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Über die Vermittlung von Jan Eisenhauer, Deutschlehrers an der Darmstädter Bertolt-Brecht-Schule, kam ich nach Jahrzehnten wieder mit Rainer Lind zusammen. Mit ihm verbindet mich, was wir beide vergessen hatten, ein Stück Darmstädter Schüler- und Jugendbewegung. Hier berichtet Jürgen Barth, der da schon Student und verglichen mit uns erwachsen war, aus dieser Zeit.
Rainer Lind
Ich habe mich breitschlagen lassen, Rainer in Rahmen seiner großen Arbeit „Videoprojekte“ ein Interview zu geben, das sich zu einem langen Gespräch über Georg Büchners Leben und Werk entwickelte. Es ist damit praktisch ein Mitschnitt einer ausführlichen Führung im Büchnerhaus geworden. Wir haben uns darauf geeinigt, einen Teil davon öffentlich zu machen; er hat ihn hier online gestellt und so steht er nun mit allen Schwächen und inhaltlich ganz von mir zu verantworten im Netz.
Peter Brunner
Fast gleichzeitig entstand
eine vollständige Führung von Jugendlichen für Jugendliche,
die wir mit Hilfe von hr2 realisieren konnten.
Eine Schulklasse aus der Büchnerstadt, die 9. Klasse der Martin-Niemöller-Schule mit ihrer Lehrerin Nina Drexler, hat sich intensiv mit dem Büchnerhaus und der Ausstellung „Von Goddelau zur Weltbühne“ beschäftigt.
Schüler*innen bei der Arbeit: das Konzept entsteht
Das Ergebnis ist eine online-Führung für Jugendliche, die ab sofort sowohl bei Besuchen wie zur Vorbereitung genutzt werden kann und für alle frei zugänglich ist. Sie findet sich hier im Netz, alternativ kann auf Mobiltelefonen auch die App genutzt werden. Details dazu hier.
steht auf Ludwig Büchners Grab auf dem Darmstädter Alten Friedhof.
Ludwig, einer von Georg Büchners jüngeren Brüdern, wurde spätestens mit der Veröffentlichung seines Hauptwerks „Kraft und Stoff“ der prominenteste „Sachbuchautor“ des 19. Jahrhunderts; es lässt sich sogar sagen, dass er das Genre begründet hat.
(Nach Barth von Wehrenalp, dem legendären Econ-Verleger, ist ein Sachbuch von Wissenschaftler*innen für Laien geschrieben, im Unterschied zum Fachbuch – von Wissenschaftler*in für Wissenschaftler*in. – https://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Barth_von_Wehrenalp)
Hier Geschwisterblog habe ich eine knappe Biografie Ludwigs eingestellt:
Ich weiß, wie viele Leser*innen seit spätestens vorgestern auf den einschlägigen Beitrag zum 1. April warten.
Ich will diesmal mit Verweis auf Adoph von Menzel antworten, der seine erste Italienreise schon in Verona auf der Piazza d´Herbe mit den Worten „Zuviel!Zuviel!“ abgebrochen haben soll.
Ich bitte 2023 angesichts der Lage und der Vielfalt spaßiger Alternativen auf einen Beitrag von mir zu verzichten.
Endlich können wir wieder eine Büchnerpreisträgerin begrüßen:
Wir freuen uns sehr, das Frau Özdamar das Büchnerhaus besuchen wird und am gleichen Tag auf der BüchnerBühne lesen wird.
Emine Sevgi Özdamar wuchs in Istanbul auf, wo sie die Schauspielschule besuchte. Mitte der siebziger Jahre ging sie nach Berlin und Paris und arbeitete mit den Regisseuren Benno Besson, Matthias Langhoff und Claus Peymann. Sie übernahm zahlreiche Filmrollen und schreibt seit 1982 Theaterstücke, Romane und Erzählungen. Emine Sevgi Özdamar lebt in Berlin.
Sie ist Trägerin zahlreicher Auszeichnungen, neben dem Georg-Büchner-Preis 2022 des Düsseldorfer Literaturpreises 2022, des Roswitha-Preesis der Stadt Bad Gandersheim 2021, des Preises der Leipziger Buchmesse 2022 (Shortlist) und des Bayerischen Buchpreises 2021.
Ihre bemerkenswerte Dankrede zum Büchnerpreis schloss sie mit den Worten: „Jeder hat im Himmel einen persönlichen Himmel, in dem nicht nur die Sterne, sondern auch die Menschen, die uns sehr berührt haben, ständig leuchten. Einer davon ist mein Bruder Georg Büchner.“
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kulturamt, Frau Özdamar ist Gast der Bücherstadt.
Die aktuelle Büchnerpreisträgerin Emine Sevgi Özdamar kommt am 16.2. 23 in die Büchnerstadt!
Ab sofort stehen die – sehr begrenzten – Plätze in der BüchnerBühne Riedstadt-Leeheim im Vorverkauf zur Verfügung: