-Goddelau

UND

Der Zwingenberger Pfarrer Büchner  träumt von Amerika
19 — 20.30 Uhr | Eintritt frei
Ev. Bergkirche . Auf dem Berg . 64673 Zwingenberg
Georg Büchner war das Genie der Familie – doch in den
letzten Jahren geraten auch seine Geschwister und andere
Verwandte zunehmend in den Blick. Friedrich Büchner, ein
Cousin des Sozialrevolutionärs und Schriftstellers Georg
Büchner, war von 1858–1869 Lehrer und Mitprediger in der
evangelischen Bergkirche Zwingenberg. Der Publizist und Leiter
des Museum im Riedstädter Büchnerhaus Peter  Brunner stellt
Friedrich Büchner und seine unbekannten
»Deutschen Märchen« vor. Eingebettet sind sie in die
abenteuerlichen Erlebnisse einer Gruppe deutscher Siedler
im Wilden Westen Amerikas.
Tel. 06251 73855 | www.kunstundkultur-zwingenberg.de
Eine Veranstaltung des Förderkreises für Kunst und Kultur Zwingenberg e.V.

 

Das Literaturfestival „Ein Tag für die Literatur“ wird im Rahmen des Netzwerkprojekts „Literaturland Hessen“ alle zwei Jahre von hr2-kultur in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Literaturrat koordiniert. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die Veranstaltungen.

 

von Peter Brunner

Peter Brunner

Peter Brunner

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