Neues aus Buechnerland Peter Brunners Buechnerblog

1.9.2016

„ … bei meinem Bruder Wilhelm, welcher in Pfungstadt, nah bei Darmstadt, eine große Ultramarinfabrik aufgetan hatte.”*

Die Luise Büchner-Gesellschaft veranstaltet ihr alljährliches Sommerfest 2016 anlässlich Wilhelm Büchners 200. Geburtstag in seiner Pfungstädter Villa und lädt mit der Bitte um Anmeldung bei Ilse Kuchemüller (mail: ilse.kuchemueller@t-online.de , tel: 06151 / 44 400) herzlich ein:

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  • aus Alexander Büchners Erinnerungen „Das tolle Jahr. Von einem, der nicht mehr toll ist“ (mehr dazu hier) 

Peter Brunner

 

von Peter Brunner

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11.6.2016

„Auch hoffe ich daß Du Schmetterlinge einsammlen wirst”*

Filed under: Büchner,in eigener Sache,Publizistik,Rezension,Texte,Theater,Veranstaltung — Schlagwörter: , — peter brunner @ 13:56

Das Zitat im Titel stammt aus Wilhelm Büchners Brief vom 13.11.1831 an den Bruder Georg in Straßburg. Ich nehme es als Metapher für eine Möglichkeit, die ich gefunden habe, um dies und das für Sie aufzuspießen.

Ich suche schon lange nach einer Form, mit der die zahlreichen kleinen „Büchner”-Nachrichten und Informationen, die mir über den Tag begegnen oder auf die ich hingewiesen werde, den Leserinnen hier zugänglich gemacht werden können.

Es steht ja außer Frage, dass nicht alles, was zum Stichwort „Büchner” in den Weiten des Web vagabundiert, einer ausführlicheren Kommentierung bedarf (oder sie verdient). Das wäre ohnehin schon aus Zeitgründen schon längst nicht mehr zu leisten, ganz abgesehen von der inhaltlichen Kompetenz, die dazu erforderlich wäre. Andererseits möchte ich immer wieder die eine oder andere Nachricht über eine Inszenierung, einen Aufsatz, eine Neuerscheinung, eine Website, eine neue Recherchemöglichkeit usw. usf.  nicht im weißen Rauschen untergehen lassen.

Daher gibt es seit wenigen Tagen eine Pinnwand „Büchners” bei Pinterest,

Pinterest_Screenshot_Buechners

 

die von nun an solche „Büchner-Marginalien”, meist unkommentiert, verzeichnet, wie sie mir unterkommen. Durch einen Klick kommen Sie auf die jeweilige Website, die mir „Pin”-wert erschien. Das kann durchaus auch ein „Memo” für mich sein, darauf – z.B. hier – noch einmal ausführlicher zurückzukommen. Bitte nehmen auch Sie das gerne zum Anlass, zu „Pins”, die Sie dort finden, nachzufragen oder mir Hinweise auf  „Pin”-wertes zu geben.

Eine Erläuterung, was Pinterest ist und wie die Nutzung funktioniert, finden Sie hier.

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare dazu, besonders gerne natürlich über Ihre eigenen Erfahrungen mit Pinterest im allgemeinen oder mit „meiner” neuen Pinnwand.

Peter Brunner

von Peter Brunner

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24.2.2016

Ein Luxusbegräbnis

Zum letzten Beitrag über die verramschte Büchner-Werkausgabe schreibt mir erfreulicherweise Dr. Herbert Wender und gesteht meinen Thesen zur Bedeutung derselben immerhin „einen gewissen Wahrheitsgehalt” … :

 

„ … bietet die Edition auch ihren Kritikerinnen einen bisher nicht anders verfügbaren Werkzugriff.”
Als einer der mitgemeinten Kritiker der Marburger Büchner-Ausgabe möchte ich das so nicht unkommentiert stehen lassen, denn es kommt doch sehr darauf an, was man unter „Werkzugriff” versteht, um dieser Aussage einen gewissen Wahrheitsgehalt zuzubilligen. In trivialer Weise richtig (Danke! pb) ist sie etwa, wenn als Alleinstellungsmerkmal gelten soll, daß auf den Stummeltext, auf eine gewisse divinatorische Auffassung von Büchners Werk den „Lenz”-Text – gewissermaßen als ‚Fassung letzter Hand‘- verkürzt, so nur in dieser Ausgabe ‚zugegriffen‘ werden kann. (Aber gerade darauf hätten die Kritikerinnen gern verzichtet!)

