{"id":15,"date":"2009-07-24T15:40:27","date_gmt":"2009-07-24T13:40:27","guid":{"rendered":"http:\/\/geschwisterbuechner.de\/georg-buchner\/"},"modified":"2010-10-06T12:28:02","modified_gmt":"2010-10-06T10:28:02","slug":"georg-buchner","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/geschwisterbuechner.de\/?page_id=15","title":{"rendered":"Georg B\u00fcchner"},"content":{"rendered":"<p>Karl Georg B\u00fcchner (* 17. Oktober 1813 in Goddelau, Gro\u00dfherzogtum Hessen; \u0086 19. Februar 1837 in Z\u00fcrich) war einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller. Er ist Vertreter des Vorm\u00e4rz und tat sich auch als Revolution\u00e4r hervor, weshalb er ins Exil gehen musste. In seinem Lustspiel Leonce und Lena kommen dagegen romantische Elemente zum Tragen. Neben seiner Rolle als Schriftsteller war er au\u00dferdem Naturwissenschaftler.<\/p>\n<p>Georg B\u00fcchner kam am 17. Oktober 1813 im hessischen Goddelau als Sohn des Distriktsarztes Ernst B\u00fcchner und dessen Ehefrau Louise Caroline B\u00fcchner, geborene Reu\u00df, zur Welt.<\/p>\n<p>1816 siedelte die Familie nach Darmstadt \u00fcber, wo der Vater die Stelle des Bezirksarztes antrat. 1821 begann f\u00fcr den achtj\u00e4hrigen Georg der Elementarunterricht bei seiner Mutter. Sie unterrichtete ihn im Lesen, Schreiben und Rechnen, brachte ihm die Bibel nahe und lehrte ihn zahlreiche Volkslieder, die in seinem weiteren Werk eine wichtige Rolle spielen sollten. Bei seiner Mutter lernte B\u00fcchner wohl auch Werke von Schiller kennen, mit dessen Weltbild sich B\u00fcchner im Laufe seines Schaffens noch kritisch auseinandersetzen w\u00fcrde. In der Schule interessierte sich Georg B\u00fcchner nicht sonderlich f\u00fcr die alten Sprachen, mehr f\u00fcr die damals in den Schulen stark vernachl\u00e4ssigten Naturwissenschaften. Einmal notierte er am Rande seines Heftes: \u0084Lebendiges! Was n\u00fctzt der tote Kram?\u0093 B\u00fcchner lernte in der Schulzeit au\u00dferdem die Geschichte der Franz\u00f6sischen Revolution kennen, diese w\u00fcrde sp\u00e4ter noch Eingang in sein Werk Dantons Tod finden. Ende September 1830 hielt er anl\u00e4sslich einer Schulfeier eine Verteidigungsrede f\u00fcr Cato von Utica, einen gl\u00fchenden Verfechter der r\u00f6mischen Republik. Angesichts der franz\u00f6sischen Juli-Revolution war dies die erste politische Aktion B\u00fcchners.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>Studium in Stra\u00dfburg<\/strong><o><\/o><\/p>\n<p>Am 9. November 1831 (im Alter von 18 Jahren) schrieb sich Georg B\u00fcchner in die medizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Stra\u00dfburg ein. Dort wohnte er in dem Haus des evangelischen Pfarrers Johann Jakob Jaegl\u00e9, einem Bekannten des els\u00e4ssischen Reu\u00df-Zweiges, und lernte dessen Tochter Wilhelmine kennen. Hier in Stra\u00dfburg wohnte er im Dezember dem Empfang der (von den zaristischen Truppen) geschlagenen Gener\u00e4le des Aufstandes der unterdr\u00fcckten Polen bei. Bezeugt werden diese und weitere Unternehmungen durch seine zahlreichen Briefe an die Eltern. Georg B\u00fcchner trat k\u00fcnftig immer h\u00e4ufiger f\u00fcr politische Freiheiten ein. So hielt er am 24. Mai 1832 einen Vortrag \u00fcber die politischen Verh\u00e4ltnisse in Deutschland vor der Studentenvereinigung. 