{"id":2946,"date":"2016-07-20T10:46:46","date_gmt":"2016-07-20T08:46:46","guid":{"rendered":"http:\/\/geschwisterbuechner.de\/?p=2946"},"modified":"2016-07-20T10:46:46","modified_gmt":"2016-07-20T08:46:46","slug":"dass-es-1866-alternativen-zum-preussisch-dominierten-nationalstaat-gegeben-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/?p=2946","title":{"rendered":"\u201e &#8230;  dass es 1866 Alternativen zum preu\u00dfisch dominierten Nationalstaat gegeben hat\u201d"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Am 16. Juli 1866 besetzten preu\u00dfische Truppen nach der Schlacht von K\u00f6niggr\u00e4tz die freie Reichsstadt Frankfurt und beendeten ihren souver\u00e4nen Status f\u00fcr immer. Die Ereignisse <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutscher_Krieg\">im sogenannten Deutschen Krieg, dem \u201eKampf um die Vorherrschaft in Deutschland\u201d sind bei wikipedia <\/a>und in den dort angegebenen Geschichtswerken gr\u00fcndlich dokumentiert. Mit diesem Ereignis besch\u00e4ftigten sich in der vergangenen Woche zwei Veranstaltungen.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr das Historische Museum Frankfurt machte am 13. Juli Prof. Andreas Fahrmeir neben einer gr\u00fcndlichen Darstellung der historischen Ereignisse insbesondere auf den Tatbestand aufmerksam, dass ein erheblicher Teil der EINWOHNER der freien Stadt durchaus nicht B\u00dcRGER Frankfurts waren &#8211; fast jede zweite war offenbar weder wahlberechtigt (das waren ohnehin nur wohlhabende M\u00e4nner), sondern auch von allen Armen- und Sozialf\u00fcrsorgeleistungen ausgeschlossen blieb. In F\u00e4llen von Bed\u00fcrftigkeit wurden sie rigide auf ihre Herkunftsorte verwiesen.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Sonntags fand dann im\u00a0Festsaal des Studierendenhauses auf dem alten Frankfurter Campus eine zweite Veranstaltung zum Thema statt, bei der die Ereignisse in insgesamt vier Referaten beleuchtet wurden. Anton Stortchilov sprach \u00fcber \u201eDie Besetzung und ihre Auswirkungen\u201d, Brigitte Holdinghausen \u00fcber \u201eHintergr\u00fcnde des Selbstmordes von B\u00fcrgermeister Fellner\u201d, und Kathrina S\u00fcs\u00b4 Vortrag &#8222;Friedrich Stoltze und die preu\u00dfische Okkupation&#8220; wurde wegen Erkrankung \u00a0(mit sch\u00f6ner dialektaler F\u00e4rbung) vorgetragen.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2951\" src=\"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/13600365_10157123461455313_5392723460673868389_n-205x300.jpg\" alt=\"13600365_10157123461455313_5392723460673868389_n\" width=\"205\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/13600365_10157123461455313_5392723460673868389_n-205x300.jpg 205w, https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/13600365_10157123461455313_5392723460673868389_n-600x879.jpg 600w, https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/13600365_10157123461455313_5392723460673868389_n.jpg 655w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><\/p>\n<p>Das Hauptreferat der zweiten Veranstaltung hielt der Wormser Kulturkoordinator und Regionalforscher Volker Gall\u00e9, der sich in den vergangenen Monaten als emsiger Motor der Veranstaltungen zur Feier der zweihundertsten Wiederkehr des Anschlusses von Rheinhessen an Hessen-Darmstadt l\u00f6blich hervorgetan hat. \u00a0Ich habe ihn am Schluss der Veranstaltung um das Manuskript des Vortrages gebeten und darf ihn hier mit seiner Zustimmung vollst\u00e4ndig wiedergeben.<\/p>\n<div id=\"attachment_2952\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2952\" class=\"wp-image-2952 size-medium\" src=\"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/160717_Ffm_Roemerberg_Uni1866_spbrunner_045-300x225.jpg\" alt=\"160717_Ffm_Roemerberg_Uni1866_spbrunner_045\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/160717_Ffm_Roemerberg_Uni1866_spbrunner_045-300x225.jpg 300w, https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/160717_Ffm_Roemerberg_Uni1866_spbrunner_045-768x576.jpg 768w, https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/160717_Ffm_Roemerberg_Uni1866_spbrunner_045-600x450.jpg 600w, https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/160717_Ffm_Roemerberg_Uni1866_spbrunner_045.