{"id":2628,"date":"2015-09-19T14:23:35","date_gmt":"2015-09-19T12:23:35","guid":{"rendered":"http:\/\/geschwisterbuechner.de\/?p=2628"},"modified":"2015-09-21T09:59:51","modified_gmt":"2015-09-21T07:59:51","slug":"thomas-lange-georg-buechner-in-frankreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/?p=2628","title":{"rendered":"Thomas Lange: Georg B\u00fcchner in Frankreich"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>\u201e<em>Unsere Zeit steht im Begriff, durch das Mittel des t\u00e4glich wachsenden internationalen Verkehrs die noch bestehenden Stammes-, Sitten- und sonstige Verschiedenheiten der heutigen europ\u00e4ischen Kulturv\u00f6lker unter sich auszugleichen. Wir haben in gro\u00dfen St\u00e4dte Leute kennen gelernt \u2013 und zwar nicht nur Deutsche, sondern auch Ausl\u00e4nder, und keine Ideologen, sondern erfahrene, praktische Gesch\u00e4ftsmenschen welche, unter Anf\u00fchrung vieler empirischer Gr\u00fcnde, &#8211; behaupteten, binnen f\u00fcnfzig bis hundert Jahren werde von den gegenw\u00e4rtigen Unterschied jener Nationen, namentlich der Deutschen, Engl\u00e4nder und Franzosen, wenig mehr zu bemerken sein; namentlich m\u00fcsse sich bis dahin eine gemeinsame, f\u00fcr Alle gleichm\u00e4\u00dfig verst\u00e4ndliche, Verkehrs- und Umgangssprache gebildet haben. \u201d (Alexander B\u00fcchner: Franz\u00f6sische Literaturbilder aus dem Bereich der Aesthetik, seit der Renaissance bis auf unsere Zeit. Frankfurt am Main. Hermann\u00b4scher Verlag. 1858. Einleitung: Die starken und die schwachen Seiten der franz\u00f6sischen Dichtung)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die hundertf\u00fcnfzig Jahre alte Vermutung, die Alexander B\u00fcchner gleich so relativiert: <em>\u201e \u2026 da\u00df manche Gattungen und Formen der Kunst dem Einen Volk mehr als dem Anderen passen, da\u00df das Eine mehr auf diesem, das Andere mehr auf jenem Felde leistet. \u2026 \u201d<\/em> (a.a.O.) hat sich nicht zur G\u00e4nze verwirklicht, wenn auch der Autor dieser Zeilen best\u00e4tigen muss, dass die lingua franca unsere Tage, das gestammelte Englisch, jedenfalls in Italien und inzwischen auch in Frankreich alle Versuche torpediert, sich in Bruchst\u00fccken m\u00fchsam angeeigneter Landessprachen zu verst\u00e4ndigen.<br \/>\nNoch immer ist es selbst f\u00fcr die Literatur unserer n\u00e4chsten Nachbarl\u00e4nder bei uns (und ebenso f\u00fcr unsere Literatur dort) unumg\u00e4nglich, \u00fcbersetzt zu werden, um zum Gegenstand aktueller Diskussion zu werden. Damit einher geht dann allerdings oft die Bemerkung kenntnisreicher Rezensentinnen, welch gro\u00dfen Verlust die \u00dcbersetzung eines Textes bedeute und wie unm\u00f6glich es eigentlich doch sei, sich der Sprachmacht der jeweiligen Autorin zu n\u00e4hern, ohne ihre Sprache zu beherrschen. Immerhin gibt es zahlreiche Beispiele daf\u00fcr, dass in fremder Sprache verfasste Texte sowohl in der Literatur wie erst recht in Politik und Wissenschaft wirksam und folgenreich werden konnten.<br \/>\nDer langj\u00e4hrige Darmst\u00e4dter Archivp\u00e4dagoge Thomas Lange hat sich mit dem Weg von Georg B\u00fcchners Werk in Frankreich besch\u00e4ftigt. Lange hat in der Vergangenheit Studien und kenntnisreiche Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcber Alexander B\u00fcchner, der in Frankreich neue Freunde und eine neue Heimat fand, vorgelegt und darin auch den ersten \u00dcbersetzer von \u201eDantons Tod\u201c, Auguste Dietrich, als Sch\u00fcler Alexander B\u00fcchners erw\u00e4hnt (z. B. in seinem Aufsatz \u201eChampions du lib\u00e9ralisme &#8230;\u201c im Archiv f\u00fcr Hessische Geschichte 70, 2012).<br \/>\nSeine Untersuchung teilt er in die Kapitel <em>1845 bis 1878, 1889 &#8211; 1913, 1924 &#8211; 1939, NS-Kulturpropaganda <\/em>und<em> Nach 1945<\/em> und damit zugleich in Epochen des franz\u00f6sisch-deutschen Verh\u00e4ltnisses zwischen aufgeschlossenem Interesse und feindlicher Abneigung.