1832 verlobte er sich heimlich mit Wilhelmine Jaegl\u00e9 (1810\u00961880). Sie ist die Empf\u00e4ngerin des sogenannten \u0084Fatalismus-Briefs\u0093, in dem B\u00fcchner sein Programm des Menschen als Subjectum der Geschichte formuliert. (Der Mensch k\u00f6nne nicht aktiv in den alles verschlingenden Prozess der Geschichte eingreifen, er werde zum \u0084Schaum auf der Welle\u0093, zum Spielball.) Die Zeit in Stra\u00dfburg nannte B\u00fcchner sp\u00e4ter seine gl\u00fccklichste Zeit. Im Frankreich der Juli-Revolution war das politische Klima sehr viel offener als in Darmstadt. Nicht nachgewiesen ist, ob B\u00fcchner schon Mitglied der franz\u00f6sischen Gesellschaft der Menschenrechte war. Sie diente ihm sp\u00e4ter aber als Vorbild f\u00fcr eine eigens von ihm gegr\u00fcndete Gesellschaft.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>Universit\u00e4t Gie\u00dfen<\/strong><o><\/o><\/p>\n<p>Zum November 1833 wechselte Georg B\u00fcchner an die Universit\u00e4t in Gie\u00dfen, da das feudale darmst\u00e4dter Regime maximal zwei Jahre Studium im Ausland (au\u00dferhalb von Hessen-Darmstadt) erlaubt waren. Hier im Gro\u00dfherzogtum Hessen erlebte er unmittelbar die Schikanen der Obrigkeit und die Gewalt im Staat. Von nun an konnte er die Vorg\u00e4nge nicht mehr aus n\u00fcchterner Distanz beobachten. Aus dieser Zeit sind uns gro\u00dfe gesundheitliche Probleme von B\u00fcchner \u00fcberliefert. Es bedr\u00fcckte ihn nicht nur die Trennung von seiner Geliebten, sondern ihm missfiel die gesamte Situation. Im Vergleich zu Stra\u00dfburg hatten ihm die Lehrer in Gie\u00dfen nichts zu bieten. Zwar lehrte Justus Liebig hier Chemie, doch B\u00fcchner interessierte sich nur f\u00fcr Philosophie und Medizin. Auch mit den Studenten war er unzufrieden. Es gab zwar oppositionelle Bestrebungen, doch diese waren ihm nicht radikal genug. Au\u00dferdem kritisierte er, dass die Studenten unter sich bleiben wollten; B\u00fcchner wollte dagegen auch andere B\u00fcrger aufnehmen. Deshalb gr\u00fcndete er zusammen mit ehemaligen Schulkameraden aus Darmstadt, die zu diesem Zeitpunkt wie er in Gie\u00dfen studierten, und weiteren Studenten &#8211; darunter August Becker &#8211; sowie ein paar Handwerkern die \u0084Gesellschaft f\u00fcr Menschenrechte\u0093, eine Geheimorganisation nach franz\u00f6sischem Vorbild, deren Ziel ein Umsturz der politischen Verh\u00e4ltnisse war. Es schlossen sich aber insgesamt nur wenige Mitglieder an. Schon zu Beginn des Jahres 1834 war B\u00fcchner bei Friedrich Ludwig Weidig eingef\u00fchrt worden, einem der f\u00fchrenden Oppositionellen aus Hessen-Darmstadt. Es kam aber immer wieder zu Differenzen. Weidig stand f\u00fcr ein B\u00fcndnis mit den wohlhabenden Liberalen, Industriellen und Handelsleuten, weil er nur so eine Chance f\u00fcr die Umsetzung der revolution\u00e4ren Ideen sah. B\u00fcchner dagegen sah als Grundproblem die materielle Ungleichheit und die Armut der Landbev\u00f6lkerung und wandte sich gegen eine Koalition mit den Wohlhabenden. Im Juli 1834 wurde der Hessische Landbote, den B\u00fcchner verfasst hatte und der von Weidig gegen den Willen B\u00fcchners umfassend \u00fcberarbeitet wurde \u0096 in Druck gelegt. Es handelt sich um eine Flugschrift, die unter der Parole \u0084Friede den H\u00fctten! Krieg den Pal\u00e4sten!