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2952\" class=\"wp-caption-text\">Volker Gall\u00e9 und Harry Bauer auf dem Podium<\/p><\/div>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Bemerkenswert und f\u00fcr mich daher bestens f\u00fcr das Blog geeignet erscheint mir der Text aus zwei Gr\u00fcnden: einerseits wegen seiner weit \u00fcber das von au\u00dfen betrachtet vielleicht wirklich nicht so weltbedeutende Ende der Frankfurter Souver\u00e4nit\u00e4t hinausgehende Analyse der Ereignisse der Zeit von 1848 bis 1871 und ihrer unzweifelhaft Weltgeschichte begr\u00fcndenden Ereignisse und Folgen, weit \u00fcber die Reichsgr\u00fcndung von 1871 hinaus, andererseits wegen der Hinweise auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kontrafaktische_Geschichte\">kontrafaktische Geschichtsschreibung<\/a> und auf heute vielleicht richtungsweisende Erkenntnisse aus damals gescheiterten Ans\u00e4tzen f\u00fcr ein anders gestaltetes Deutschland. Es ist eben keine sinnlose Sp\u00f6kenkiekerei, zu historischen Ereignissen die Frage \u201eWas w\u00e4re, wenn\u201d zu stellen, sondern eine h\u00f6chst angemessenem Methode, den Intentionen der handelnden &#8211; und besonders der scheiternden &#8211; Personen nachzugehen.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Luise und Ludwig B\u00fcchner haben sich 1866 mit einigem Engagement um die Krankenversorgung der Kriegsverletzten auf hessen-darmst\u00e4dtischer Seite gek\u00fcmmert und wurden daf\u00fcr mit Orden und Ehrenzeichen dekoriert. Die Erfahrungen aus dieser Krankenversorgung legte den Grundstein f\u00fcr die moderne Krankenf\u00fcrsorge in Darmstadt, f\u00fcr die sich <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alice_von_Gro%C3%9Fbritannien_und_Irland\">Prinzessin Alice <\/a>zusammen mit Luise B\u00fcchner in den Folgejahren erfolgreich bem\u00fchten.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Literatur\/M\/B%C3%BCchner,+Luise\/Essays+und+Vorlesungen\/Deutsche+Geschichte+von+1815-1870\">Luise B\u00fcchner hat die Ereignisse in ihren Geschichtsvorlesungen<\/a> aus dem R\u00fcckblick von 1875 (in der 16. und 17. Vorlesung) in h\u00f6chst Bismarck-verkl\u00e4rter Perspektive geschildert, wie \u00fcberhaupt\u00a0zahlreiche 48er der Euphorie eines zwar weder ganzen noch freien, aber doch ein bisschen einigen Deutschlands verfielen. \u00a0Friedrich Hecker und August Becker, die alten K\u00e4mpen, die mittlerweile in den USA lebten, machen hier eine Ausnahme &#8211; sie \u00e4u\u00dfern sich durchaus kritisch zu den eben nicht erreichten Zielen, die einmal f\u00fcr ein vereintes Deutschland ertr\u00e4umt worden waren. Im weltl\u00e4ufigeren Blick von au\u00dfen mag das leichter gefallen sein als angesichts des scheinbar triumphalen Erfolges bismarckscher Intrigen.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Ich danke Volker Gall\u00e9 f\u00fcr seine liebensw\u00fcrdige und schnelle Bereitschaft, seinen Text zur Verf\u00fcgung zu stellen, und freue mich wie immer \u00fcber Austausch und Widerspruch.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Volker Gall\u00e9:<br \/>\nMasken der Freiheit \u2013 der unterdr\u00fcckte Impuls der Republik<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Drei Kapitel<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\"><b>1. Preu\u00dfenverdrossenheit und Pathosverweigerung<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">1885 antwortete Friedrich Stoltze einem Leser seiner Satirezeitschrift \u201eFrankfurter Latern\u201c: \u201eIhre Postkarte mit der Adresse: An Herrn Friedrich Stoltze, Lokaldichter, Redacteur, Fl\u00fcchtling von 1866, B\u00fcrgervereinsler, Humorist, Demokrat\u2026 haben wir erhalten und acceptieren s\u00e4mtliche Titel.\u201c (Breitkreuz, S. 7) Ein Jahr zuvor hatte Stoltze zur \u201eWacht am Rhein\u201c, der inoffiziellen Nationalhymne des Kaiserreichs, wie folgt Stellung bezogen:<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Die Wacht am Rhei, \u2013 merr hat k\u00e4\u00e4 Ruh,<br \/>\nMerr heert se alsfort brille.