Peter Brunners Buechnerblog

Kategorie: Feminismus (Seite 1 von 6)

Luise Büchners Denkmal wurde zerstört

Das Darmstädter Luise Büchner-Denkmal am Döngesbornplatz ist zerstört worden, der Bronzekopf wurde entwendet. Ich war vor drei Jahren selbst bei der Errichtung Zeuge der sehr aufwändigen Verankerung – es war kein Kinderspiel, die Büste zu entwenden.

Ruth Andres bei der Montage der Büste

Mit der Enthüllung hat die Luise Büchner-Gesellschaft das Denkmal der Stadt Darmstadt übereignet, die nun auch Herr des Verfahrens der polizeilichen und juristischen Konsequenzen ist.
An dieser Stelle wahrscheinlich vergeblich bleibt der Appell, den Kopf, dessen Materialwert nur einen Bruchteil des künstlerischen Wertes darstellt, zurückzugeben.

Zur Zeit ist völlig offen, welche Konsequenz der Diebstahl hat. Wir werden abwarten müssen, ob und was die Ermittlungen ergeben.

Wir hatten die ernsthafte Überzeugung, dass das kleine Denkmal geschätzt, angenommen und eben auch – geschützt werde. Es graut mir vor den jetzt anstehenden Überlegungen, ob und welcher künftige Schutz es künftig besser sichern könne.

Schade, dass dieser Beitrag unmittelbar auf den folgen muss, in dem die Benennung des „Bildungs-Campus“ nach Luise Büchner berichtet wurde. Das immerhin wird sich nicht entwenden lassen. …

Peter Brunner

von Peter Brunner

Eine Würdigung für Luise Büchner – kurz vor ihrem zweihundertsten Geburtstag

In Darmstadt wird Luise Büchners lebenslanger Einsatz für Mädchenbildung mit der Benennung einer neuen Bildungseinrichtung gewürdigt. Der künftige „Bildungscampus“ im Konversionsgebiet Lincolnsiedlung wird den Namen von Georg Büchners Schwester tragen.

Luise Büchner. Nachkolorierte Orioginalphotographie

Die Pressemeldung der Wissenschaftsstadt im Wortlaut: 

Magistrat beschließt Namen für Grundschule und Kita in der Lincoln-Siedlung:

„Bildungscampus Luise Büchner“ / OB Partsch: „Damit ehren wir das Leben und Wirken von Luise Büchner“

 


In seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch, 1. April 2020, hat der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt den Namen „Bildungscampus Luise Büchner“ für die Grundschule und die Kindertagesstätte in der Lincoln-Siedlung beschlossen.
„Durch die Benennung des Komplexes in der Lincoln-Siedlung mit dem Namen „Bildungscampus Luise Büchner“ ehren wir das Leben und Wirken von Luise Büchner und ihren Einsatz für die gleichwertige Bildung junger Menschen. Sie war eine der ersten Frauenrechtlerinnen Deutschlands und eine große Kämpferin ihrer Zeit. Ihr Name erhält mit dieser Benennung einen festen Platz in der Bildungslandschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Der Bildungscampus in der Lincoln-Siedlung wird damit stets daran erinnern, jungen Menschen jede Chance auf Bildung zu ermöglichen – völlig unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft oder Religion“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch.
Luise Büchner wurde am 12. Juni 1821 in Darmstadt geboren. In ihrem 1855 erschienen Werk „Die Frauen und ihr Beruf“ setzte sie sich für eine gleichwertige Ausbildung von Mädchen und Jungen und eine qualifizierte Berufsausbildung für Frauen ein. Für Mädchenschulen forderte sie die Einstellung von Lehrerinnen anstelle von Theologen.
Luise Büchner gründete 1867 gemeinsam mit Prinzessin Alice von Hessen und bei Rhein mehrere Frauenvereine, die weit über die Grenzen von Hessen-Darmstadt bekannt wurden. 1872 gründete sie eine Berufsfachschule für Mädchen, die heutige Alice-Eleonoren-Schule. Seit 1860 bot Luise Büchner in ihrer Wohnung Geschichtsvorlesungen für Mädchen und Frauen an. 1870 war sie Mitbegründerin einer Volkshochschule für Frauen, an der namhafte Wissenschaftler geistes- und naturwissenschaftliche Vorträge hielten.
Seit 1869 vertrat Luise Büchner die Alice-Frauenvereine auf überregionalen Konferenzen und berichtete in der Presse regelmäßig über ihre Arbeit. Auf die Initiative von Prinzessin Alice von Hessen und bei Rhein und Luise Büchner fand in Darmstadt 1872 die erste Generalversammlung der Frauenbildungs- und -erwerbsvereine statt. 1873 wurde Luise Büchner als erste Frau vom Preußischen Kultusministerium gebeten, ein Gutachten zu Unterrichts- und Erziehungsfragen in der Mädchenschulbildung vorzulegen.
Die Darmstädter Frauenrechtlerin starb am 28. November 1877 in ihrer Geburtsstadt. Sie hat ein Ehrengrab auf dem Alten Friedhof.
3. April 2020 / lea

