Neues aus Buechnerland Peter Brunners Buechnerblog

18.9.2016

Ein schönes Geburtstagsfest hatte Wilhelm Büchner

Um mit dem Wichtigsten anzufangen: das Tortenatelier hat seine Sache super gut gemacht, die leckeren frischen Kuchen und Torten waren ganz ausgezeichnet und der Service perfekt. Vielen Dank dafür!

Ein kleiner Teil der Gäste vor einem kleinen Teil der Kuchen
Aus Heidelberg war ein Gast gekommen, mit dem ich schon lange korrespondiere, den ich aber zum ersten Mal persönlich traf: Ludwig Steinmetz, Ludwig Büchners Ur-Enkel, der gerade erst aus München umgezogen ist.

Die Vereinsvorsitzende Agnes Schmidt mit Ludwig Steinmetz, Ludwig Büchners Urenkel
Die Freundinnen von der BüchnerBühne hatten im Vorfeld Teile Ihres „LenzMachtLiebe”-Musikprogramms mit unseren Texten abgestimmt, und so ist eine dichte und überzeugende Präsentation von Wilhelm Büchners Leben entstanden, die die Gäste beansprucht, aber nicht überfordert hat (sagte eine zufriedene Teilnehmerin).

Bastian Hahn, Alexander Valerius, Mélanie Linzer, Tanja Marcotte

Linzer, Marcotte

Hahn, Valerius

Christian Suhr
Von Heiner Dieckmann und mir habe ich keine Bilder.
Am meisten bedauert habe ich – bei ausverkauftem Haus – dass nicht nur Wirtschaft, Politik und Kultur Pfungstadts durch Fernbleiben glänzte, sondern dass außerdem dies die einzige Reminiszenz an den „Begründer des modernen Pfungstadts” bleibt.

Das Grab von Elisabeth und Wilhelm Büchner auf dem Pfungstädter Friedhof am 2. August 2016, Wilhelm Büchners 200. Geburtstag
Sowohl diese Veranstaltung wie weitere zu Themen um Georg Büchner, seine Geschwister und das Deutschland des 19. Jahrhunderts sind „auf Abruf zu haben” und Anfragen danach stets willkommen.
Peter Brunner

Peter Brunner

von Peter Brunner

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2.8.2015

2. August 1816 – Wilhelm Büchner wird in Stockstadt geboren

Am 2. August 1816 wurde in Stockstadt am Rhein das dritte Kind von Caroline und Ernst Büchner geboren – der Sohn Wilhelm Ludwig.

Aus Familienbesitz hier eine spätere Abschrift seiner Geburtsurkunde, 1844, vielleicht anlässlich seiner Hochzeit (am 27.2.1845 in Gouda), erstellt.

 

Wilhelm_Geburtsurkunde_1816_1844

 

Auszug

aus dem Geburtsprotokoll der Pfarrey Stockstadt
vom Jahr 1816

Im Jahre Christi achtzehnhundertundsechzehn den zweyten
August Morgens um Vier Uhr wurde nach glaubhafter An-
zeige dem Herrn Ernst Büchner Doctor allhier und seiner
Ehefrau Caroline, einer geborenen Reuß, das dritte Kind geboren,
ein Sohn, der zweyte und den achtzehnten getauft, wo er die
Namen Wilhelm Ludwig erhielt.

Gevatter waren:
Herr Wilhelm Büchner Dr. Medicinae und Herr Ludwig Büchner,
Militair-Chirurg, welche gegenwärtiges Protokoll nebst dem Vater
und mir dem Pfarrer, der die Taufe verrichtet, unterschrieben haben.

In Abwesenheit des Hrn. (?) Dr. Buechner zu Gouda in Holland
Reuß Lieutn. Louis Büchner, Militair-Chir, – Dr. E. Büchner
Grandhomme.

Für die Richtigkeit des

Auszugs
?Unterschrift? z.Zt. Pfr.

Siegel

Stockstadt den 5ten July
1844

Als Paten wurden zwei Brüder des Vaters eingesetzt, Wilhelm Friedrich (12.9.1780) und Johann Karl (7.6.1791). Wilhelm, der als Arzt in Gouda lebte, wurde später auch der Schwiegervater seines Patenkindes, als Wilhelm Büchner dessen Tochter Elisabeth Wilhelmine Frederika heiratete. Der als Zeuge unterschreibende L(i)eutnant Reuß war Bruder der Mutter Caroline; Pfarrer war Friedrich Peter Grandhomme.