<br \/>\nMerr wisse\u2019s ja, zum Deiwel zu,<br \/>\nUn \u00e4\u00e4ch um Gotteswille.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Heint Nacht um Zwelf ehrscht schlaf ich ei,<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Da stolpern Zw\u00e4\u00e4 voriwer<br \/>\nUn brille laut die Wacht am Rhei,<br \/>\nSo da\u00df ich uffwach driwer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich haw en \u00e4\u00e4ch mein Dank gezollt:<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Halt\u2019s Maul! un la\u00dft mich schlafe!<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Wacht ihr am Rhei so viel derr wollt,<br \/>\nIn Frankfort la\u00dft mich schlafe!<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">(Stoltze, S. 451)<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Die Abwendung vom nationalen Pathos hat einen politischen Hintergrund und n\u00e4rrische Methode. Dass das nah am Volksmund ist, zeigt noch eine in Mannheim gesammelte Parodie aus dem Jahr 1918 (Steinitz, S. 203). Statt \u201eEs braust ein Ruf wie Donnerhall, Wie Schwertgeklirr und Wogenprall: Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein! Wer will des Stromes H\u00fcter sein?\u201c hei\u00dft es da: \u201eEs braust ein Ruf wie Donnerhall, In Mannem sin die Kardoffle all!\u201c<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Nach der Niederlage der Demokraten 1849 gingen f\u00fchrende K\u00f6pfe in die Emigration. Die von der Idee einer Republik begeisterten Menschen wurden behindert, verfolgt, wurden zur Minderheit, viele passten sich \u00e4u\u00dferlich an und \u00e4u\u00dferten sich nicht mehr oder nur vorsichtig politisch. Aber in der Mentalit\u00e4t links und rechts des Rheins blieb eine egalit\u00e4re Grundhaltung erhalten, die sich n\u00e4rrische Masken aufsetzte, Fastnacht zelebrierte, wie schon einmal in den 1830er Jahren gegen die Zensur, und sich dem von oben diktierten preu\u00dfischen Nationalpathos entzog. Bereits 1818, als Rheinhessen entstand und die Preu\u00dfen und \u00d6sterreicher linksrheinisch eine Politik zur\u00fcck in feudale Zeiten begannen, sagte der Binger Notar Faber Kaiser Franz auf dessen politisch gemeinte Frage, welcher Geist in Bingen herrsche: \u201eMajest\u00e4t, halten zu Gnaden, in Bingen herrscht gar kein Geist oder nur der Weingeist.\u201c Humoristische Camouflage und die Fortsetzung der demokratischen Festkultur waren immer wieder Auswege aus der politisch verordneten \u201eFriedhofsruhe\u201c, wie Stoltze es einmal in einer Karikatur 1878 beschrieb. Darin legt Germania ihren Kranz an einem Grabstein nieder, auf dem zu lesen ist: \u201eHier ruht die Freiheit!\u201c Einheit gewonnen und Freiheit verloren, so k\u00f6nnte man diese politische Position auf den Punkt bringen. 1872 kommentiert Stoltze daher klar und deutlich:<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Ob Freiheit oder Einheit<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">dem Volke n\u00f6thger sei?<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Ein Volk von Witz und Feinheit,<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">das nimmt sich \u2013 alle zwei!<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">(Breitkreuz, S. 119)<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Nicht nur, dass f\u00fcr ihn die Nation nicht ohne Republik zu denken ist, er setzt auch auf den Volkswitz und sein feines Gesp\u00fcr statt auf das Pathos der Verf\u00fchrung. Und wohin eine Nation ohne Republik treibt, auch wenn sie wirtschaftlich prosperiert, das zeigt die deutsche Geschichte von 1871 bis 1945: in einen seelenlosen, geistlosen Obrigkeitsstaat, der B\u00fcrger- und Menschenrechte au\u00dfer Kraft setzt und aus seinem nationalen Anspruch kriminelle Energie entwickelt bis hin zum Massenmord. Das ist keine bruchlose Entwicklung \u2013 und schlie\u00dflich hat die Weimarer Republik einen bemerkenswerten Gegenpol gesetzt, gerade links und rechts des Rheins \u2013 das ist keine bruchlose Entwicklung, aber die demokratischen Gegenkr\u00e4fte zum autorit\u00e4ren Staat und zu v\u00f6lkischer Gesinnung wurden in