Neues aus Buechnerland Peter Brunners Buechnerblog

31.8.2017

Und wenn dann der Kopf fällt, sage ich „Hoppla!”

Die Schaubühne Lindenfels hatte zur Wiederkehr des Hinrichtungsdatums von Johann Woyzeck zu einer Installation auf den Originalschauplatz, den Leipziger Marktplatz, eingeladen.

Am Sonntag, dem 27. August, waren es sicher über 2.000 Menschen, die das Spektakel erleben wollten. Vorbild waren Berichte und Abbildungen vom Hergang des Ereignisses, unter anderem die bekannte Lithografie von C.G.H Geißler:

Von Christian Gottfried Heinrich Geißler (1770–1844) – Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Inv. Gei I/18bOriginally uploaded to German Wikipedia by de:User:Leonce49, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5078558

Am authentischen Platz stand das Holzgerüst, das das Schafott bedrohlich glaubwürdig zitierte, vom Rathaus zu den Leitern hin war ein Weg mit Stricken abgesperrt, auf dem Scharfrichter und Delinquent hätten schreiten können.

Hätten, denn der künstlerische Leiter, René Reinhardt, verzichtete auf jede weitere Präsenz. Allein die Toninstallation machte die Ereignisse erfahrbar – gegengeschnitten hörte das bemerkenswert aufmerksame Publikum einen als Reportage gesprochenen Bericht von den letzten Handlungen vor Gericht mit Szenen aus Büchners Woyzeck. Reinhardt war entschlossen, die Gier nach dem Skandal zu enttäuschen, und das gelang auf wirklich großartige Art und Weise.

 

Die Installation auf dem Marktplatz nach der Aufführung

Gespanntes Publikum

Kein Schauspiel war nötig, um das schreckliche Geschehen zu illustrieren – als der Ton das scharfe Zischen des Schwertes einspielte, fiel der Stuhl des Delinquenten, auf den alle gebannt schauten, wie von Geisterhand.

„Hoppla”, hätte Brecht gesagt. 

 

 

 

 

Um zu zeigen, wie nah uns das Ereignis eigentlich ist und dass es sich bei der letzen öffentlichen Hinrichtung in Leipzig zwar um ein mittelalterliches Ritual, aber um ein neuzeitliches Ereignis handelt, trat dann im Biedermeierkostüm ein Mädchen als Clara Schumann auf, die tatsächlich wenige Tage nach der Hinrichtung am gleichen Ort zu Konzerten in Leipzig eintraf.

 

Die Installation wird jetzt bis zum  10. Oktober als kleines Museum zu den Ereignissen und – in Kooperation mit Amnesty International – gegen die Todesstrafe auf dem Marktplatz stehen bleiben. Später soll sie nach Straßburg und Zürich reisen, ein Abstecher nach Waldersbach, dem Ort des unglücklichen Lenz, ist geplant.

Und wir machen uns Gedanken, ob und wie ein Auftritt beim Büchnerhaus in Goddelau zu machen ist, und ob und was Büchnerhaus und  Büchnerbühne zu den geplanten weiteren Aktivitäten beitragen können.

 

René Reinhardt mit zufriedenen Akteur*innen

 

 

von Peter Brunner

 

 

 

Peter Brunner

Peter Brunner

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4.3.2017

Was ist neu im Büchnerhaus, Peter Brunner?

Filed under: Ausstellungen,Büchnerhaus,Georg Büchner,in eigener Sache,Publizistik — Schlagwörter: , , , — peter brunner @ 12:57

ist der Titel, den sich der Hessische Rundfunk für ein Gespräch mit mir im „Kulturfrühstück“ von hr 2 ausgedacht hat.

Ria Raphael erzähle ich am Sonntag, dem 5. März, frühmorgens um 9:05 Uhr, auch, warum es mir gar nicht um „Neues” geht und was es in Georg Büchners Geburtshaus zu besichtigen und zu erfahren gibt.

Nach der Ausstrahlung gibt es das Gespräch auch unter dem o.a. link zum Anhören.

