Neues aus Buechnerland Peter Brunners Buechnerblog

30.4.2016

… mit allen Sinnen erleben und erfahren

Klaus Heuer ist  wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Bibliothek, Literaturdokumentation und Archive des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung. Im Juni bietet er zum zweiten Mal eine Fahrradtour durch den südwest-hessischen Teil des Büchnerlandes an, zu der ich hier gerne einlade. Die Führung durch die Villa Büchner am 19.6. mache ich mit Vergnügen.

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Litera-Tour auf dem Fahrrad – Ein Wochenende auf den Spuren von Georg Büchner und seiner Familie zwischen Darmstadt und Kühkopf

Regionalgeschichte und Kulturgeographie sind der Rahmen, in dem die Biografie und das Werk von Georg Büchner (1813-1837) während der Fahrradtour mit allen Sinnen erlebt und “erfahren“ werden. So werden Spuren der Zeitumstände anhand von Auszügen aus dem „Hessischen Landboten“ (Flugschrift) und den Auseinandersetzungen um die Rheinbegradigung am Kühkopf freigelegt. Außerdem werden wichtige Voraussetzungen für Büchners Werk in der Familiengeschichte herausgestellt. Ausschnitte aus seinem Werk und deren musikalischer Bearbeitung werden über ein Hörbuch eingespielt.

Auf der zweitägigen rund 70 km langen Strecke gibt es guided tours in der Büchnerschen Villa in Pfungstadt, im Geburtshaus Georg Büchners in Goddelau und im Museum der Psychiatrie in Goddelau. Während der Tour gibt es auch immer wieder Gelegenheit für stärkende Imbisse und Gespräche in landschaftlich schöner Lage.

Infos:

  • Datum der Tour: Sa. 18.06.2016, 9 Uhr – So. 19.09.2016, 17 Uhr
  • Anmeldeschluss: 15.05.2016
  • Treffpunkt: Justus-Liebig-Haus am Ludwig-Metzger Platz, Darmstadt
  • Teilnahmegebühr: pro Person € 130,– Einzelzimmer; € 115,– Doppelzimmer
    incl.: Eintritte und Führungen, Karten, 1 Übernachtung mit Frühstück, 2 x Picknick
  • Bitte mitbringen: Fahrrad in technisch gutem Zustand
  • Bitte mitbringen: Mp3-Player oder Smartphone

Rückfragen und Anmeldung Klaus Heuer

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie herunterladen
Oder sich anzeigen lassen

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von Peter Brunner

28.12.2015

So weit so gut

Filed under: in eigener Sache — Schlagwörter: , , , , , — peter brunner @ 11:32

Liebe Besucherinnen, liebe Freundinnen,

ein kleiner resümierender Rückblick am Jahresende ist kaum zu vermeiden. Die angeblich ruhigen Tage „zwischen den Jahren“ sind mir Anlaß, am Schreibtisch beim Blick über offene und bezahlte Rechnungen ein paar Gedanken an das Verhältnis von Aufwand und Ertrag zu verschwenden.

Zunächst ein technischer Rückblick auf die Nutzung des Blogs – die insgesamt 466.376 Besucherinnen zwischen dem 1.1. 2015 und heute, dem 27.12. 2015, haben 1,2 Millionen Seiten aufgerufen. Die „Peaks“ der Zugrife, also die gelegentlichen „Spitzenwerte“ von täglich um die tausend auf gelegentlich auch einmal über 2.000 wie am 6. August, kurz nach dem Bericht über Neuigkeiten aus Zwingenberg vom 2. September oder auf den diesjährigen „Spitzenwert“ von 2.209 am 4. Dezember kann ich nicht erklären – der neueste Eintrag war da der von der Luise-Büchner-Preisverleihung am 30. November.

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Blogstatistik 2015 von „Webanlytics“ bei 1&1

Mit 695 Besuchern war Dienstag, der 10. Februar, der Tag mit der schlechtesten Frequenz – davor war zuletzt am 17. Januar die Besprechung des Jahresbandes des „Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde” erschienen, aber obwohl erst am 13. Februar ein neuer Beitrag erscheint, steigen die Zugriffszahlen schon vorher wieder an. Insgesamt nimmt die Leserschaft weiter kontinuierlich zu – mit bisher 118.072 Zugriffen führt der Dezember 2015 und wird wohl bis Jahresende knapp die 200.00 erreichen.

Unter den Suchbegriffen sticht „Georg“ und „Geschwister Büchner“ hervor, aber auch „Peter Alexander Grab“ wurde gesucht, allerdings nicht gefunden.

Von wikipedia weiß ich, dass die durchschnittliche Verweildauer der Besucherinnen von etwa 44 Sekunden fast exakt das statistische Mittel erreicht, aber auch, dass diese Zahl höchst unzuverlässig ist. Die meisten meiner Blogbeiträge sind wohl wirklich binnen dieser Zeit zu lesen. Überrascht bin ich, dass regelmäßig nicht nur die Startsite des Blogs, sondern insgesamt 2,6 Sites pro Besuch aufgerufen werden.

Dass das Blogschreiben etwas vom Rufen in der Wüste hat, stelle ich nicht als Erster fest – Feedback erreicht mich selbst im persönlichen Gespräch öfter als über Kommentar im Blog, noch häufiger per E-Mail, inzwischen zunehmend auch in den anderen „sozialen Netzwerken“, in denen ich mich gelegentlich tummele (twitter, Google+ und Facebook – befreunden/verbinden Sie sich gerne auch dort mit mir), von denen aber durchaus messbare Zugriffe auf das Blog erfolgen. Noch nicht einmal Beschimpfungen sind in bemerkenswerter Menge eingegangen. Allerdings schützt akismet  das Blog vor unzähligen Spam-Attacken, die ich gelegentlich mit Gruseln durchsehe.

Gerne nutze ich die Gelegenheit, erneut auf die Möglichkeit des Kommentierens hinzuweisen – ich kann das nicht ganz frei geben, habe aber die wenigen erfolgten Kommentare selten länger als 24 Stunden auf Veröffentlichung warten lassen – und gerne selbst darauf reagiert.

Schön auch, dass Kontakte anlässlich des Blog gelegentlich zu neuen Bekanntschaften führen und dass das Netzwerk, das sich inzwischen ergeben hat, zusammenführt, was zusammen gehört. Auf diesem Weg sind 2015 mehrere Angehörige der Büchnerfamilie zusammengekommen und gefunden worden, und es freut mich sehr, dass ich dazu ein Scherflein beitragen konnte. Mindestens eine dieser Geschichten hoffe ich, im nächsten Jahr erzählen zu können.

Für das kommende Jahr habe ich mir hier keine bedeutenden Veränderungen vorgenommen – vielleicht schaffe ich es endlich, die domain „Buechnerland.de“ mit mehr Inhalt zu füllen und, wie ich es bei ihrer Einrichtung vorhatte, zu einem „Portal“ der verschiedenen Büchnerland-Aktivitäten (die hoffentlich zunehmen) zu machen.

Wahrscheinlich wird es mit Hilfe zweier guter Freunde gelingen, erste Publikationen gedruckt und als e-book als „Edition Büchnerland“ vorzulegen. Spannende neue Texte gibt es genug, ganz zu schweigen von den unzähligen, die zu Unrecht kaum verfügbar sind. Mal sehen, was wir da machen können.

Bleiben Sie dem Büchnerland treu, kommentieren Sie, was gefiel oder nicht gefiel, und haben Sie ein friedliches, glückliches und erfolgreiches Jahr 2016!

Herzlich grüßt

SPeterBrunner

Peter Brunner

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