\u0093 die hessische Landbev\u00f6lkerung zur Revolution gegen die Unterdr\u00fcckung aufrief. Weidig hatte die Stellen, die in offenem Konflikt mit den liberalen B\u00fcndnispartnern standen, gestrichen. B\u00fcchner fand daher, Weidig h\u00e4tte der Schrift ihre Grundintention genommen. Trotz der Abschw\u00e4chungen Weidigs wurde die Schrift von vielen liberalen und industriellen Oppositionellen scharf kritisiert. Bei der Landbev\u00f6lkerung dagegen hatte sie einigerma\u00dfen Erfolg, weshalb sogar eine zweite Auflage aufgesetzt wurde. Die Verfasser arbeiten mit Statistiken, die der Landbev\u00f6lkerung vor Augen f\u00fchren sollten, wie sie mit ihrer Steuerlast den \u00fcberzogenen Hof finanzierten. Im August wurde Karl von Minnigerode, einer der Verschw\u00f6rer, mit 150 Exemplaren des \u0084Landboten\u0093 gefasst und verhaftet. Am 4. August lie\u00df Universit\u00e4tsrichter Konrad Georgi das Zimmer B\u00fcchners in Abwesenheit durchsuchen. Einen Tag sp\u00e4ter wurde B\u00fcchner durch Georgi vernommen, aber nicht verhaftet.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>Exil in Stra\u00dfburg<\/strong><o><\/o><\/p>\n<p>1835 verfasste er nach eigenen Angaben innerhalb von f\u00fcnf Wochen Dantons Tod und schickt es an Karl Gutzkow mit der Bitte um rasche Ver\u00f6ffentlichung. Er brauchte Geld f\u00fcr die geplante Flucht. Dantons Tod beschreibt das Scheitern der Franz\u00f6sischen Revolution. Anders als der historische Danton erkennt der literarische Danton von Beginn an die Sinnlosigkeit seines Unternehmens. Nachdem B\u00fcchner einer Vorladung des Friedberger Untersuchungsrichters nicht Folge leistete, wurde er steckbrieflich gesucht. Am 9. M\u00e4rz floh er \u00fcber Wei\u00dfenburg nach Stra\u00dfburg. Das Geld hatte er aber nicht aus den Einnahmen von Dantons Tod, da die Untersuchungen sich schon vor dem Abschluss des Vertrages zuspitzten. Im letzten Moment hatte sich B\u00fcchner seiner Mutter anvertraut, die ihm Geld gab. Nach B\u00fcchners Flucht brach sein Vater zwar jeden Kontakt zu ihm ab, erlaubte aber der Mutter, ihn weiter mit Geld zu unterst\u00fctzen. Dantons Tod wurde Ende Juli ver\u00f6ffentlicht. Noch in diesem Sommer \u00fcbersetzte er zwei Dramen: Victor Hugos \u0084Lucretia Borgia\u0093 und \u0084Maria Tudor\u0093. Im Herbst besch\u00e4ftigte er sich mit der Erz\u00e4hlung Lenz, in der seelische Leiden des Schriftstellers Jakob Michael Reinhold Lenz dargestellt werden. Im Winter 1835 widmete er sich wieder der Wissenschaft. Er erforschte das Nervensystem der Fische und vollendete im folgenden Jahr seine Dissertation \u0084Abhandlung \u00fcber das Nervensystem der Barbe\u0093. Im Fr\u00fchjahr stellte er die Arbeit in mehreren Lesungen der Gesellschaft f\u00fcr Naturwissenschaft in Stra\u00dfburg vor. Daraufhin wurde er als Mitglied aufgenommen und die Arbeit wurde von der Gesellschaft ver\u00f6ffentlicht. In diesem Fr\u00fchjahr entstand auch sein Lustspiel Leonce und Lena, mit dem er an einem Wettbewerb der Cotta&#8217;schen Verlagsbuchhandlung teilnehmen wollte. Er verpasste jedoch den Einsendeschluss und erhielt das Manuskript ungelesen zur\u00fcck. <o><\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>Letzte Monate in Z\u00fcrich<\/strong><o><\/o><\/p>\n<p>Aufgrund seiner eingereichten Arbeit und der daran anschlie\u00dfenden Probevorlesung wurde Georg B\u00fcchner die Doktorw\u00fcrde der Universit\u00e4t Z\u00fcrich verliehen. Am 18. Oktober 1836 zog er dorthin und begann mit seiner Lehrt\u00e4tigkeit als Privatgelehrter. Seinen Kurs \u0084Zootomische Demonstrationen\u0093, in dem er anhand von selbst angefertigten Pr\u00e4paraten die Anatomie von Fischen und Amphibien lehrte, besuchten aber nur wenige Studenten. Einer von ihnen, August L\u00fcning, erinnerte sich aber noch 40 Jahre sp\u00e4ter mit Begeisterung daran. Schon vor seiner \u00dcbersiedlung nach Z\u00fcrich hatte B\u00fcchner mit der Arbeit am Woyzeck in Stra\u00dfburg begonnen. Entw\u00fcrfe nahm er mit in die Schweiz &#8211; das Werk blieb ein Fragment.