<br \/>\nGr\u00fcndliche Recherche und profunde Kenntnis von Georg B\u00fcchners Werk machen den Band als Wirkungsgeschichte B\u00fcchners in Frankreich zugleich zu einer Betrachtung \u00fcber das Auf und Ab der Zu- und Abneigung gegen\u00fcber der Literatur aus Deutschland in Frankreich. Es ist bemerkenswert und ein Zeichen f\u00fcr gr\u00fcndliche Textkenntnis, wie Lange entlang der Geschichte der Ver\u00f6ffentlichungen zu Georg B\u00fcchner und deren Autoren souver\u00e4n darauf hinweisen kann, zu welchen Zeiten welche \u201eStellen\u201c der Pr\u00fcderie, dem Zeitgeist oder der Haltung des \u00dcbersetzers zum Opfer fielen, zensiert wurden oder einfach den bereits \u201ebereinigten\u201c deutschen Vorlagen folgten.<br \/>\nDie fr\u00fche Rezeption B\u00fcchners in Frankreich beginnt mit der Erw\u00e4hnung durch \u201eeinen der besten Kenner der deutschen Gegenwartsliteratur\u201c, Saint-Ren\u00e9 Taillandier, einem Professor f\u00fcr franz\u00f6sische Literatur in Montpellier, im Jahr 1845. Schon in den Buchauflagen des Textes 1848 und 1849 lie\u00df dieser allerdings die Erw\u00e4hnung B\u00fcchners aus \u2013 Lange vermutet, wohl zur\u00fcckschreckend vor dem Lob der Radikalen im Angesicht der Barrikaden von 1848. 1865 hat Taillandier dann ganz unmittelbar mit den B\u00fcchners zu tun bekommen: er war Pr\u00e4sident der Pr\u00fcfungskommission, die \u00fcber Alexander B\u00fcchners Bewerbung um die \u201eagr\u00e9gation f\u00fcr die litt\u00e9rature \u00e9trang\u00e8res\u201c (als sechstbesten der zw\u00f6lf Bewerber) entschied. Allerdings wird das Werk des Bruders wohl nicht Thema der beiden gewesen sein, denn \u201eAlexander vermied als franz\u00f6sischer Beamter im Zweiten Kaiserreich, sich offen als Bruder zweier radikaler Deutscher zu erkennen zu geben\u201c (Lange). Bis zum endlichen Erscheinen einer franz\u00f6sischen \u00dcbersetzung blieb Georg B\u00fcchner in Frankreich stets der zusammen mit den Geschwistern, insbesondere dem ber\u00fchmten Ludwig, gemeinsam erw\u00e4hnte deutsche Republikaner.<br \/>\nLange h\u00e4lt es f\u00fcr keinen Zufall, dass dem ein ver\u00e4nderter Blick der Franzosen auf ihre revolution\u00e4re Vergangenheit mit der Errichtung von Denkm\u00e4lern f\u00fcr Diderot (1886 in Paris, zur Einweihung sprach Ludwig B\u00fcchner), 1888 f\u00fcr Marat in seinem Geburtsort Arcis-sur-Aube und 1891, wieder in Paris, schlie\u00dflich f\u00fcr \u201eden Patrioten\u201c Danton, voraus gegangen war. Allerdings \u201eblieb die Reaktion auf die erste franz\u00f6sische Werkausgabe von B\u00fcchner verhalten\u201c (Lange). 1896 kommt es endlich zum Plan der Auff\u00fchrung von Dantons Tod am \u201eOdeon\u201c in Paris, wo der r\u00fchrige Impressario Paul Ginisty mit \u201evolksp\u00e4dagogischem Engagement\u201c inszeniert. Es bleibt ein R\u00e4tsel, warum es zur zweimal angek\u00fcndigten Auff\u00fchrung schlie\u00dflich nicht kam. Lange vermutet Furcht vor wirtschaftlichem Misserfolg, aber auch vor der auch unter der Republik durchaus weiter existierenden Zensur. Es dauerte schlie\u00dflich bis 1948 (!), als Dantons Tod durch Jean Vilar auf die B\u00fchne gebracht wurde.<br \/>\n1931 erscheint eine Woyzeck-\u00dcbersetzung in der Zeitschrift \u201eCommerce\u201c, die ausl\u00e4ndische Dichter in den Fokus ihrer Ver\u00f6ffentlichungen stellte. Der Co-\u00dcbersetzer Jean Paulhan macht den Theaterradikalen Antonin Artaud auf Georg B\u00fcchner aufmerksam: es w\u00e4re \u201eeine wunderbare Sache\u201c, wenn er den \u201eWoyzeck wieder neu erfinden w\u00fcrde\u201c. Jedoch: \u201eje mehr Artaud in den folgenden Jahren sein Theaterkonzept aber in Richtung eines<em> Mythentheaters<\/em> mit magischen Erl\u00f6sungswirkungen ver\u00e4nderte, desto mehr verlor der Plan, die letztlich doch realistischen und gesellschaftskritischen <em>Woyzeck<\/em>-Fragmente