Richtig ist aber zweifellos auch, daß die jeweiligen Faksimile-Teile den wissenschaftlichen ‚Werkzugriff‘ über die handschriftliche Überlieferung beträchtlich erleichtern, und gerade deshalb erscheint es als Glücksfall, daß das Vermarktungsziel der hoch subventionierten Ausgabe bereits jetzt erreicht ist. Da das Copyright bei der Mainzer Akademie liegt und überdies das Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv bereits die Erlaubnis zur Web-Veröffentlichung der vom Archiv zur Verfügung gestellten Scans erteilt hat, darf man hoffen, daß das ebenfalls mit öffentlichen Mitteln geförderte Büchner-Portal diese Scans ‚zeitnah‘, wie es heißt, auch denjenigen zugänglich macht, die sich an der Ramsch-Aktion nicht beteiligen wollen.

Für eine ganze Reihe anderer Aspekte indessen, die im Wissenschaftsbetrieb mit dem Begriff ‚Werkzugriff‘ verbunden werden können, ist die zitierte Aussage schlicht falsch, weil mit Poschmanns Studienausgabe (Klassikerverlag, mittlerweile auch als Taschenbuch-Kassette) immer schon eine zuverlässige Alternative zur Verfügung stand.
Dr. Herbert Wender

Ich bin ganz einverstanden mit diesen Formulierungen und gestehe gerne, dass da bei mir der Bibliomane mit dem Kritiker durchgegangen ist. Und Poschmanns Editionsverdienste wollte ich nicht im Geringsten schmälern – spätestens, seitdem ich dieser 2005 das Büchnersche Schülergedicht auf Schillers Graf Eberhardt verdanke, ist sie mir unersetzlich geworden (Poschmann hat daran offenbar Gefallen gefunden, er zitiert unsere „Welturaufführung” jedenfalls hier auf seinen websites, die zu Text und Textkritik, leider nur bis ca. 2007, ohnehin eine wichtige Quelle sind).

Gleichzeitig werde ich an ein Interview erinnert, das Jan-Christoph Hauschild zum Erscheinen der „Danton-Bände” Radio Bremen gegeben hat (und das hier vollständige Wiedergabe verdient hätte). Dort sagte er u.a. :

 

Ein Luxusbegräbnis ist es. Der Versuch, sich mit diesem elfpfündigen Monument selbst als endgültige Definitionsmacht zu inthronisieren.

Frage: Was stört Sie denn so ungemein an dieser – ich bleibe dabei – opulenten Ausgabe.

Unter anderem die Opulenz. Mit der gleichen Emsigkeit Heine zu edieren, hieße aus den 23 Bänden der Düsseldorfer Heine-Ausgabe 75 zu machen.


Frage: Ich hatte bisweilen den Eindruck, daß man mit diesem Festungsbau – wie Sie sagen – einen Schlußstein setzen wollte.

Einen Schlußstein, der gleichzeitig ein Epitaph fremder Unwissenheit sein sollte. Haben Sie das auch bemerkt?

Frage: Sie meinen die Kritik an Forscherkollegen? Die ist in der Tat augenfällig. Über Dantons vierfachem Guillotinentod wölbt sich ja ein ganzer ein Stammbaum der Irrtümer und Fehldeutungen aus der Pionierzeit der Büchner-Philologie, den die Marburger bis in die feinsten Verästelungen verfolgen.

