Peter Brunners Buechnerblog

Kategorie: Büchner (Seite 36 von 45)

Brüderlichkeit

Die Debatten in meinem Mailpostfach über das aufgetauchte Georg-Büchner-Bild schlagen immer noch Wellen. Wir bleiben gespannt auf die Mitteilungen, die morgen bei der Pressekonferenz gemacht werden. Ich werde berichten.

Mit einer Frage habe ich mich besonders gerne beschäftigt: Reinhard Pabst, der wunderbarer Weise offenbar auch schon das Lied identifiziert hat, das das Notenblatt zeigt,  fragt, ob nicht vielleicht Wilhelm Büchner, der jüngere Bruder, auf dem neuen Bild gezeigt wird.

 

Ich habe hier schon darüber geschrieben, dass das schöne Bild von Becker, das ich für mich gerne „Wilhelm im Paletot“ nenne, große Ähnlichkeit mit seinem Bruder aufweist; oft hält man es für ein Jugendbildnis Georgs. Vielleicht wird die Frage, wen der Maler (August Hoffmann?)  tatsächlich abbildete (nachdem die Frage der historischen Authentizität geklärt ist) offen bleiben müssen. Allerdings könnten die Attribute auf dem Bild, das erwähnte Notenblatt und das merkwürdige Band, das der Abgebildete trägt, zur Identifizierung beitragen.

 

Hier jedenfalls mal zwei unumstrittene Bilder als Rahmen für das neue:

 

Trinitaet

 

 

 

 

Sensation im Büchner-Jahr: neues Büchner-Bild aufgetaucht?

Mit einiger Geheimhaltung hat das Institut Mathildenhöhe, deren Leiter Ralf Beil die bevorstehende Büchner-Ausstellung in Darmstadt kuratiert, für Montag, den 27.5., zu einer Pressekonferenz eingeladen, bei der ein „Professor Dr. X“ und „Georg Büchner in effigie“ dem staunenden Publikum Bedeutendes mitteilen werden:

 

zur Pressekonferenz
GEORG BÜCHNER
EIN JAHRHUNDERTFUND
am Montag, den 27. Mai 2013 um 11 Uhr
im Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe Darmstadt
Olbrichweg 13, 64287 Darmstadt

laden wir Sie herzlich ein.
Es erwarten Sie:
Dr. Ralf Beil | Direktor Institut Mathildenhöhe Darmstadt
Prof. Dr. X | Büchner-Forscher
Georg Büchner | in effigie
Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung und auf Ihr Kommen.
Mit besten Grüßen
Daniel Grinsted M. A.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut Mathildenhöhe Darmstadt

 

Nach einigem Rumoren in meinem E-Mail-Fach, bei dem wir nebenbei auch einem dilettantischen Fälscher auf die Spur kamen, hat nun offenbar der Gießener Anzeiger vorab den Schleier gelüftet:

„ … passend im Büchnerjahr: ein Porträt von Georg Büchner aus Gießener Privatbesitz.“

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Lautet die zusammen mit diesem Bild online hier verkündete Nachricht mit Hinweis auf einen Artikel des renommierten Prof. Dr. Oesterle in der heutigen Ausgabe.

„Sensationell“ wäre noch ein zurückhaltendes Attribut für den Fall, dass hier in der Tat ein weiteres Portrait Georg Büchners aufgetaucht sein sollte. 

 

Wir warten gespannt auf weitere Informationen!

Die fabelhafte Büchnerbande unterwegs

Am Mittwoch, einen Tag nach Georg Büchners 176. Todestag und der Buchvorstellung von Jan-Christoph Hauschild musste Darmstadt schon wieder eine Büchner-Veranstaltung verkraften – und es scheint allen Beteiligten gut bekommen zu sein.

Der Darmstädter Jgdhofkeller am 20.2. – voll bis auf den letzten Platz

Im ausverkauften Jagdhofkeller traten wir auf Einladung von Marianne und Klaus  und vom Bessunger Buchladen mit dem vollen Programm auf – auch diesmal wieder mit einer ortsspezifischen Zugabe, die nach 1,5 Stunden Programm und einer Pause vom gar nicht erschöpften Publikum dringend gewünscht worden war.

Die Bande in Aktion

(v.l.n.r.: Heiner Dieckmann, Peter Brunner, Petra Bassus, Reiner Lenz, Jürgen Queißner, Thomas Heldmann)

Diesmal trugen wir ein paar Frechheiten von Alexander Büchner über das verschlafene Darmstadt der 1840er Jahre vor.

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Die nächste Gelegenheit, uns zu sehen, ist voraussichtlich der 1. Mai – aktuelle Termine für Auftritte der fabelhaften Büchnerbande und Informationen dazu immer hier.

Mit herzlichen Dank für die schönen Fotos (©) an Frank Backes !  

Vielen Dank, Jan-Christoph Hauschild!

Am 19. 2. 2013, Georg Büchners 176. Todestag, konnte die Luise-Büchner-Gesellschaft die gerade erschienene Büchner-Biographie des Büchnerforschers Jan-Christoph Hauschild im überfüllten Literaturhaus Darmstadt vorstellen.

Der Autor Jan-Christoph Hauschild und sein Verleger Günter Berg

Leider war Dr. Hauschild „stimmlich indisponiert“, aber die gefundene Lösung  dieses Problems, für dessen baldige Behebung hier noch gute Besserung gewünscht werden soll, war mehr als ein Notbehelf. Christian Wirmer, der kongeniale Interpret von Büchners Lenz, hat sich bereit gefunden, den Vortrag des Textes zu übernehmen (hier seine Website mit weiteren Auftrittsterminen und neuen Projekten).

Zum Buch ist ja hier schon einiges Lobende gesagt worden, das sich mehr als bestätigte.

Hauschild schließt:

„Was macht das Büchnervirus mit uns? Wenn wir es wissen, wird es zu spät sein“ 

Für die Vielzahl derjenigen, die nicht dabei sein konnten, haben mir der Verlag Hoffmann & Campe, der Autor und der Interpret erlaubt,

hier den Vortrag des letzten Teils des Buches zum Hören zur Verfügung zu stellen

(zum Anhören Anklicken)

– vielen Dank dafür und den Hörern viel Vergnügen mit Hauschilds abschließenden Bemerkungen.

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