<br \/>\nF\u00fcr das folgende Semester plante B\u00fcchner einen weiteren Kurs, zu dem es allerdings nicht mehr kam. Am 2. Februar 1837 erkrankte er schwer an Typhus (m\u00f6glicherweise hatte er sich bei der Arbeit an seinen Pr\u00e4paraten infiziert), woran er am 19. Februar starb. Er wurde auf dem Stadtz\u00fcrcher Friedhof \u0084Krautgarten\u0093 auf dem Zeltberg beerdigt. Es dauerte fast zwanzig Jahre (bis 1855), bis seine Geschwister das Grab zum ersten Mal besuchten. Nach der Einebnung des Friedhofes bettete man 1875 die sterblichen \u00dcberreste auf den Germaniah\u00fcgel am Z\u00fcrichberg (&#8222;Rigiblick&#8220;) um.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><o>\u00a0<\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><o>\u00a0<\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>Werke<\/strong><o><\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Der Hessische Landbote, 1834 \u0096 zusammen mit Friedrich Ludwig Weidig (Flugschrift)<o><\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Dantons Tod, 1835 (Drama)<o><\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Lenz, 1835 (Erz\u00e4hlung)<o><\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Leonce und Lena, 1836 (Lustspiel)<o><\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Woyzeck, 1837 (Fragment)<o><\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>\u00dcbersetzungen <o><\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">o<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Lucretia Borgia, 1835 (\u00dcbersetzung des Dramas von Victor Hugo)<o><\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">o<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Maria Tudor, 1835 (\u00dcbersetzung des Dramas von Victor Hugo)<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>Editionsgeschichte<\/strong><o><\/o><\/p>\n<p>Vierzehn Jahre nach Georg B\u00fcchners Tod brachte sein Bruder Ludwig 1850 die \u0084Nachgelassenen Schriften\u0093 heraus. \u0084Woyzeck\u0093 beispielsweise wurde darin nicht aufgenommen, u. a. deshalb, weil das Manuskript stark verblasst und weitgehend unleserlich war. Der \u00f6sterreichische Schriftsteller Karl Emil Franzos publizierte 1879 \u0084Georg B\u00fcchner: S\u00e4mmtliche Werke und handschriftlicher Nachla\u07d3, darin war dann auch das Fragment zum ersten Mal in einer stark \u00fcberarbeiteten Fassung dem Publikum zug\u00e4nglich. Fritz Bergemann gab \u0084S\u00e4mtliche Werke und Briefe\u0093 heraus. Die nicht abgeschlossene \u0084Kritisch-historische Ausgabe\u0093 von Werner R. Lehmann war auch die Grundlage von \u0084Werke und Briefe in einem Band\u0093 des Carl Hanser Verlages im Jahr 1980. \u0084S\u00e4mtliche Werke, Briefe und Dokumente in zwei B\u00e4nden\u0093, herausgegeben von Henri Poschmann, ist die j\u00fcngste Edition von B\u00fcchners Gesamtwerk (seit 2002 als Taschenbuch im Insel-Verlag).<o><\/o><\/p>\n<p>Im Januar 2006 ist \u0084Woyzeck\u0093 als Band 7 der \u0084Historisch-kritische[n] Ausgabe der S\u00e4mtlichen Werke und Schriften Georg B\u00fcchners\u0093, der \u0084Marburger Ausgabe\u0093, in aktueller Edition erschienen. .<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>B\u00fcchner im Film<\/strong><o><\/o><\/p>\n<p>\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Von der DEFA wurde 1979 unter der Regie von Lothar Warneke das Leben B\u00fcchners im Film Addio, piccola mia verfilmt.