Neues aus Buechnerland Peter Brunners Buechnerblog

24.7.2009

Alexander Büchner

Filed under: — peter brunner @ 15:15

Alexander Karl Ludwig Büchner (* 25. Oktober 1827; † 7. März 1904 in Hannover) war ein deutsch-französischer Schriftsteller und Professor der Literaturgeschichte. Alexander Büchner war nach einem Jurastudium in Gießen „Accessist” am Landgericht Langen (Hessen) geworden. 1851 wurde ihm der„Acceߔ wegen staatsfeindlicher Gesinnung entzogen. Er hatte sich in London mit exilierten 48er-Revolutionären getroffen und war verraten worden. Alexander ging nach München, um dort Sprachen und Literatur zu studieren, und habilitierte sich 1852 als Privatdozent an der philosophischen Fakultät zu Zürich. Auf Vermittlung des Darmstädter Mitrevolutionärs und Freundes Dr. med. Wilhelm Zimmermann, der selbst dort im Exil lebte, konnte er 1855 Lehrer für neuere Sprachen am College Notre Dame in Valenciennes werden. Er trat 1857 in den französischen Staatsdienst und war seit 1862 Professor der fremden Literaturen zu Caen. Im Jahre 1870 nahm er die französische Staatsbürgerschaft an. Seine Arbeiten in französischer Sprache gehören zu den frühen Arbeiten der Komparatistik. Wie sein Bruder Ludwig war auch Alexander „Meister” am Freien Deutschen Hochstift.

Werke

in deutscher Sprache

•          Geschichte der englischen Poesie (Darmstadt 1855, 2 Bände)

•          Französische Litteraturbilder (Frankfurt am Main 1858, 2 Bände)

•          Lautverschiebung und Lautverwechselung, Abhandlung über deutsche Phonologie (Darmstadt 1863)

•          Jean Paul in Frankreich (Stuttgart 1863)

•          Der Wunderknabe von Bristol (Leipzig 1861)

•          Chatterton, Lord Byrons letzte Liebe (Novellen, Leipzig 1862)

•          Das „tolle” Jahr. Vor, während und nach 1848 (Erinnerungen, Gießen 1900)

in französischer Sprache

•          L’école romantique et la jeune Allemagne

•          Le roman réaliste en Allemagne

•          Les comédies de Shakespeare (Caen 1864)

•          Hamlet le Danois (Paris 1878)

Literatur

•          Ausgewählte Schriften Hrsg. v. Ludwig Fertig. Darmstadt, Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde, 2005. 239 S., ISBN 3-87390-194-3

Dieser Artikel nutzt Material aus dem Artikel Alexander Büchner in der freien Enzyklopädie Wikipedia , an dem ich selbst mitgearbeitet habe und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation  und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

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