Wobei ernsthafte Philologen hier Seite an Seite stehen mit Feuilletonisten. Freilich wuchert der Stammbaum nicht überall, sondern nur dort, wo es ziemlich erscheint. Es ziemt zum Beispiel bis heute nicht, daran zu erinnern, daß die Marburger Entdeckung von Heine-Spuren in „Danton’s Tod“ nur eine Wiederentdeckung war, sie hatte zwei Vorgänger. Und lasen wir vor 20 Jahren noch, Büchners Briefe an die Familie seien eigentlich an die Mutter gerichtet, erscheint heute der Vater als der eigentliche Adressat. Doch nach dem Motto: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, werden die eigenen Dummheiten unter den Teppich gekehrt. So wird verschleiert, daß Wissenschaft prinzipiell ein offener Erkenntnisprozeß ist, in dem die vergangenen Irrtümer unter Umständen nützlicher sind als die eigene Besserwisserei.

Es müssen also alle die, die schon kritisiert haben, wie spät mir dieses Begräbnis der Luxusklasse aufgefallen war, weil sie nichts mehr vom Leichenschmaus abbekamen (es sind nur noch ein paar Einzelbände zu haben …) nicht so arg trauern. Und wenn sie sie immer noch nicht haben, endlich die Poschmann-Ausgabe kaufen!

 

von Peter Brunner

23.2.2016

Pro captu lectoris habent sua fata libelli*

Filed under: Büchner,Georg Büchner,Texte — Schlagwörter: , , — peter brunner @ 12:39

To whom it may concern:

 

Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft trennt sich gerade zu Spottpreisen von den dort noch vorhandenen Reste von

Büchner, Georg: Sämtliche Werke und Schriften

Historisch-kritische Ausgabe mit Quellendokumentation und Kommentar (Marburger Ausgabe)

wbg-darmstadt.de_GBUechner_WA

Büchner, Georg Sämtliche Werke und Schriften Foto: wbg Darmstadt

 

Ob das als Reaktion auf die nicht verstummende Editionskritik zu verstehen ist, bleibt zunächst dahingestellt. Immerhin und jedenfalls  bietet die Edition auch ihren Kritikerinnen einen bisher nicht anders verfügbaren Werkzugriff.

Ich habe mir gerade das Paket aus den Bänden 4, 6, 7 und 9 (Übersetzungen, Woyzeck, Leonce und Lena und Philosophische Schriften) zum Mitgliedspreis von 60 € bestellt, Nicht-Mitglieder können das für immer noch gerade mal 80 € kriegen, und zwar unter dieser Web-Adresse.

Falls dies die eine oder andere Leserin motiviert, Mitglied der wb zu werden, bin ich gerne bereit, mich als Werber nennen zu lassen …

* zum vollständigen Zitat, seiner Herkunft und Bedeutung informiert wikipedia hier

PS: ich habe mein Autorenbild hier auf mehrfachen Wunsch guter Freundinnen geändert, denen das nicht freundlich genug erschien – das erscheint übrigens den E-Mailabonnentinnen nicht wegen meiner übergroßen Eitelkeit, sondern nur zum Zwecke der besseren Auffindbarkeit im Web. Besser? 

Peter Brunner

von Peter Brunner

25.1.2016

Luise Büchner-Gesellschaft e.V.: Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2016

Donnerstag, 4. Februar

Erstaufführung am 4. Februar,

programmkino rex, Wilhelminenstraße 9, Darmstadt, 20:30 Uhr
Suffragette – Taten statt Worte

Ein Film von Sarah Gavron

Mit Carey Mulligan, Helena Bonham Carter, Meryl Streep

„In der stargespickten Geschichtsstunde geht es nicht nur um die Entstehung der Suffragetten-Bewegung, sondern auch um Einzelschicksale, wie das von Maud (Mulligan), die sich im Kampf für die Gleichstellung von Mann und Frau entschließt, auch radikalere Wege zu beschreiten. ” (Verleih)
Zum Thema

Was erreicht wurde

und

was noch zu erreichen ist
sprechen im Anschluß

Barbara Akdeniz,
Stadträtin der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Dr. Ursula Eul,
Abteilungsleiterin Strategisches Management, Fraunhofer LBF, und
Prof. Bascha Mika, Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau und Trägerin des Luise-Büchner-Preises für Publizistik
Eintritt 8,50 €. Vorverkauf ab sofort online unter http://www.kinopolis.de/rx

p://www.kinopolis.de/rx

Sonntag, 20. März um 17 Uhr
Konzert-Lesung mit Carmen Piazzini und Katja Behrens
Literaturhaus (Kennedy-Haus)