Auf bald im Büchnerhaus! 

von Peter Brunner

Peter Brunner

Peter Brunner

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19.4.2016

Nur noch 21 Jahre bis zur nächsten Büchner-Ausstellung!

Ein Fund, den ich schon vor längerer Zeit durch den freundlichen Hinweis einer Nachfahrin von Ernst Emil Hoffmann machen konnte, hat gestern den angemessenen Platz gefunden.

Ernst Emil Hoffmann ist für die Büchnerinteressenten in den Fokus geraten, weil er der Vermieter der Familie in Darmstadt war. Ausgerechnet am 1. April 2014 habe ich zum ersten Mal in einer Glosse auf die zweite Darmstädter Büchner-Ausstellung bekannt machen können, dass ein Bild des Hauses gefunden wurde, in dem die Büchners zur Zeit der Geburt von Luise und Ludwig Büchner (1821/1824) in der damaligen „Oberen Baustraße“ lebten. In Beiträgen zu ihren Geburtstagen habe ich das dann wiederholt erwähnt und vertieft. Hier finden sich alle Beiträge dazu in chronologischer Folge.

Dabei ist dieser Darmstädter Demokrat durchaus auch ganz ohne einen Bezug zu den Büchners von einiger Bedeutung und, da wiederhole ich mich gerne, des Gedenkens sicher mehr wert als manch anderer, dem unangemessen ergeben gedacht wird.

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Büste Ernst Emil Hoffmanns. Darmstadt, Alter Friedhof

Die „Hessische Biografie” führt seine Verdienste tabellarisch so auf:

Werdegang:

  • Besuch des Gymnasiums in Darmstadt
  • Kaufmännische Lehre in Mannheim und Hamburg
  • 1805 erfolgreicher Unternehmer
  • Einer der Führer der freiheitlichen Richtung, der „Schwarzen“, als Politiker ein redegewaltiger „Volkstribun“
  • Durch sein Vermögen bald umfangreich sozial tätig
  • 1813 Beiträge zum deutschen Freiheitskampf
  • 1820er Jahre Beiträge zum griechischen Freiheitskampf
  • 1826 Mitglied der zweiten Kammer des Großherzogtums Hessen, konnte den Sitz aber erst 1829 einnehmen
  • 1828-1842 Mitglied des Darmstädter Gemeinderats, als Bürgermeister von der Regierung nicht bestätigt
  • 1829-1835 Abgeordneter
  • Gründete das „Hessische Volksblatt“
  • Vorkämpfer des Deutschen Zollvereins
  • Initiator und Anreger der Main-Neckar-Bahn
  • Veranstaltete 1842 für die Geschädigten des großen Brandes von Hamburg und 1843 für die Erdbebenopfer von Guadeloupe Geldsammlungen
  • Griechisches Ehrenbürgerrecht

Drei Bände seines „Hessisches Volksblatt“ von 1832/33 sind hier bei der Bayerischen Landesbibliothek als Digitalisate einsehbar.

Im Katalog zur Büchner-Ausstellung von 1987 ist ein Familienbild der Hoffmanns mit dem Hinweis „Fotografie der verschollenen Lithographie“ aus dem Darmstädter Stadtarchiv abgebildet.

 

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Ernst Emil Hoffmann und seine Familie, 1839. Unsignierte Lithografie. Scan der Fotografie aus der Familiengenealogie. (Das „neue” Darmstädter Original hat eine andere Titelei)

Im Odenwald lebt eine Nachfahrin Hoffmanns, die mich vor einiger Zeit darauf ansprach: sie besitze dieses angeblich verschollene Original. Tatsächlich hat sie mir, als ich sie dann besuchte, bei Kaffee und Kuchen das schöne Bild, offenbar zur Zeit seiner Entstehung um 1839 gerahmt und mit handschriftlichen Erläuterungen auf der Rückseite versehen, gezeigt. Außerdem besitzt sie eine sechsbändige Genealogie der Familie Hoffmann, die sie mir auslieh, und auf deren allerletzter Seite ich dann das Bild des lange gesuchten Hauses fand.

