Auf vielfachen Wunsch hier ein Flyer zur Revue mit allen erforderlichen Informationen.

Bisher fest gebuchte Auftritte:
Mittwoch, 20. Februar
Jagdhofkeller Darmstadt
Peter Brunners Buechnerblog
Auf vielfachen Wunsch hier ein Flyer zur Revue mit allen erforderlichen Informationen.

Bisher fest gebuchte Auftritte:
Mittwoch, 20. Februar
Jagdhofkeller Darmstadt
Die Luise Büchner-Gesellschaft e. V. lädt herzlich ein:

Die enge Verbindung der Büchner-Geschwister ist durch ihre Schriften belegt. Dass Luise Büchner (1821-1877) ähnliche Gedanken zu Religion, Politik und Kunst vertrat wie ihre jüngeren Brüder, war in einer patriarchalischen Gesellschaft normal. Erstaunlich jedoch, dass auch sie das Werk ihrer Brüder beeinflusste. Ludwig Büchners Schriften zur so genannten Frauenfrage zeugen davon. Ziemlich bekannt ist Ludwig Büchners Bemerkung in seinem aufschlussreichen Bericht über seine Kontakte zu Ferdinand Lassalle:
Am 15. früh (Mai 1863 pb) erhielt ich ein Telegramm aus Frankfurt, welches Lassalles Ankunft bei mir auf elf Uhr ankündigte. Er kam mit dem riesigen Selbstvertrauen, welches ihn auszeichnete und welches auch aus seinen Briefen hervorleuchtet, in der Hoffnung des Veni vidi vici und in der Überzeugung, dass es ihm ein Leichtes sein würde, mich für seine Sache zu gewinnen und damit auf der Frankfurter Versammlung durch Herüberziehung der gesammten Arbeiterverbindung des Maingaues eine starken Trumpf auszuspielen. Diese Hoffnung mußte, nachdem ich mich auf der Rödelheimer Versammlung in der geschilderten Weise ausgesprochen hatte, selbstverständlich getäuscht werden, und sehr mißmutig darüber verließ mich nach langen Diskussionen der Agitator am Abend desselben Tages, ohne indessen die Hoffnung eines schließlichen Umschlages für den 17. Mai ganz aufgegeben zu haben. Obgleich vollkommener Weltmann, ließ er sich doch durch diesen Mißmut hinreißen, die Regeln der Höflichkeit gegen Damen außeracht zu setzen, indem er meiner Schwester Luise (Verfasserin von Die Frauen und ihr Beruf usw.), welch sich einmal in die Diskussion gemischt hatte, zurief: davon verstehen Frauenzimmer nichts – und die vollständig eingeschüchterte Rednerin damit für den übrigen Teil des Tages mundtot machte. “
Ludwig Büchner: Meine Begegnung mit Ferdinand Lasssalle. Ein Beitrag zur Geschichte der sozialdemokatischen Bewegung in Deutschland. Nebst fünf Briefen Lassalles. Von Prof. Dr. Ludwig Büchner in Darmstadt. Berlin. Hertz und Süßenguth. 1894. S. 28/29
Es gibt zahlreiche weitere Stellen in Ludwig Büchners Werk, die seine ungewöhnlich moderne und aufgeschlossene Haltung gegenüber Frauen dokumentieren.
Agnes Schmidt und Peter Brunner,
Vorstandsmitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft,
stellen einige dieser Schriften vor:
Literaturhaus Darmstadt
18. 9. 2012, 19.30 Uhr
Kasinostr. 3, Darmstadt
Eintritt 5
Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei
Unter der Regie der hochgeschätzten Inga Pickel haben die Darmstädter Theatermacher gestern bei einem Revolutionsmarsch“ durch die Darmstädter Innenstadt einen großartigen Beitrag zur Büchner-Biennale“ abgeliefert.

Mit Auszügen aus den Inszenierungen, die an Darmstädter Schulen in den letzen Monaten über Dantons Tod“ erarbeitet wurden, kam die Darmstädter Innenstadt in poetische Bewegung.
Mit stilistische Mitteln wie rhythmischer Bewegung, tänzerischen Szenen, Wortbeiträgen und Dance-Battles haben an die hundert Schülerinnen und Schüler Georg Büchner in die Stadt seiner Jugend zurückgebracht. Vorbei am Haus seiner Eltern am Marktplatz über den späteren Schulweg von der Grafenstraße zum Pädagog“ berührte der Zug damit die klassischsten Büchnerstätten, die man sich denken kann.

Auf ihrem Stationenlauf vom Friedensplatz durch die Fußgängerzone bis zum Büchnerplatz“ vor dem Staatstheater nahm die Truppe noch einmal weit über hundert eigens angereiste und zufällige Zuschauer mit sich.
Am 15.9. um 15:30 soll das Spektakel wiederholt werden – Grund genug für alle, die es diesmal nicht erleben konnten, nach Darmstadt zu kommen!
Hier finden sich Fotos von der gelungenen Aktion.
(Verwendung frei, bitte mit Hinweis EntwicklungUndKultur“, bei Bedarf via E-Mail auch in besserer Auflösung zu bekommen)
Ursprünglich war die Villa dieses Jahr nicht zum Denkmalstag angemeldet – im Programm für Pfungstadt steht diesmal:
Führung durch die Ortsmitte mit fachkundigen Erläuterungen der Dachkonstruktionen des Kirchturms (14 Uhr), des historischen Rathauses (15 Uhr) und der ehemaligen Synagoge (16 Uhr).
Kontakt
Stephanie Goethals, Stadtarchiv Pfungstadt, E-Mail: stephanie.goethals@pfungstadt.de
Nach dem schönen Artikel in Monumente“ und der Verleihung des Denkmalpreises nutzen wir jetzt doch noch die Gelegenheit, es allen Interessierten im Anschluß an eine geschlossene Führung möglich zu machen, einen Blick in die restaurierte Beletage zu werfen.
Am Sonntag, dem 9. September, wird die Villa von 14 bis 17 Uhr zur Besichtigung geöffnet!
Mit Anerkennung und Urkunde wurde die hervorragende und vorbildliche Sanierung der Büchner-Villa (sic!) in Pfungstadt“ ausgezeichnet.
Angesichts der vielen und raschen Neuerungen auf dem Gebiet der digitalen Vernetzung und Kommunikation sind die Menschen heute mehr denn je bereit, sich für die bleibenden Werte `ihrer´Denkmäler einzusetzen. In einer durch Schnelligkeit und Veränderung geprägten Welt vermitteln Kulturdenkmäler Kontinuität.“
sagte die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, bei der Übergabe der Urkunde im Rittersaal der Burg Gleiberg.


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