auf die B\u00fchne zu bringen, f\u00fcr ihn an Bedeutung\u201c (Lange). Besondere Erw\u00e4hnung findet bei Lange \u201eGeorg B\u00fcchner radiophonique\u201c, Auff\u00fchrung und Wirkung von B\u00fcchners St\u00fccken im franz\u00f6sischen Radioprogramm. Am 20. August 1939, gerade einmal zwei Wochen vor dem Kriegsausbruch, sendet Radio Paris einen \u201eDanton\u201c in der Adaption des deutschen Exilanten Richard Thieberger. Thieberger hat sich als \u201eH\u00f6rspielexperte\u201c fr\u00fch und gr\u00fcndlich mit der Bearbeitung von Theaterst\u00fccken f\u00fcr den Rundfunk besch\u00e4ftigt und historische Stoffe als besonders geeignet daf\u00fcr bezeichnet. Somit \u201escheint das H\u00f6rspiel das ideale Medium f\u00fcr B\u00fcchners Dantons Tod zu sein\u201c. Leider ist das Tondokument nicht erhalten. Lange fand das maschinenschriftliche Skript, das auf der ersten Seite als Motto \u201eDie Geschichte Frankreichs als Inspiration deutscher Dichter\u201c tr\u00e4gt.<br \/>\nDie NS-Kulturpropaganda in Frankreich verzichtete nicht auf B\u00fcchner, wenn dieser auch im Reich der \u201etendenzi\u00f6sen Verherrlichung des republikanischen Freiheitsgedankens\u201c bezichtigt wurde. H\u00f6chst unappetitlich waren die Versuche bspw. der zweisprachigen \u201eDeutsch-franz\u00f6sischen Monatshefte\u201c , der <em>Erkl\u00e4rung der Menschenrechte in Frankreich<\/em> die <em>Reinhaltung und Pflege der Rasse<\/em> gegen\u00fcberzustellen. In Deutschland ist Georg B\u00fcchner \u201enach 1940 in der NS-Diktatur nur noch in wenigen Nischen zu finden\u201c. Eine davon war die Luftwaffenzeitung \u201eAdler im S\u00fcden\u201c, in der Ernst Gl\u00e4ser, der 1939 als einer von wenigen Exilanten freiwillig nach Deutschland zur\u00fcckgekehrt war, \u00fcber Leonce und Lena als \u201eZeugnis einer Heiterkeit ohnegleichen\u201c schreiben durfte.<br \/>\nAufschlussreich liest sich Langes Darstellung der \u201eKulturpolitik der deutschen Sieger in Frankreich\u201c. Im \u201efranz\u00f6sischen Sender unter deutscher Leitung\u201c Radio Paris wird am 23. 2. 1941 \u201eL\u00e9once et Lena, com\u00e9die en dix tableaux de George B\u00fcchner\u201c angek\u00fcndigt. Mit deutscher Arroganz und \u00dcberheblichkeit ignoriert der vormalige Oberspielleiter des Rundfunks Stuttgart, Karl K\u00f6stlin als deutscher Besatzer die Tradition franz\u00f6sischen H\u00f6rspiels und postuliert das Selbstverst\u00e4ndnis als \u201eKulturbringer\u201c &#8211; man habe \u201emit der rundfunkm\u00e4\u00dfigen Bearbeitung der H\u00f6rspiele f\u00fcr Frankreich eine Neuerung eingef\u00fchrt.\u201c Alles in allem gelang es den Deutschen naheliegenderweise nicht \u201eauf nennenswerte Weise Gewohnheiten und Geschmack eines Publikums zu ver\u00e4ndern, das durch eine lange pluralistische Tradition geformt worden war\u201c und \u201eRadio Paris l\u00fcgt, Radio Paris ist deutsch\u201c (\u201eRadio Paris ment, Radio Paris est allemand\u201c) wurde auf die Melodie von \u201ela cucaracha\u201c gesungen. Am 28. Dezember 1944 sendet Radio Toulouse wieder Thiebergers Bearbeitung von Dantons Tod &#8211; \u201egewisserma\u00dfen zum Fest der Befreiung\u201c, wie Thieberger selbst schreibt.<br \/>\nNach der Befreiung kommt schon 1946 der Woyzeck, 1948 Danton auf franz\u00f6sische B\u00fchnen \u2013 nicht unumstritten, aber triumphal. Die Freiluftauff\u00fchrung des Danton durch Jean Vilars in Avignon wird ein ungeheurer Erfolg, \u201edie Geburt einer neuen \u00c4sthetik des Freilichttheaters\u201c. Und B\u00fcchner wird von den Franzosen wieder zur\u00fcck in seine Heimat gef\u00fchrt. Der Generaldirektor f\u00fcr kulturelle Angelegenheiten der franz\u00f6sischen Besatzungszone, Raymond Schmittlein, ein Mann des milit\u00e4rischen Widerstandes, formuliert als Aufgabe der Umerziehungspolitik: \u201edie demokratische deutsche Tradition zu erneuern, indem man jene Schriftsteller bevorzugt, die sich f\u00fcr Freiheit, Toleranz, Weltb\u00fcrgertum und den Primat des Geistigen eingesetzt haben, um so den engen nationalistischen Kreis zu durchbrechen, der Deutschland seit der Romantik umgab und ihm bewusst zu machen, dass es auch nur ein Glied der menschlichen Gemeinschaft darstellt.