die Defensive gedr\u00e4ngt und ausgetrieben. W\u00e4hrend Stoltze sich noch deutlich an die Achtundvierziger wie Robert Blum und die Paulskirchenversammlung und damit an Frankfurt als Ort der Freiheit erinnert, ger\u00e4t diese Erinnerung hinter ihren Masken zunehmend in Vergessenheit. Die Sieger diktieren die Deutung der Geschichte und \u00fcben ihre Narrative und Rituale propagandistisch mit der Mehrheit ein. In einem Nachruf auf den 1880 verstorbenen Paulskirchenpr\u00e4sidenten Heinrich von Gagern schrieb die Frankfurter Zeitung: \u201eWir sahen Gagern zuletzt im Sommer 1872 an einem schw\u00fclen Julinachmittag am Bahnhof zu Alzey. Mit einer Anzahl demokratischer Parteigenossen kamen wir von dem Kirchheim-Bolandener Friedhof, wo dankbare Erinnerung den dort gefallenen Blutzzeugen f\u00fcr die Reichsverfassung ein Denkmal errichtet und geweiht hatte. Da geht ein Fl\u00fcstern von Mund zu Mund, man deutet auf den hoch gewachsenen Greis, der einsam den Perron entlang wandelt. Der toten Streiter f\u00fcr die deutsche Freiheit hatten heute Tausende gedacht, ob wohl aber ein einziger des Lebenden, der dort schreitet?\u201c Der Vergessensproze\u00df setzt sich bis heute fort, und f\u00fcr die Folgen des Krieges von 1866 gilt das in besonderem Ma\u00dfe. Nicht nur f\u00fcr die Stadt Frankfurt, die durch die preu\u00dfische Okkupation ihre jahrhundertealte st\u00e4dtische Freiheit verlor, sondern auch f\u00fcr das gesamt dritte Deutschland, wie man die ehemaligen Rheinbundstaaten bezeichnen kann, die aus der napoleonischen Zeit &#8211; anders als Preu\u00dfen und \u00d6sterreich \u2013 in ihren Verfassungen an den neuen B\u00fcrger- und Menschenrechten orientiert waren. Anders als im zentralistischen Frankreich war dort auch die besonders am Rhein lebendige, f\u00f6derale Tradition des alten Reichs eingebunden, die immer wieder als \u201edeutsche Freiheit\u201c beschrieben wurde. Aber es gibt Erinnerungspotenziale zu einer eigenen Identit\u00e4t dieses dritten Deutschland, die sich nicht nur in Archiven, sondern auch in der Mentalit\u00e4t der Rheinregion verbergen und politisch zu wecken sind.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\"><b>2. Kontrafaktische Geschichtsschreibung<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Geschichtsschreibung verfolgt neben einer Quellensichtung immer auch Interessen. So entstehen Geschichten, Narrative, nicht nur erz\u00e4hlerisch aufbereitet in der Vermittlung, sondern bereits in den wissenschaftlichen Texten. So ist vor allem an der Bismarckforschung deutlich zu sehen, dass es einen \u00dcberhang an preu\u00dfischer Geschichtsdeutung gibt, in der die Alternativlosigkeit der Reichs-gr\u00fcndung von 1871 betont und die Sp\u00e4tfolgen des daraus entstandenen autorit\u00e4ren Staates verharmlost werden. Das hat auch mit der Unterwerfung der Historikerzunft unter das Faktendiktat zu tun, als sei Geschehenes auch gleichzeitig notwendig und sinnvoll. In den letzten Jahren k\u00e4mpft die Methode kontrafaktischer Geschichtsschreibung um Anerkennung. Dabei wird auf Grund von Quellenanalysen entworfen, was alternativ h\u00e4tte geschehen k\u00f6nnen, welche Potenziale vorhanden, aber nicht ausgef\u00fchrt wurden. Das ist ein Denken, das unverzichtbar ist, wenn man aus Geschichte lernen m\u00f6chte, denn es geht ja immer im Nachhinein auch um die Bewertung von Fakten, um die Beschreibung der Folgen. Die kontrafaktische Geschichtsschreibung zeigt, dass historische Entwicklungen immer auf Entscheidungen von Menschen beruhen, und dass diese Entscheidungen nicht ohne Alternativen waren.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">In einem SWR-2-Forum unter dem Titel \u201eBismarcks Sieg bei K\u00f6niggr\u00e4tz \u2013 Gl\u00fccksfall oder Verh\u00e4ngnis f\u00fcr die deutsche Geschichte?\u201c vom 20. Juni 2016 wurde deutlich, dass es 1866 Alternativen zum preu\u00dfisch dominierten Nationalstaat gegeben hat, n\u00e4mlich zum einen ein s\u00fcddeutscher Bund mit den fortgeschrittenen Verfassungsstaaten Bayern, Baden, Sachsen und Hessen-Darmstadt, eine Art s\u00fcddeutsche Schweiz, zu der auch die alte Stadtrepublik Frankfurt gut gepasst h\u00e4tte, und auf der anderen Seite eine supranationale Fortentwicklung des deutschen Bundes auf der Basis \u00f6sterreichischer Erfahrungen, eine Art Mitteleuropa-Entwurf. Prof. J\u00f6rn Leonhard aus Freiburg machte dieses Potenzial deutlich.