Schon lange wünschten sie und ich, dass die Grafik ins Darmstädter Stadtarchiv kommt, und Dr. Peter Engels hat sie gestern durch meine Vermittlung aus ihren Händen übernommen.

 

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Stadtarchivar Peter Engels hat die Gelegenheit unseres kurzen Gespräches dazu genutzt, am Beispiel Hoffmanns darauf hinzuweisen, dass das gerade unter „Büchnerianern“ verbreitete Bild von der schläfrig-schlafmützigen Beamtenstadt Darmstadt im Biedermeier den Berichten zweier aufmüpfiger und zu der Zeit auch noch pubertärer Jugendlicher entspringt. Georg und Alexander Büchner, die mehrfach abschätzig über ihre Heimatstadt schrieben, haben damit ja nichts anders getan als Millionen andere Jugendlicher, die die Enge ihrer Heimat als bedrückend und die Ferne als verlockend empfinden. Tatsächlich gab es im Darmstadt des 19. Jahrhunderts zahlreiche aufrechte und aktive Demokratinnen und Demokraten, die die Autokratie des Hofes gehörig aufmischten und wichtige Grundsteine zur hessischen und deutschen Republik gelegt haben.

Ich freue mich sehr, dass dieses schöne Stück aus der Vergessenheit auftauchte und jetzt zu Anschauung und Forschung zur Verfügung steht. Und wenn es zum 200. Todestag Georg Büchners 2037 vielleicht irgendwo irgenwie irgendeine Ausstellung geben wird, kann es zu den vielen Stücken und Informationen gehören, die sich seit 1987 gefunden haben.

 

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von Peter Brunner

4.3.2015

Was bleibt

Eine qualifizierte Kritik zur vergangenen „Büchner-Biennale”, dem öffentlichen Begehen von Georg Büchners 175. Todestag und anschließend seines 200. Geburtstages in den Jahren 2012/13,  liegt bisher nicht vor. Mein Versuch, die eine oder den anderen „Büchnerianer” anlässlich des Endes der Jubiläumsausstellung zu Georg Büchner in Darmstadt zu einer schriftlichen Äusserung zu bewegen, ist leider gescheitert: einige haben die Ausstellung gar nicht erst besucht. Hier eine repräsentative Auswahl aus den Antwortschreiben:

  • „Daß weniger als 25.000 Leute … das Drumherum sehen wollten, deutlich weniger als 1987, erfüllt mich mit großer Schadenfreude”;
  • „ … haben Sie aber bitte Verständnis, dass ich mich da nicht äußern möchte”
  •  „Bitte haben Sie Verständnis für meine Situation. Ich bin einfach zu weit vom Schuss, um einen Kommentar abgeben zu können”;
  • „Über die Ausstellung selbst kann ich mich nicht äußern, weil ich sie nicht gesehen habe. Ich versprach mir davon nichts. Was ich darüber erfuhr, hat mich fassungslos gemacht (Wundschwamm-Tapete).”

Nach meiner unmaßgeblichen Einschätzung ist wenig, zu wenig, geblieben:

