Neues aus Buechnerland Peter Brunners Buechnerblog

13.7.2017

Call for papers: Georg Büchner und die Religion

Zur Abwechslung ist Georg Büchner für die GBG in diesem Jahr einmal „der angehende Philosophieprofessor Georg Büchner”. Zur Jahrestagung am 27. und 28. Oktober heißt es:

 

„Büchners Verhältnis zur Religion ist schon oft und stets kontrovers und vielleicht nicht nuanciert genug diskutiert worden. Die Georg Büchner Gesellschaft nimmt das Lutherjahr 2017 zum Anlass, diese Diskussion wieder aufzugreifen.”

Strasbourg, Saint.-Guillaume. Hier war Johann Jakob Jaeglé, der Vater von Georg Büchners Verlobter Minna, Pfarrer

Strasbourg, Saint Guillaume. Detail der Kanzel: Ein Pelikan, der Wappenvogel der Büchners

Um Vorschläge für Beiträge wird gebeten:

„Bitte schicken Sie uns baldmöglichst, spätestens jedoch bis zum 10. September, eine Skizze von etwa einer Seite und einige Angaben zu Ihrer Person. Siehe auch: www.uni-marburg.de/hosting/gbg

 

von Peter Brunner

 

 

 

 

 

Peter Brunner

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16.5.2017

Der Zwingenberger Pfarrer Büchner träumt von Amerika

Als kleine Abschlussveranstaltung zum Museumstag am 21. Mai beim Büchnerhaus bin ich gebeten worden, meinen Vortrag über Georg Büchners Cousin Friedrich Büchner, den ich zum Tag der Literatur in Zwingenberg hielt, zu wiederholen. Dr. Eva Bambach hat hier im Mannheimer Morgen sehr freundlich darüber berichtet.

Das tue ich gerne, und ebenso gerne lade ich hier dazu ein:

„Der Zwingenberger Pfarrer Büchner träumt von Amerika”

Friedrich Büchner war ein Cousin des berühmten Georg Büchner

(1813 – 1837), Naturwissenschaftler, Schriftsteller und Revolutionär.

Friedrich Büchner (1826 – 1902) hatte sein vierjähriges evangelisches

Vikariat im benachbarten Bickenbach absolviert. Von 1858 bis 1869 wirkte

er als „Mitprediger und Lehrer“ in Zwingenberg. Drei seiner Kinder sind

auch in Zwingenberg geboren und wurden in der Bergkirche getauft.

Von 1869 – 1874 war Friedrich Büchner evangelischer Pfarrer im rheinhessischen

Horrweiler bei Bingen und danach Kreisschulinspektor und Schulrat in Gießen.

 

 

Peter Brunner wird die „Deutschen Märchen“ in der Lesung vorstellen:

Friedrich Büchner schildert die abenteuerlichen Erlebnisse einer Gruppe

deutscher Siedler im Wilden Westen Amerikas. Darin eingestreut sind die

von Friedrich Büchner verfassten Kunstmärchen, die sich die Gruppe in der

amerikanischen Wildnis erzählt.

 

Besuchen Sie am Sonntag, dem 21. Mai, bei freiem Eintritt zwischen 11 und 18 Uhr das Büchnerhaus in Riedstadt-Goddelau, Georg Büchners Geburtshaus, und kommen Sie um 18 Uhr in die dortige Kunstgalerie am Büchnerhaus zu dem kleinen Vortrag – auch dazu ist der Eintritt frei!

 

 

von Peter Brunner

Peter Brunner

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23.2.2017

Edschmids Büchner/Weidig-Roman wieder im Buchhandel

Filed under: Büchner,Georg Büchner,Publizistik,Texte — Schlagwörter: , , — peter brunner @ 11:11

Die Edition Büchnerland wird in Zukunft gelegentlich Texte aus dem Forschungs- und Berichtsumfeld Georg Büchners, seiner Familie und deren Zeit vorlegen – stets als book on demand, gelegentlich parallel als e-book, und immer (und sehr bewusst!) als Gegenstand des Buchhandels.

Am vergangenen Sonntag, dem 19.2. 2017, Georg Büchners 180. Todestag,  wurde im Literaturhaus Darmstadt die Neuveröffentlichung von

Kasimir Edschmids Büchner-Roman
„Wenn es Rosen sind, werden sie blühen“

vorgestellt. Der Band erscheint als book on demand bei BOD und wird so weltweit recherchier- und bestellbar.

Christian Suhr, Peter Brunner und Heiner Dieckmann mit dem ersten Exemplar

Das Buch ist unter der ISBN 9783743149342 zum Ladenpreis von 29,90 ab dem 13.3.2017 lieferbar. Jede serviceorientierte Buchhandlung nimmt Bestellungen dafür gerne entgegen.

Noch 2009 hat der verdienstvolle Büchner-Beobachter Dietmar Goltschnigg im „Büchner Handbuch“ Edschmids Roman als „bedeutendstes belletristisches Werk der Nachkriegsjahre“ zum Thema Büchner bezeichnet. Die gleichnamige Inszenierung der BüchnerBühne bringt den Text auf die Bühne, Helmut Herbst hat ihn unter dem Titel „eine deutsche revolution“ 1982 verfilmt.

Edschmid ist es gelungen, einen biographischen Roman über zwei Revolutionäre des 19. Jahrhunderts, Georg Büchner und Friedrich Weidig, als Lehrstück von Widerstand und Verfolgung, Flucht und politischem Terror zu schreiben, der bis heute lesenswert geblieben ist.