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Erst der republikanische Impuls im Linksrheinischen hatte die Idee eines Dritten Deutschland m\u00f6glich gemacht. In seinem 1989 erschienenen Buch \u201eDie deutsche Trias in Idee und Wirklichkeit\u201c beschreibt Peter Burg, der an der Universit\u00e4t M\u00fcnster Geschichte lehrt, die Entstehung und Entwicklung des Konzepts dieses Dritten Deutschland, das vom Alten Reich bis zum Ende des Deutschen Bundes, also von 1763 bis 1866, wirksam war. Ein in einer Einheit zusammengefasstes, relativ selbstst\u00e4ndiges drittes Deutschland war in diesen gut hundert Jahren eine durchaus realistische Option, die auf der besonderen politischen und gesellschaftlichen Entwicklung der durch Napoleon geschaffenen Rheinbundstaaten mit ihren modernen Verfassungen und deren besonders f\u00f6deral und polyzentrisch gepr\u00e4gter Vergangenheit im Alten Reich fu\u00dfte. In seinem Res\u00fcmee stellt Burg die kontrafaktische Frage: \u201eW\u00e4re die Trias eine eine bessere L\u00f6sung der deutschen Frage gewesen?\u201c (S. 358) und antwortet: \u201eEiniges spricht daf\u00fcr. Innenpolitisch h\u00e4tte das Dritte Deutschland eine w\u00fcrdigere politische Existenz erhalten, au\u00dfenpolitisch mehr Beachtung gefunden. Die Rahmenbedingungen der liberalen und konstitutionellen Bewegung w\u00e4ren erheblich verbessert, die Kraft des Nationalismus gebunden oder gebrochen worden. Der \u00fcbersteigerte Nationalismus, der das jahrhundertealte Schw\u00e4chegef\u00fchl des Dritten Deutschland kompensierte, w\u00e4re m\u00f6glicherweise durch die Trias in seiner Aggressivit\u00e4t ged\u00e4mpft worden. Vor allem h\u00e4tte es die Machtzusammenballung des preu\u00dfisch-deutschen Reiches nicht gegeben, die das europ\u00e4ische Ausland beunruhigte.\u201c Die preu\u00dfisch dominierte Geschichtsschreibung dagegen sieht den historischen Verlauf des Einheitsprozesses als alternativlos und beschreibt die Triasidee, aber auch den am Rhein besonders ausgepr\u00e4gten F\u00f6deralismus als Entwicklungshemmnis. Laut Burg werden Begriffe wie Chaos, ewige Zwietracht, Eifers\u00fcchtelei etc. gebraucht, es wird von einem \u201eH\u00fchnerstall\u201c geredet, der aufger\u00e4umt werden muss. So sprechen F\u00fcchse \u00fcber H\u00fchner.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Interessant ist, dass die Bearbeiter der Triasidee in der Historikerzunft oft aus dem Gebiet stammen oder dort gelebt haben, \u00fcber das sie forschen. Burg ist im Saarland geboren. Sein Lehrer Karl-Georg Faber lehrte in Mainz und sein bevorzugtes Forschungsobjekt war Karl Theordor von Dalberg, der F\u00fcrstprimas des Rheinbundes. Dalberg stammte aus Worms, war Mainzer Erzbischof und als Freimaurer und Illuminat schon vor Napoleon ein Wanderer zwischen den Welten von Aufkl\u00e4rung und Romantik, Frankreich und Deutschland, Republik und Monarchie. Und auch wenn die Triasidee politisch weitgehend nach 1871 vom Tisch war, taucht sie nicht nur in der deutschen Nachkriegssituation in verwandelter Form mit DDR, \u00d6sterreich und BRD wieder auf, letztere rheinisch, franz\u00f6sisch, westorientiert beeinflusst, sondern findet sich auch in regionalen Geschichtsurteilen immer wieder. So schreibt Klaus Dietrich Hoffmann in seiner 1985 erschienen Geschichte Rheinhessens: \u201eDer fr\u00fche Tod des der Freisinnigen Partei nahestehenden Kaisers Friedrich III, dessen Vertrauter unser Reichstagsabgeordneter Dr. Bamberger gewesen ist, 1888 nach erst 100 Tagen Regierungszeit, war f\u00fcr Deutschland und Europa eine Katastrophe. Denn von ihm w\u00e4ren die schweren au\u00dfenpolitischen Fehler seines unreifen Sohnes Wilhelm II und der von diesem ausgesuchten unf\u00e4higen Politiker, die mit zum 1. Weltkrieg und seinen Folgen (Adolf Hitler) f\u00fchrten, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gemacht worden.