Diese Benefizveranstaltung für das geplante Luise-Büchner-Denkmal kreist um die deutsche Romantik. Katja Behrens liest aus ihrem Buch „Alles aus Liebe, sonst geht die Welt unter“ und Carmen Piazzini spielt aus ihrem Repertoire.
Eintritt: 12 Euro (zugunsten des Luise-Büchner-Denkmals)

Sonntag, 12. Juni um 17 Uhr
Konzert-Lesung zu Luise Büchners Geburtstag
Literaturhaus (Kennedy-Haus)

Bei dieser Benefizveranstaltung zugunsten des Luise-Büchners-Denkmals spielt die Konzert­pianistin Susanne Hardick Kompositionen von Chopin u.a. Zwischen den Stücken werden Texte von Luise Büchner gelesen.
Eintritt 12 Euro

Freitag, 19. Februar um 19 Uhr (Todestag von Georg Büchner)
„Anwendung der Anatomie auf die Tragödie“ – Georg Büchners Werk in Frankreich
Vortrag und Buchvorstellung von Dr. Thomas Lange (Darmstadt)
Literaturhaus (Kennedy-Haus)

Georg Büchner ist durch seine Begegnung mit Frankreich entscheidend geprägt worden. Aber wie wurde sein Werk in Frankreich aufgenommen? Thomas Lange stellt in seinem neuen Buch „Georg Büchner in Frankreich“ bisher unbekannte Zeugnisse von Georg Büchners Wirkung in Frankreich vor. Während man im 19. Jahrhundert vor allem seine Geschwister kannte, wurde der Autor des „Woyzeck“ und des „Lenz“ seit den 1920er Jahren als früher Dichter der literari­schen Moderne geschätzt. Sein Revolutionsdrama „Dantons Tod“ kam allerdings erst 1948 auf die französische Bühne.
Eintritt: 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Donnerstag, 24. März um 19 Uhr
Als die Soldaten kamen: Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Lesung mit Dr. Miriam Gebhardt (Isartal/München)
Literaturhaus (Kennedy-Haus)

Miriam Gebhardt, Historikerin und Journalistin liest aus ihrem Buch über sexualisierte Gewalt im Umfeld des Zweiten Weltkriegs. Gewalt gegen Frauen im Krieg wird oft tabuisiert und ist bis heute mit Stereotypen behaftet. Miriam Gebhardt greift eine besonders stark verdrängte Seite des Themas auf: deutsche Frauen als Opfer alliierter Soldaten im Zuge der Niederrin­gung des NS-Regimes.
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Eintritt: 6 Euro, für Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei
Donnerstag, 7. April um 19 Uhr

Donnerstag, 7. April 2016 um 19 Uhr
Dirndl mit Flecken. Vortrag von Dr. Elsbeth Wallnöfer (Wien)
Literaturhaus (Kennedy-Haus)

Zu unserer Veranstaltung schreibt sie: „In dieser kleinen Erzählung werde ich von der Verän­derung der Silhouette bei Dirndl und Tracht sprechen – eine Veränderung, die von der Oberdirndlbeauftragten der NS-SS-Trachtenforschung eingeführt wurde. Es wird von der Pro­grammatisierung durch diese „Wissenschaft“ erzählt und vom Verschwinden der traumhaft vielfältigen Trachtenlandschaft in Deutschland. Über das Dirndl, das es so nur in Ös­terreich gibt und dort vom jüdischen Bürgertum erfunden wurde. Enden werde ich mit dem popkulturellen Trend und wie er mit oder ob er mit dem Trend des gesell­schaftlichen Rechtsruckes korrespondiert. Ja, und am Ende der Evolution des Dirndl steht der Gipfel der Zivilisation namens BARBIE!!!!”
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Historischen Verein Hessen
Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft und des Hist. Vereins frei