Peter Brunner

von Peter Brunner

Luise-Büchner-Preis für Publizistik geht 2019 an Margarete Stokowski

Der diesjährige Luise-Büchner-Preis für Publizistik geht an die Journalistin Margarete Stokowski. Der Preis wird von der Luise Büchner-Gesellschaft jährlich vergeben. Die Preisträgerin wird durch eine Jury ausgewählt, der neben dem Vorstand des Vereins die Darmstädter Stadträtin Iris Bachmann, die jeweilige Präsidentin des Lions-Clubs Louise Büchner, der das Preisgeld stiftet, sowie die beiden Journalisten Johannes Breckner (Darmstädter Echo) und Hans Sarkowicz (HR2Kultur) gehören. Bisherige Preisträgerinnen sind die Journalistinnen und Autorinnen Bascha Mika, Julia Voss, Lisa Ortgies, Barbara Sichtermann, Luise Pusch, Barbara Beuys und Julia Korbik.

Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld von 2.500 € sowie der Gelegenheit, einen ganzseitigen Text im DARMSTÄDTER ECHO zu gestalten.

Die Begründung der Jury:

Die in Polen geborene, in Deutschland aufgewachsene Journalistin Margarete Stokowski veröffentlicht seit 2009 Artikel, Essays und Bücher. Schwerpunktthema ihrer Arbeit ist das Verhältnis zwischen den Geschlechtern.

Mit scharfem Blick analysiert sie in ihren Texten Widersprüche in den Beziehungen zwischen Frauen und Männern, die in unserer vermeintlich egalitären Gesellschaft immer noch vorhanden sind. Ihre Kolumnen zeichnen sich durch gründliche Recherchen aus, sie sind oft frech und ironisch, aber nie verletzend.

Margarete Stokowski hat alles im Blick: Sowohl die ungleiche Macht-, Geld- und Karriereverteilung als auch den Umgang mit Sex und die Körper der Geschlechter. Das sind Themen, über die zu Luise Büchners Zeiten selten gesprochen und erst recht nicht geschrieben wurde.

Bei allem Gegenwartsbezug ihrer Artikel weiß Margarete Stokowski genau, dass „unsere heutige Freiheit den Kämpfen derer zu verdanken ist, die darauf bestanden haben, dass noch nicht alles gut ist, und die sich nicht einschüchtern ließen von Leuten, die ihnen erzählten, sie seien zu verbittert, zu naiv oder komplett verrückt“.

Mit diesem Gedanken trifft sie die Haltung Luise Büchners, die in einer längst vergangenen Welt den Mut bewiesen hat, vorsichtig aber energisch auf Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern hinzuweisen.

Der Preis wird im November 2019 in Darmstadt übergeben.

Peter Brunner

von Peter Brunner

„ …ich mit dir über dein ferneres Gedeihen der Zukunft beruhigt entgegen sehen darf”*

Für die Kreisvolkshochschule Gross-Gerau biete ich in den nächsten Monaten, beginnend am 5. Februar,  eine Reihe von Abendveranstatungen an, bei denen sich Interessierte in kommunikativer Runde mit Leben und Werk von Georg Büchner und seinen Geschwistern – der „fabelhaften Büchnerbande” … – vertraut machen können.