\u201c (Hoffmann S. 54\/55)<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Der in Trier lehrende Historiker Christian Jansen schreibt in seinem 2011 erschienen Buch \u201eGr\u00fcnderzeit und Nationsbildung\u201c: \u201eAls Nahziel strebten die F\u00f6deralisten den Zusammenschluss der liberalen Mittel- und Kleinstaaten des Dritten Deutschland an. Dieser Bundesstaat sollte dann mit Preu\u00dfen und \u00d6sterreich einen Staatenbund bilden (Trias).\u201c (Jansen, S. 102) Und weiter: \u201eDie Paulskirche w\u00e4re vermutlich besser beraten und erfolgreicher gewesen, wenn sie ihre Verfassungskompetenz und auch die deutsche Einigung zun\u00e4chst auf das Dritte Deutschland, also die \u2026 Mittel- und Kleinstaaten S\u00fcd-, West- und Mitteldeutschlands sowie Bayern und Sachsen beschr\u00e4nkt h\u00e4tte, die infolge der napoleonischen Besatzung und ihrer Lage in Europa st\u00e4rker verwestlicht und die anders als die beiden Gro\u00dfm\u00e4chte bereits vor 1848 konstitutionelle Monarchien geworden waren.\u201c (Jansen, S.22)<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Um aber Hoffnungspotenziale auch in versch\u00fctteten Erinnerungslandschaften zu entdecken und wieder bekannt zu machen, hilft das Erz\u00e4hlen. Ernst Bloch nennt es fabelndes Denken. Ein solcher Fabulierer war der 2005 verstorbene bayrische Autor Carl Amery, der sich 1979 in seinem Romane \u201eAn den Feuern der Leyermark\u201c der Trias-Idee zuwandte. Der Roman spielt 1866. Eine gut bewaffnete Truppe von 560 Reitern aus dem amerikanischen B\u00fcrgerkrieg, darunter emigrierte Achtundvierziger, besiegt dort die in Bayern eingefallenen Preu\u00dfen, es entsteht ein eidgen\u00f6ssisch orientiertes Deutschland von Bayern bis zum Rhein, republikanisch und europ\u00e4isch orientiert. Am Ende steht ein fiktives Datum, der 14. Juli 1867: \u201eAuf dem Feld von Colmar findet die Verbr\u00fcderung der Centraleurop\u00e4ischen Eidgenossenschaften statt, ihre dauernde politische, kulturelle und gesellschaftliche Zusammenarbeit wird eingeleitet. Die Amerikanische Legion nimmt auf zwei Rheindampfern Abschied.\u201c Amery war von 1980 bis 1995 Pr\u00e4sident der E.-F-Schumacher-Gesellschaft. Der 1911 in Bonn geborene Schumacher schrieb mit \u201eSmall is beautiful\u201c 1973 ein einflussreiches Buch der europ\u00e4ischen Alternativbewegung, das regionalistische und zivilgesellschaftliche Tendenzen verst\u00e4rkte. Inspiriert worden war er durch den in Wales lehrenden \u00d6sterreicher Leopold Kohr und sein bereits 1957 erschienenes Buch \u201eThe Breakdown of Nations\u201c, das einen Neuanfang nach 1945 empfahl, der sich an den f\u00f6deralen Erfahrungen Europas orientierte. Es gibt also bis heute Alternativentw\u00fcrfe, die sich in immer neuen Masken und Gew\u00e4ndern in zentralistische und nationalistische Prozesse einmischen und auf \u00e4lteren, verdr\u00e4ngten Traditionen aufbauen. Wenn man will, sind bereits die fr\u00fchmittelalterlichen Entw\u00fcrfe eines karolingischen Mittelreiches Lohtaringien und die sp\u00e4tmittelalterlichen Versuche eines K\u00f6nigreichs Burgund, das in kurpf\u00e4lzischen Fantasien des 18. Jahrhunderts wiederzukehren versuchte, Vorl\u00e4ufer dieses dritten Weges. Am Rhein wurde das stets dadurch gespeist, dass die wegen der zentralen Bedeutung territorial vielf\u00e4ltige politische Landschaft sich statt Beherrschung konsensualer Einigungsrozesse bediente. Die aus der territorialen Vielfalt folgende starke Multikonfessionalit\u00e4t nach der Reformation schuf weitere lebenspraktische Erfahrungen der Bev\u00f6lkerung im Zusammenleben mit Verschiedenen, schuf Arrangements, Witz und Verfassungsprinzipien, die f\u00fcr jeden Einzelnen gelten. Das waren und sind lebendige Alternativen zu v\u00f6lkischen Narrativen. Sie sehen nicht nur die Region, sondern auch die Nation als Republik und Europa als f\u00f6deralen Prozess. Diese Mentalit\u00e4t ist pr\u00e4sent am Rhein, aber sie \u00fcberl\u00e4sst den v\u00f6lkischen Schreih\u00e4lsen allzu sehr das Terrain politischer Begriffe, Symbole und Erz\u00e4hlungen. \u201eLasst mich schlafe\u201c, wie Stoltze es formuliert hat. Die Erinnerung an die Triasidee des 19. Jahrhunderts kann ein Anfang sein, aufzuwachen und sich in die \u00d6ffentlichkeit zu begeben..