Hermann Schlösser, Edschmids Biograf, schreibt: „Wer diesen kunstvoll gestalteten, politisch verantwortungsvollen Roman heute liest, begibt sich also auf eine doppelte Zeitreise: Die erste führt in die dreißiger Jahre des 19., die zweite in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Denkt man diese beiden Zeitschichten ineinander, gewinnt man eine Vorstellung von der besonderen Qualität des Romans, der lange vergriffen war und nun erfreulicherweise wieder zugänglich gemacht wird.“

von Peter Brunner

Peter Brunner

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9.2.2017

… und ein groß Publikum mit so wenig Geschmack, als möglich.

… und bitte den lieben Gott um einen einfältigen Buchhändler und ein groß Publikum mit so wenig Geschmack, als möglich. Man braucht einmal zu vielerlei Dingen unter der Sonne Muth …..

Mit diesem – zugegeben nicht besonders werbekompatiblen – Büchnerzitat stellt sich eine neue Edition vor: mit der Edition Büchnerland haben sich Peter Brunner, Heiner Dieckman und Christian Suhr vorgenommen, neue oder vergriffene Texte verfügbar zu machen.
Als erster Band erscheint zu Georg Büchers 180. Todestag am 19. Februar die Wiederauflage von Kasimir Edschmids Büchner-Roman „Wenn es Rosen sind, werden sie blühen“.
Noch 2009 hat der verdienstvolle Büchner-Beobachter Dietmar Goltschnigg im ‚Büchner Handbuch‘ Edschmids Roman als ‚bedeutendstes belletristisches Werk der Nachkriegsjahre‘ zum Thema Büchner bezeichnet. Die gleichnamige Inszenierung der BüchnerBühne bringt den Text auf die Bühne, Helmut Herbst hat ihn unter dem Titel „eine deutsche revolution“ 1982 verfilmt.
Edschmid ist es gelungen, einen biographischen Roman über zwei Revolutionäre des 19. Jahrhunderts, Georg Büchner und Friedrich Weidig, als Lehrstück von Widerstand und Verfolgung, Flucht und politischem Terror zu schreiben, der bis heute lesenswert geblieben ist.
Hermann Schlösser, Edschmids Biograf, schreibt: „Wer diesen kunstvoll gestalteten, politisch verantwortungsvollen Roman heute liest, begibt sich also auf eine doppelte Zeitreise: Die erste führt in die dreißiger Jahre des 19., die zweite in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Denkt man diese beiden Zeitschichten ineinander, gewinnt man eine Vorstellung von der besonderen Qualität des Romans, der lange vergriffen war und nun erfreulicherweise wieder zugänglich gemacht wird.“


Am Sonntag, dem 19. Februar 2017, Georg Büchners 180. Todestag, stellen die drei Verleger das neue Buch bei einer Veranstaltung der Luise Büchner-Gesellschaft vor. Neben einem Editionsbericht „über die Herausgabe von Texten als book on demand“ und Informationen über künftige Verlagspläne wird Christian Suhr Passagen aus dem Theaterstück präsentieren.

Zur Neuherausgabe von Kasimir Edschmids Büchner/Weidig-Roman

„Wenn es Rosen sind, werden sie blühen“

Literaturhaus Darmstadt, Kasinostraße 3,

Sonntag, 19. Februar, 16 Uhr

Eintritt frei

von Peter Brunner

Peter Brunner

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13.12.2016

Zum Landboten bitte hier entlang

Ausnahmsweise gibt es hier statt des Beitrages nur einen link – für ihr Blogevent #MeinKlassiker habe ich Birgit Böllinger für Sätze und Schätze einen Beitrag über den Hessischen Landboten geschrieben. Zu ihrem Blog schreibt sie:

 „ … seit 2013 finden sich unter dem Titel „Sätze&Schätze“ die literarischen Sätze und Schätze, die sich in einem Leserleben ansammeln: Schwerpunkte liegen auf der Literatur der Weimarer Republik, nordamerikanischen Autoren sowie zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur. Ab und an werden literarische Orte vorgestellt und Kunst geschaut, weil Lesen eben doch nicht alles ist…
Der Blog ist ein reines Freizeitvergnügen von Birgit Böllinger, Jahrgang 1966, im Hauptberuf Pressesprecherin einer Gebietskörperschaft in Bayern. Regelmäßig bringen auch Gastautoren frischen Wind und neue Ansätze auf die Seite, die sich mit Lust&Leidenschaft Sätzen&Schätzen der Literatur verschrieben hat.”

Die entstandene Reihe (sie schreibt ganz zu Recht, dass das ein Adventskalender hätte werden können …) ist auf charmante Art illuster und individuell – sowohl was die vorgestellten Texte wie was die Persönlichkeiten der Beitragenden angeht. Ich freue mich also sehr, wenn Sie jetzt erst meinen Beitrag

#MeinKlassiker (22): Für Peter Brunner ist das #MeinBüchner

und dann auch alle anderen lesen!

Übrigens ist es ganz einfach, diesen Blog, Birgits „Sätze und Schätze“ und auch fast alle anderen, für die sich das lohnt, nicht aus den Augen zu verlieren: Blogs lassen sich (sehr gerne) abonnieren; meist mittels Anmeldung, die hier bspw. rechts unter „Registrieren“. Dann kommt nach jedem neuen Beitrag eine Erinnerungs-Mail. Das kostet und verpflichtet zu nichts!

 

von Peter Brunner

Peter Brunner

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