 

Im Büchnerhaus

„Gemeinsam an einem Tisch” heißt die Installation im ersten Raum des Goddelauer Büchnerhauses, wo sinnbildlich auf den ungewöhnlich engen Zusammenhalt der Büchner-Geschwister hingewiesen wird. Der oft als streng beschriebene Vater Ernst Büchner war in Wahrheit ein ungewöhnlich interessierter und seinen Kindern zugewandter Vater, von dem überliefert ist, dass er den täglichen Austausch mit ihnen suchte und forderte.

Mit jedem einzelen der Kinder hatte er Sorgen und Mühen, die andere schon bei einem Kind weit überfordert hätten: nach Georgs dramatischer Verwicklung in die Landbotenverschwörung, Flucht, Exil und frühem Tod scheiterte der nächste Sohn, Wilhelm, am Gymnasium und wurde später auch noch der Gießener Universität verwiesen. Die beiden Töchter Mathilde und Luise blieben, eine Katastrophe für einen bürgerlichen Vater des 19. Jahrhunderts, unverheiratet. Ob Luises Einsatz für Frauenrechte und Mädchenbildung, ihre Pubikationen und Vorträge ihn später dafür entschädigt haben, wissen wir nicht. Die jüngeren Söhne trieben 1848 Revolution in Gießen (der Vater erklärt öffentlich, entsprechende Gerüchte seien falsch und er werde Verleumder zum Duell fordern!), in die Auseinandersetzungen um das Ende der Paulskirchendemokratie an der Bergstraße machte Alexander 1849 mit der Schwester Mathilde einen „Pfingstausflug”, bei dem er verhaftet wird, Ludwig wurde für sein erstes Buch in Tübingen die Lehrerlaubnis entzogen, Alexander verlor als Verschwörer den „Access” als Jurist, er erhielt Berufsverbot. Ob und wie der Vater die spätere Prominenz seiner anstrengenden Kinder geschätzt hat, ob er stolz auf sie war – wir wissen es nicht. Häufig gedeutet und meist als Zeichen von kühler Distanz (miß)verstanden ist der einzige * Brief an eines seiner Kinder, den wir kennen: der vom 18.12.1836 an Georg in Zürich. 

Ein neues Licht auf Leben und Persönlichkeit der Mutter Caroline (geb. Reuss) wirft ein Fund, über den hier bei Gelegenheit (und natürlich bei den angekündigten Treffen) ausführlicher zu berichten sein wird: der Sohn ihres Cousins Johann Bechtold, Carl, hat ein bisher völlig unbekanntes, ausführliches Tagebuch hinterlassen, das eine Nachfahrin sorgfältig transkribiert und ediert hat. Carl war offenbar heilfroh, dass er, was wohl überlegt worden war, die von ihm als hypochondrisch beschriebene Verwandte an Ernst Büchner los wurde …

 

Die Galerie am Büchnerhaus, der frühere Kuhstall des Anwesens. Heute Veranstaltungsraum. Im ersten Stock Museums- und städtisches Kulturbüro.

 

Ohne Frage sind die Büchners im 19. Jahrhundert ebenso außergewöhnlich wie exemplarisch gewesen: außergewöhnlich als berühmte Geschwister, exemplarisch für die Themen, mit denen sie sich beschäftigten. Kommunismus, Sozialismus und Materialismus, Frauenrechte und Industrie, soziales Engagement und liberale Politik, Literatur und Geschichte, Kommunal-, Landes- und Staatspolitik haben sie betrieben und beeinflusst. Karl Gutzkow nennt sie „ … von demselben göttlichen Feuer ergriffen”. Bei den Treffen bietet sich daher neben der Bekanntschaft mit außergewöhnlichen Hessen und ihrer persönlichen Geschichte auch ein besonderer Blick auf die Geschichte von Land und Leuten im 19. Jahrhundert.

Die Treffen finden in der Galerie am Büchnerhaus statt und bieten neben Information und Austausch auf Wunsch stets auch den Besuch des Museums als Ergänzung. Die Volkshochschule bittet um Anmeldung, am einfachsten hier via Internet.