<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\"><b>3. Zivilgesellschaftliche Schlupfl\u00f6cher<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Gehen wir am Ende in Praxis und Gegenwart. Die mit der Globalisierung verbundenen und als fern erlebten Zentralinstitutionen in der Verwaltung, die eine schwer \u00fcberschaubare Interessenvielfalt in Gespr\u00e4chsprozessen regeln, provozieren im Gegenzug den partiellen oder g\u00e4nzlichen R\u00fcckzug auf personale, famili\u00e4re, regionale, nationale und religi\u00f6se Einheiten, die als \u00fcberschaubar empfunden werden, in denen die Menschen sich einflussreicher glauben. Damit einher geht teilweise eine bewusste Reduktion von Wahrnehmung und Denken. Da, wo sie Ohnmachtsgef\u00fchle nicht auszuhalten vermag, radikalisiert sie sich vor allem im nationalen und religi\u00f6sen Feld zu missionarischer Gewalt. Das geht bis dahin, dass einzelne Gewaltt\u00e4ter gar nicht in Gruppen organisiert sind, sondern sich lediglich \u00fcber Internetkontakte ideologisch anschlie\u00dfen. Das Empfinden f\u00fcr die konkreten Anderen geht verloren. Es entstehen abgeschlossene Fantasiewelten, deren gewaltsame Ausbr\u00fcche in die Wirklichkeit die T\u00e4ter selbst oft im Nachhinein nicht mehr verstehen. Deswegen ist es wichtig, sowohl im Bereich der Identit\u00e4t andere Erz\u00e4hlweisen zur Verf\u00fcgung zu stellen und auch vorhandene und emotional aufgeladene Begriffe wie Nation und Religion anders zu erz\u00e4hlen, als auch die vorhandene Kreativit\u00e4t der Zivilgesellschaft in ihrer Probleml\u00f6sungskompetenz in den Mittelpunkt medialer Aufmerksamkeit zu r\u00fccken und ihre vielf\u00e4ltigen lokalen und privaten Aktivit\u00e4ten auf gut sichtbaren Plattformen zusammenzubringen. Dabei kann an den Erfahrungen und der Alltagspraxis der Region angekn\u00fcpft werden, vor allem am Humor und dem Blick f\u00fcrs Konkrete, f\u00fcr die Situation. \u201eS&#8217;is,wie&#8217;s kimmt\u201c, sagt man in Rheinhessen. F\u00fcr die Sichtbarmachung aber werden Begegnungsforen ben\u00f6tigt, bei denen sich nicht nur Akteure gesellschaftlicher Felder wie Migration, \u00d6kologie, Ern\u00e4hrung, Produktion, Konsum etc. treffen und austauschen, sondern auch regionale, nationale und europ\u00e4ische Foren, auf denen eine Begegnung untereinander stattfindet.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Die Zivilgesellschaft kann das von unten her organisieren, wenn die staatliche Ebene bereit ist, in diese gesellschaftlichen Prozesse st\u00e4rker zu investieren und hauptamtlichen R\u00fcckhalt zu geben. In einer sich immer st\u00e4rker diversifizierenden Gesellschaft mit vielen tempor\u00e4ren Projekten braucht es so etwas wie Kommunikations- und Koordinationagenturen, die hauptamtlich arbeiten. Neben den Vereinen und Verb\u00e4nden, deren Struktur aus dem 19. Jahrhundert stammt, braucht es neue, offenere Formen, f\u00fcr die es im Bereich der Stiftungen und NGO&#8217;s ja bereits Ans\u00e4tze gibt. Eine solche an Projektarbeit orientierte Begegnungstruktur ist deutlich wichtiger als die Debatte um mehr direkte Demokratie per Volksabstimmung, nicht zuletzt weil diese Instrumente viel st\u00e4rker v\u00f6lkisch missbraucht werden und werden k\u00f6nnen. Es geht auch nicht um die Absch\u00f6pfung und Steuerung von Stimmungen wie in der Quotendemokratie, sondern um die Organisation realer Erfahrungs- und Begegnungsr\u00e4ume auf allen Ebenen. Dazu w\u00e4re es hilfreich, wenn es durch gesetzliche Regelungen m\u00f6glich w\u00e4re, einen Teil der Arbeitszeit gegen Grundsicherungskomponenten darauf zu verwenden. Utopien tun Not, und zwar Utopien mit menschlichem Gesicht, die begeistern und Mitmachen erm\u00f6glichen. Wut- und Hassfratzen f\u00fchren immer nur in den Untergang, auch den eigenen. Ich habe damit Erfahrung, schlie\u00dflich ist Worms, wo ich f\u00fcr die Kultur verantwortlich bin die Hauptstadt der Nibelungenerz\u00e4hlung.