\u201c 1947 erscheint Dantons Tod in Offenburg \u2013 mit der Einleitung von Karl Emil Franzos aus der deutschen Ausgabe von 1879, allerdings ohne diesen zu erw\u00e4hnen und mit K\u00fcrzungen, die Lange \u201evielleicht als Folge der Zensurvorschriften der Besatzungsm\u00e4chte\u201c erkl\u00e4rt \u2013 \u00fcber das Elsass und Stra\u00dfburg zu schreiben, erschien nicht opportun. Im bis 1949 streng vorzensurierten S\u00fcdwestfunk wurde 1947 eine Woyzeck-, 1948 eine Danton-Bearbeitung gesendet. Und Richard Thieberger war als franz\u00f6sischer Kulturoffizier f\u00fcr das Erziehungswesen zust\u00e4ndig und \u201esorgte f\u00fcr die Verbindung zwischen den franz\u00f6sischen und deutschen Buchh\u00e4ndlern und Verlegern\u201c. So kam er wohl in Kontakt mit dem Darmst\u00e4dter Buchh\u00e4ndler Ludwig Saeng, dessen Originalexemplar von Dantons Tod mit Georg B\u00fcchners eigenh\u00e4ndigen Korrekturen (heute im Besitz der Darmst\u00e4dter Landesbibliothek) er auslieh und f\u00fcr seine Forschungen benutzte.<br \/>\nLanges Schluss, dass \u201eB\u00fcchners Dramen in Frankreich zum festen Bestandteil an g\u00fcltiger Literatur geh\u00f6rten\u201c darf nach der hier vorgelegten Studien als belegt gelten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine besonderes Lob verdienen die zahlreichen Illustrationen in dem sch\u00f6n ausgestatteten Band, die Zeugnis f\u00fcr Langes gr\u00fcndliche Recherche ablegen &#8211; ein Bild des ersten \u00dcbersetzers und Alexander B\u00fcchner-Freudes Auguste Dietrich hat er allerdings leider nicht finden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Cover509.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2632 size-medium\" src=\"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Cover509-197x300.jpg\" alt=\"Cover509\" width=\"197\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Cover509-197x300.jpg 197w, https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Cover509-673x1024.jpg 673w, https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Cover509-600x913.jpg 600w, https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Cover509.jpg 776w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/><\/a><br \/>\nLange, Thomas: Georg B\u00fcchner in Frankreich. Vom \u201efranz\u00f6sischen Hamlet\u201c zum \u201eInstrument gelungener Kollaboration\u201c. Wahrnehmung und Wirkung 1845 \u2013 1947. Marburg, Jonas Verlag, 2015. ISBN 978-3-89445-509-5. 127 S., ca. 25 Abb., Broschur. 20 \u20ac<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/SPeterBrunner.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-2064\" src=\"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/SPeterBrunner-150x150.jpg\" alt=\"SPeterBrunner\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><br \/>\nvon Peter Brunner<\/p>\n<p><script>\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[\n\/\/ < ![CDATA[ (function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){ (i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o), m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m) })(window,document,'script','\/\/www.google-analytics.com\/analytics.js','ga'); ga('create', 'UA-50985103-1', 'geschwisterbuechner.de'); ga('send', 'pageview');\n\/\/ ]]><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eUnsere Zeit steht im Begriff, durch das Mittel des t\u00e4glich wachsenden internationalen Verkehrs die noch bestehenden Stammes-, Sitten- und sonstige Verschiedenheiten der heutigen europ\u00e4ischen Kulturv\u00f6lker unter sich auszugleichen. 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