Im „Flyer” finden sich alle erforderlichen Informationen:

 

 

 

 

 

 

von Peter Brunner

 

Peter Brunner

Peter Brunner

Das Herbst-Veranstaltungsprogramm der Luise Büchner-Gesellschaft

Freitag, 8. September ab 17 Uhr

Literaturhaus, Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt

Kulturfest der Vereine in und vor dem Haus

Die Luise Büchner-Bibliothek ist an diesem Tag von 17 bis 18 Uhr geöffnet.

Infomaterial und Buchgeschenk für Besucherinnen und Besucher

Anschließend wird vor dem Haus mit Musik gefeiert.

Eintritt frei

 

 

 

Donnerstag, 21. September um 18 Uhr

Luise Büchner-Bibliothek im Literaturhaus,

(2. Stock: Bitte an der Tür des Osteinganges klingeln!)

„Ich war glücklich in Gemeinschaft mit dieser liebenswürdigen und geistvollen Frau …“

Luise Büchner und Alice von Hessen und bei Rhein.

Vortrag von Agnes Schmidt, Leiterin der Luise-Büchner-Bibliothek.

Luise Büchners Zusammenarbeit mit Prinzessin Alice (ab 1877 Großherzogin) war ein Glücksfall für Darmstadts Frauenwelt: Vor 150 Jahren gründeten sie zusammen mehrere Frauenbildungsvereine, die für Mädchen und Frauen eine qualifizierte Ausbildung und den Zugang zur Berufstätigkeit ermöglichten. Auf ihre Initiative hin fand im Herbst 1872 die erste Generalversammlung der deutschen Frauenbildungs- und Erwerbsvereine in Darmstadt statt, die weit über Darmstadts Grenzen hinaus Aufsehen erregt hat.

Eintritt frei

 

 

 

Dienstag, 24. Oktober um 19 Uhr

Literaturhaus, Vortragssaal (Kasinostr. 3)

Die Freiheit der Emma Herwegh

Dirk Kurbjuweit liest aus seinem biographischen Roman.

Emma Herwegh (1817 – 1904) war eine Zeitgenossin von Luise Büchner. An der Seite ihres Mannes Georg Herwegh kämpfte sie 1848 in der Badischen Revolution und ging mit ihm ins Exil nach Zürich. Dort schrieb er das Gedicht „Zum Andenken an Georg Büchner, den Verfasser von Dantons Tod“, das mit den Zeilen beginnt:

Die Guten sterben jung,

Und deren Herzen trocken, wie der Staub

Des Sommers, brennen bis zum letzten Stumpf.

Eintritt: 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei.

Gemeinsame Veranstaltung mit der Programmleitung des Literaturhauses im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Kulturregion FrankfurtRheinMain „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“

 

 

 

Montag, 30. Oktober um 18 Uhr

Haus der Geschichte – Vortragssaal (Karolinenplatz 3, 64289 Darmstadt)

Vorstellung der Jubiläumsschrift zur Gründung der Alice-Vereine vor 150 Jahren

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Historischen Verein für Hessen

Alice-Frauenvereine für Krankenpflege und Alice- Schulen gab es nicht nur in Darmstadt, sondern auch in anderen Städten des Großherzogtums Hessen-Darmstadt. Frauen aus Gießen, Mainz, Offenbach und Worms haben die Geschichte der Zweigvereine erforscht und stellen ihre Ergebnisse vor.

 

 

 

Freitag, 17. November um 19 Uhr

Literaturhaus, Vortragssaal (Kasinostr. 3)

Britta Böhler (Amsterdam) liest aus ihrem Roman

Der Brief des Zauberers

Die in Freiburg geborene Autorin dieses Thomas-Mann-Romans lebt seit 1991 in Amsterdam, wo sie als Rechtsanwältin und Politikerin tätig ist. Sie war Strafverteidigerin in vielen spektakulären Prozessen. Seit 2012 ist sie Professorin an der Universität von Amsterdam. Der Brief des Zauberers ist ihr erster Roman. Sie schildert darin mit großem Einfühlungsvermögen drei dramatische Tage im Leben von Thomas Mann im Züricher Exil.

Eintritt: 6 Euro,

für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei.