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Kehren wir am Ende noch einmal zu Friedrich Stoltze zur\u00fcck, der uns mit seinem Gedicht \u201eDer Komet\u201c Mut macht, indem er sich \u00fcber Weltuntergangsstimmungen, die uns ja derzeit zu beherrschen drohen, lustig macht und das Machbare des einzelnen Menschen dagegensetzt:<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Jetzt la\u00dft uns noch recht lustig sei<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">un drinkt bedeitend \u00c4ppelwei<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">un e\u00dft noch Kuche un Pastet,<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">weil doch die Welt bald unnergeht.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Un hippt so hoch als wie die Tern<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">un ki\u00dft die scheene M\u00e4derchern;<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">dann die sin jetz net halb so spreed,<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">weil doch die Welt bald unnergeht.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Verbutzt des Geld nor unverzagt<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">un werdt err schlie\u00dflich eigeklagt,<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">fors Stadtamt is es doch zu speet,<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">weil doch die Welt bald unnergeht.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Un nor kaa Forcht, weils doch nix batt &#8211;<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">un werdt merr ja net rawiatt.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Nor lustig bis zur letzt Trombeet.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Weil doch die Welt bald unnergeht.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">(Stoltze, s. 612)<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Das erinnert an Luthers Apfelb\u00e4umchen, das er gegen den Weltuntergang zu pflanzen gedenkt. Und von diesen Apfelbaumpflanzern gibt es heute \u00fcberall in der Welt mehr als Angst- und Hasspropheten. Es bleibt die Aufgabe, diese abertausend Apfelbiotope sichtbar zu machen. Die Freiheit sollte ihre Masken absetzen, zumindest vor\u00fcbergehend.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Literaturhinweise<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Carl Amery, An den Feuern der Leyermark, M\u00fcnchen, 1979<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Petra Breitkreuz, Friedrich Stoltze -Dichter \u2013 Denker \u2013 Demokrat, Frankfurt, 2016<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Peter Burg, Die deutsche Trias in Idee und Wirklichkeit \u2013 Vom alten Reich zum detuschen Zollverein, Stuttgart, 1989<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Klaus Dietrich Hoffmann, Die Geschichte der Provinz und des Regierungsbezirks Rheinhessen, Alzey, 1985<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Christian Jansen, Gr\u00fcnderzeit und Nationsbildung 1849 \u2013 1871, Paderborn, 2011<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Wolfgang Steinitz, Deutsche Volkslieder demokratischen Charakters, Berlin, 1978<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Friedrich Stoltze, Werke in Frankfurter Mundart, Frankfurt, 1961<\/p>\n<div id=\"attachment_2829\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2829\" class=\"wp-image-2829 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/PB_Portrait-150x150.jpg\" alt=\"Peter Brunner\" width=\"150\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-2829\" class=\"wp-caption-text\">Peter Brunner<\/p><\/div>\n<p>von Peter Brunner<\/p>\n<p><script>\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[ (function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){ (i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o), m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m) })(window,document,'script','\/\/www.google-analytics.com\/analytics.js','ga'); ga('create', 'UA-50985103-1', 'geschwisterbuechner.de'); ga('send', 'pageview');\n\/\/ ]]><\/script>;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 16. 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