  •  Vom Katalog zur großen Ausstellung, den ein wohlmeinender Rezensent ganz zu Recht „pompös” genannt hat, wird hinter (noch) vorgehaltener Hand baldige Verramschung angekündigt, ein Schicksal, das den vorbildlichen und unerreichten Katalog zur Büchner-Ausstellung 1987 erst nach über 25 Jahren getroffen hat (wobei bemerkt werden soll, dass dies neben der Qualität des Bandes auch der vorbildlichen Autoren- und Titelpflege beim Verlag Stroemfeld zu verdanken ist). Der größte Batzen Geld wurde für die aberwitzige Nutzung eines ungeeigneten Ausstellungsraumes verballert, während die besser geeigneten Ausstellungsräume der Mathildenhöhe angeblich nicht genutzt werden konnten, weil sie eines Tages saniert werden sollen;
  • Das Goddelauer Büchnerhaus sitzt unverändert auf einem Schuldenberg, der durch die uninspirierte neue „Aufenthaltshalle” an Stelle der historischen Scheune größer statt kleiner geworden ist;
  • Die Büchnerbühne, die mit der Dramatisierung von Edschmids Büchner-Roman, Büchners Lenz und nicht zuletzt dem sensationellen multinationalen Danton-Projekt ein Highlight nach dem anderen  präsentierte, muss noch immer unter prekärsten wirtschaftlichen Umständen arbeiten;
  • Die Forschungsstelle Georg Büchner wird „höchstwahrscheinlich nach Würzburg umziehen” (B. Dedner);
  • Die Villa Büchner, für die es weder zu einer Dauerausstellung noch zu einer Präsentation in der „Biennale” gekommen ist, steht leer, ihre Zukunft liegt in den Händen hoffnungs- und inspirationsloser Kommunalpolitiker.

Es bleibt mit ein Rätsel, wieso die Kulturpolitik von Land und Kommunen bereit war, dem Andenken des wohl größten Dichters Hessens (dies ist Büchner um so sicherer, wenn wir den Geheimrat den Thüringern überlassen …) ein paar Millionen zum Event-Verballern zu genehmigen, aber keinerlei Anstalten zur sonst doch so gerne bemühten Nachhaltigkeit gemacht hat.

Um so erfreulicher war es kürzlich für mich, als mir Mahdi Ehsaei eine Mail schickte:

„ … vielleicht interessiert Sie diese audible Internetseite von einem meiner Projekte beim Büchner200 Festival: …¨
Mahdi Ehsaei hatte sich mit zwei Projekten an den Installtionen des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt im Umfeld des Hauptbahnhofes beteiligt.
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M. Ehsaeis Installation von Büchnerzitaten im Beet vor dem Darmstädter Hauptbahnhof. Sommer 2013

Das große Blumenbeet hat er mit kleinen Schildern voller Büchnerzitate versehen, die auf den ersten Blick wie botanische Erläuterungen wirkten.

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M. Ehsaeis Installation von Büchnerzitaten im Beet vor dem Darmstädter Hauptbahnhof. Sommer 2013

 

Und im „Königreich Popo”, dem kleinen Gartenidyll (das übrigens auch noch in die obige Auflistung versäumter Nachhaltigkeit gehört…), hat er „sprechende Betonwürfel” mit Dosentelefonen aufgestellt, die auf Knopfdruck zufällige Zitate aus Büchners Werk widergaben.

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„Bluespapa” Reiner Lenz im Juni 2013 an einer von Ehsaeis Hörstationen

Auf seiner Homepage hat er beide Projekte vorgestellt und erläutert, hier die „Listening Station” und hier die Quote Signs.

Seit kurzem hat er eine Website eingerichtet, die analog zu seinen „Stations” auf Knopfdruck ein kleines Stück Büchner liefern. Mindestens einmal täglich sollten Sie in Zukunft dort vorbeisurfen und Büchner „tanken” – es gibt keine bessere Möglichkeit, die Behauptung zu überprüfen, dass sich fast jeder Satz Georg Büchners zum Zitat eignet.

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Screenshot von Ehsaeis Zitate-Website

Ich wünsche Mahdie Ehsaei viel Erfolg bei seinen Arbeiten und seiner audible-Site ein nachhaltiges, langes Leben!

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von Peter Brunner

14.9.2014

Das Museum der Büchners ist wieder da!

Das Hessische Landesmuseum in Darmstadt hat gestern nach jahrelanger Umbauzeit endlich wieder geöffnet.

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Und der wunderbare Bau mit seiner aussergewöhnlichen Präsentation als Universalmuseum bestätigt in jedem Raum, in jedem Ausstellungsstück die Nähe zum Kanon der Geschwister Büchner: die Welt verstehen, indem sie angeschaut wird.