 

 

 

Samstag, 25. November um 16 Uhr

Vortragssaal der Universitätsbibliothek (Magdalenenstr. 8, 64289 Darmstadt)

Rollenbilder – Rollenwandel

Perspektiven für Frauen in den Medien

Symposium mit den Trägerinnen des Luise Büchner-Preises für Publizistik:

Bascha Mika (FR), Julia Voss (FAZ), Lisa Ortgies (WDR), Barbara Sichtermann und Barbara Beuys (freie Autorinnen).

Moderation: HR2 Kultur

Medien produzieren und reproduzieren stereotype Bilder und diskriminierende Darstellungen von Frauen – und Männern: von Familienfrauen und Karrierefrauen, Gewaltopfern und Politikerinnen, Migrantinnen und Deutschen, von dicken, dünnen, alten, jungen, lesbischen, intersexuellen, behinderten oder nicht-behinderten Frauen oder Männern. Die Wirklichkeit ist den Mediendarstellungen oft voraus. Doch warum spiegeln sich neue Lebenssituationen, Machtverschiebungen bei den Geschlechtern, ein anderes Rollenverständnis so wenig in den Medien? Kann sich in den Sozialen Medien durch die Vervielfältigung medialer Möglichkeiten auch eine Vervielfältigung von diskriminierenden Frauenbildern verstecken?Über diese Fragen diskutieren Trägerinnen des Luise Büchner-Preises für Publizistik.

Anmeldung: info@luise-buechner-gesellschaft.de oder per Post: Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt 3

 

 

 

Sonntag, 26. November um 11 Uhr

Literaturhaus, Vortragssaal

Verleihung des Luise Büchner-Preises an die Schriftstellerin und Journalistin Barbara Beuys.

Auf ihrer Sitzung am 29. März 2017 hat die Jury des Luise Büchner-Preises für Publizistik Frau Dr. Barbara Beuys zur Preisträgerin des Jahres 2017 gewählt.

Auszug aus der Begründung der Preisvergabe an Frau Dr. Barbara Beuys durch die Jury:

Mit ihren fundierten historischen Arbeiten in journalistisch lebendiger Darstellung leistet Barbara Beuys einen wichtigen Beitrag zur Frauengeschichtsschreibung. Damit steht sie in der Tradition Luise Büchners, für die Schreiben und Reden über Geschichte ein wichtiger Teil ihrer publizistischen Arbeit war. Dies dient weiblicher Selbstvergewisserung ebenso wie dem Wissen darüber, dass Frauen einen unersetzlichen Anteil daran haben, Türen zum besseren Verständnis der Welt zu öffnen.

An die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft werden Ende Oktober gesonderte Einladungen für das Symposium und die Preisverleihung verschickt.

 

 

 

Sonntag, 10. Dezember (2. Advent) ab 15 Uhr

Morgen kommt die Weihnachtsfrau

16 – 17 Uhr: Lesung mit Musik

Die Berliner Verlegerin Brigitte Ebersbach hat zusammen mit ihrer Kollegin Sascha N. Simon „etwas andere“ Weihnachtsgeschichten gesammelt als gewohnt. Die durchweg lustigen Texte von Vicki Baum, Lily Brett, Doris Dörrie u.a. werden von Jutta Schütz gelesen.

Die Lesung wird von Susanne Hardick musikalisch begleitet. Als Solistin begeistert die deutsch-niederländische Pianistin Susanne Hardick seit Jahren auch das Darmstädter Publikum. Als Gründerin und Leiterin der Musikakademie Darmstadt bietet sie zusammen mit ihrem dynamischen jungen Team einen hochgradigen Unterricht in allen Musikrichtungen an.

Vor und nach der Lesung werden Textilarbeiten von Schülerinnen und Schülern der Alice-Eleonoren-Schule gezeigt und verkauft.

Eintritt frei

Info: LUISE BÜCHNER-GESELLSCHAFT e. V. ● KASINOSTR. 3 ● 64293 DARMSTADT ●

Tel.: 06151/599 788 (AB) • Internet: www.luise-buechner-gesellschaft.de

Email: info@luise-buechner-gesellschaft.de4

 

 

von Peter Brunner

 

 

 

 

 

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