<o><\/o><br \/>\n\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Woyzeck wurde bisher seit 1947 zw\u00f6lf mal verfilmt, am bekanntesten sind die Verfilmung der DEFA (Wozzeck, 1947, Regie Georg Klaren, Hauptrolle Kurt Meisel) und von Werner Herzog mit Klaus Kinski und Eva Mattes in den Hauptrollen.<o><\/o><br \/>\n\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Dantons Tod wurde bisher vier mal verfilmt, Lenz zwei-, Leonce und Lena dreimal.<o><\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Literatur<o><\/o><\/p>\n<p>\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Hans Mayer: Georg B\u00fcchner und seine Zeit. Frankfurt a.M. 1972, ISBN 3-518-36558-4<o><\/o><br \/>\n\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Georg B\u00fcchner: Revolution\u00e4r \u0096 Dichter \u0096 Wissenschaftler (1813\u00961837). Der Katalog der Ausstellung Mathildenh\u00f6he, Darmstadt vom 2. August bis 27. September 1987. Basel, Frankfurt am Main: Stroemfeld\/Roter Stern 1987.<o><\/o><br \/>\n\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Burghard Dedner \/ G\u00fcnter Oesterle (Hgg.): Zweites Internationales B\u00fcchner Symposium 1987. Referate. Hain, Frankfurt a. M. 1990 (B\u00fcchner Studien, Bd. 6), ISBN 3-445-08900-0<o><\/o><br \/>\n\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Henri Poschmann (Hg.): Wege zu Georg B\u00fcchner. Internationales Kolloquium der Akademie der Wissenschaften (Berlin-Ost). Peter Lang, Berlin 1992, ISBN 3-86032-004-1<o><\/o><br \/>\n\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Jan-Christoph Hauschild: Georg B\u00fcchner &#8211; Biographie. Metzler, Stuttgart\/Weimar 1993, ISBN 3-548-26505-7<o><\/o><br \/>\n\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Jan-Christoph Hauschild: Georg B\u00fcchner. Rowohlt, Reinbek 1993 u.\u00f6. (rowohlts monographien 503), ISBN 3-499-50670-X<o><\/o><br \/>\n\u0095<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Gerhard P. Knapp: Georg B\u00fcchner. 3., vollst. \u00fcberarb. Aufl. Metzler, Stuttgart 2000 (Slg. Metzler 159), ISBN 3-476-13159-9<\/p>\n<p>Dieser Artikel nutzt Material aus dem Artikel <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Georg_B%C3%BCchner\" target=\"_blank\">Georg B\u00fcchner<\/a> in der freien Enzyklop\u00e4die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\" target=\"_blank\">Wikipedia<\/a>,\u00a0 an dem ich selbst mitgearbeitet habe. Er steht unter der Doppellizenz <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License\" target=\"_blank\">GNU-Lizenz f\u00fcr freie Dokumentation\u00a0<\/a><span style=\"font-size: 13pt\"> und<\/span> <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Lizenzbestimmungen_Commons_Attribution-ShareAlike_3.0_Unported\">Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported<\/a> . In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verf\u00fcgbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Karl Georg B\u00fcchner (* 17. Oktober 1813 in Goddelau, Gro\u00dfherzogtum Hessen; \u0086 19. Februar 1837 in Z\u00fcrich) war einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller. Er ist Vertreter des Vorm\u00e4rz und tat sich auch als Revolution\u00e4r hervor, weshalb er ins Exil gehen musste. In seinem Lustspiel Leonce und Lena kommen dagegen romantische Elemente zum Tragen. 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