Die Ursprünge des Museums, die großherzogliche Sammlung in Darmstadt, die seit 1820 öffentliches Museum war, hat Georg Büchner 1833 zusammen mit seinem französischen Freund Georges Muston besucht. Auf der seiner website hat das Museum die eigene Frühgeschichte so zusammengefasst:

 

Ende des 18. Jahrhunderts vererbte Landgräfin Karoline ihrem Sohn Ludwig X. (1753–1830, ab 1806 Großherzog Ludewig I.) ihre Sammlung von Naturalien und physikalischen Instrumenten, die den Grundstock für die naturwissenschaftlichen Sammlungen des heutigen HLMD bildete. Während seiner Regierungszeit (1790–1830) fügte Ludewig I. wichtige Bestände hinzu: Glasgemälde, altdeutsche Altäre, niederländische Gemälde des 17. Jahrhunderts, Kupferstiche und naturgeschichtliche Objekte wie den Nachlass Johann Heinrich Mercks, der viele Säugetierfossilien beinhaltet. 1802 erwarb Ludewig I. das gesamte druckgraphische Werk Albrecht Dürers und Rembrandts. 1805 vererbte ihm der Kölner Sammler Baron von Hüpsch seine hochbedeutende Kunst- und Naturaliensammlung, darunter Elfenbeinarbeiten und Gemälde des Mittelalters sowie wertvolle Mineralien und Fossilien. 52 Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts wurden im Jahr 1808 von dem Baseler Kaufmann Nikolaus Reber angekauft, etwas später kam die 81 Gemälde umfassende Sammlung des Grafen Truchseß von Waldburg hinzu sowie 1450 Handzeichnungen aller bedeutenden europäischen Schulen aus der Sammlung E. F. J. von Dalberg.

Im Jahr 1820 übergab Ludewig I. seine Kunst- und Naturaliensammlung in Form einer Stiftung in das Eigentum des Staates. Damit machte er die Sammlung, die seit dem 17. Jahrhundert von den Landgrafen Hessen-Darmstadts kontinuierlich aufgebaut worden war, der Öffentlichkeit zugänglich. … 1817 wurde die Sammlung vom alten Residenzschloss in das neue Schloss verlegt. …

 

Und noch heute sind sie da – der „Christus in Emmaus“ von Carl von Savoy, der Dinotherium-Kinnbacken und auch die protzigen Kirchenschätze.

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C. v. Savoy, Christis in Emmaus (Ausschnitt)

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Die Sammlung von Kirchenschätzen

 

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Die Funde aus den rheinhessischen „Dinotheriumssanden“

 

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Die Sammlung historischer Korkmodelle antiker Stätten

 

Susanne Lehmann hat in „Georg Büchners Schulzeit. Ausgewählte Schülerschriften und ihre Quellen”, ausführlich aufgezählt, dass Georg Büchner sicher bereits als Schüler in den Sammlungen war und wie viele der Stücke bis heute dort gezeigt werden.

 

Die wunderschön gestaltete naturkundliche Sammlung ist eine Darstellung der Evolution, wie sie sich Ludwig Büchner in kühnsten Träumen nicht erhofft hätte,

 

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Skelettparade

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Heckels „Stammbaum des Menschen“

 

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Ein kleiner Teil der Funde aus dem Messeler Urschiefer

 

Luise Büchner wäre über den Anschauuungsunterricht der bildenden Kunst von Rembrandt bis Beuys begeistert gewesen

 

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Andy Warhol: Joseph Beuys

 

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Kleiner Einblick in die Mittelalter-Sammlung

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Die Holländer

und Alexander kann ich mir sehr gut in van de Veldes Büro vorstellen:

 

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 H. van de Velde: Büro für die Chefredaktion der „Revue Blanche”

 

Kurz: Für künftige Darmstadt-Besucher, seien sie auf den Spuren der Geschwister Büchner oder „einfach nur so da”, ist jedenfalls der Besuch des Landesmuseums in Zukunft Pflicht!

 

 

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