Freitag, 22. April, Nachmittags
Exkursion. Die Grüneburg: Über IG-Farben zur Universität
Führung durch den Campus Westend der Frankfurter Goethe-Universität

Der immer noch „neue“ Campus Westend der Frankfurter Universität ist Ziel einer Exkursion, bei der uns Dr. Astrid Jacobs mit Geschichte und Gegenwart der beeindruckenden Anlage be­kannt machen wird. Von der Gründung als Verwaltungsbau der IG Farben als modernster Ver­waltungsbau seiner Zeit über die düste­ren Verwicklungen des Konzerns in die Morde der Nazis und die Deutsch-Amerikanische Nach­kriegs­ge­schich­te bis zur Umgestaltung in einen hochmodernen und funktionalen Universitätscampus haben Anlage und Gebäude viel zu erzählen.
15 €, für Mitglieder der Gesellschaft 10 €
Anmeldung bei Peter Brunner: Tel.: 06157-9111595, E-Mail: Post@EntwicklungUndKultur.De

Dienstag, 24. Mai 2016 um 19 Uhr
Susanne Kern und Petra Plättner : Frauen in Rheinhessen
Literaturhaus (Kennedy-Haus)

Mit den Neuordnungen des Wiener Kongresses entstand 1816 auch die Provinz Rheinhessen als neuer, westlicher Teil des ebenfalls neuen Hessischen Großherzogtums. Dieses Jubiläum und immerhin knapp 130 Jahre Geschichte Rheinhessens als Teil Hessens, die erst mit den Neuregelungen durch die Alliierten Befreier 1945 endete, wird mit zahlreichen Ausstellungen, Symposien und Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz begangen. Als Beitrag zum Jubiläum ha­ben die Herausgeberinnen Susanne Kern und Petra Plättner von der Akademie der Wissen­schaften und der Literatur in Mainz in ihrem Buch „Frauen in Rheinhessen von 1816 bis heute“ 35 Frauenportraits zusammengefasst. Mit einigen von ihnen werden sie uns bei der Buchvor­stellung bekannt machen.
Gemeinsame Veranstaltung mit der Programmleitung des Literaturhauses.
Eintritt: 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Freitag, 3. Juni um 19:30 Uhr
Utopia staatlicher Mädchenerziehung Ende des 19. Jahrhunderts
Vortrag von Dr. Yvonne Wolf, Mainz
Literaturhaus (Kennedy-Haus)

Dr. Yvonne Wolf macht uns mit dem vielfach als sehr merkwürdig empfundenen Erziehungs­roman Frank Wedekinds „Mine-Haha“ bekannt, den der Autor in Anspielung auf Thomas Morus berühmtes Werk eine „Utopia“ nannte. Wedekinds Erzählung bezieht sich inhaltlich auch auf die feministische Streitschrift „Die Gleichstellung der Geschlechter und die Reform der Jugenderziehung“ (1888) der österreichischen Frauen­rechtlerin Irma von Troll-Borostyáni. Hier wie bei Wedekind wird thematisiert, wohin es sozialpolitisch führt, wenn der Staat von Anfang an jenseits der Familie die Erziehung der Jugendlichen organisiert und lenkt.
Gemeinsame Veranstaltung mit der Wedekind-Gesellschaft
Eintritt frei

27. Juni um 18 Uhr
Jahreshauptversammlung der Luise Büchner-Gesellschaft
Literaturhaus (Kennedy-Haus)

Außer unseren Mitgliedern sind auch Gäste willkommen!

Sonntag, 10. Juli
Sommerfest

Zu Wilhelm Büchners 200. Geburtstag wollen wir an unserem diesjährigen Sommerfest an Georg Büchners Bruder erinnern. Ort und Zeit wird noch bekannt gegeben.

 

LUISE BÜCHNER-GESELLSCHAFT e.V.
Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt Tel.: 06151/599 788
www.LuiseBuechnerGesellschaft.De E-Mail: Post@LuiseBuechnerGesellschaft.De

SPeterBrunner
von Peter Brunner

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