Stockstadt_GeburtshausWilhelm

Stockstadt, Ort des Wohnhauses der Familie Büchner 1816, heute Vorderstraße 13 (Foto 2008)

Aller Wahrscheinlichkeit nach steht dieses Haus auf den Grundmauern dessen, in dem die Büchners zwischen 1815 und 1816 wohnten – im April 1815 war Mathilde noch in Goddelau geboren worden, im Oktober 1816 wohnt die Familie bereits in Darmstadt in der Hospitalstraße, der Vater Ernst Büchner ist „Amts- und Stadtchirurg“.

 

SPeterBrunner
von Peter Brunner

17.5.2014

Wilhelm Büchners Tochter Lina

Filed under: Büchner,Genealogie,Geschichte,Wilhelm Büchner — peter brunner @ 10:19

Am 21. Mai 1918 starb Wilhelm Büchners Tochter Lina (Caroline Mathilde Wilhelmine).  Lina war am 22. März 1846 in Darmstadt geboren. Eine geistige Behinderung (ihr Neffe Anton Büchner schreibt in seinen unveröffentlichten Memoiren „sie war geistig etwas beschränkt”) schränkte ihre Entwicklungsmöglichkeiten ein. Ihre Eltern Wilhelm und Elisabeth haben sie ein Leben lang behütet; die Gouvernante Amalie Stolz lebte jahrzehntelang als ihre Betreuerin zusammen mit der Familie in Pfungstadt.

 

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Lina (Caroline Mathilde Wilhelmine ) Büchner.

Ihre Patin war, fast 10 Jahre nach Georg Büchners Tod, dessen Verlobte Wilhelmine Jaeglè. Ob der damals offenbar noch rege Kontakt zu Wilhelmine mit den Pfungstädter Büchners ebenso abrupt endete wie der mit den Büchners in Darmstadt, wissen wir nicht. Wilhelmine Jaeglè hat Luise und Ludwig Büchner die Veröfffentlichung einiger ihrer Briefe an Georg in der ersten Werkausgabe, die die Geschwister 1850 herausgaben, nicht verzeihen können.

1874 machte Wilhelm Büchner eine Reise nach St. Moritz, zu der ihn auch seine Schwester begleitete, und notierte später: „St. Moritz mit Lina, Amalie und Louise (!) gewesen”.

In seinem Testament hat ihr Vater sie mit einem reichlichen Deputat versorgt.

Nach dem Tod der Eltern (Wilhelm Büchner starb 1892, seine Frau Elisabeth 1908), lebte Lina im Haushalt ihres Bruders Ernst, mit dem sie, nach dem Verlust der Pfungstädter Firma und der Immobilien, nach Darmstadt zog. Dort starb sie bald darauf.

Von Peter Brunner

11.6.2011

SCHELLACK IN MAINZ UND WILHELM BÜCHNER

Filed under: Ausstellungen,Geschichte,Wilhelm B — peter brunner @ 10:46

Über Wilhelm Büchners Verbindungen nach Mainz und die Bedeutung seiner Erfindung, Schellack zu bleichen, habe ich hier bereits vor einiger Zeit geschrieben.

Reklamebild Marx-Lacke

Letzte Woche war ich zur Eröffnung der großen Schellack-Ausstellung auf der Mainzer Zitadelle eingeladen, und ich kann nur allen Leser/inn/en empfehlen, sich diese gut gemachte Präsentation anzusehen.

Manfred Penning bei der Ausstellungseröffnung auf der Mainzer Zitadelle

Der Iniator der Ausstellung, Manfed Penning,  hat für die Sypathisanten von BÜCHNERLAND eine Sonderführung mit besonderem Schwerpunkt auf Büchners Anteil an der Entwicklung der Mainzer Lackindustrie angeboten  – wann und wie das stattfinden kann, veröffentliche ich in Kürze hier; Interessent/inn/en dürfen sich gerne schon jetzt via Kommentar oder Mail melden.

4.1.2011

NASA­-Experte zu Gast in Deutschland – Vortrag an der Wilhelm Büchner Hochschule

Filed under: Veranstaltung,Vortrag,Wilhelm B — peter brunner @ 18:17

Wilhelm Büchner Hochschule 

Private Fernhochschule Darmstadt

 

Prof. Dr. Josè Granda:

Modellierungs­ und Simulationsmethoden

von Mehrkörper­ und mechatronischen Systemen

Professor aus den USA zum Stand der Wissenschaft und Technik von Simulation und Modellierung – Anwendung in der Mechatronik, der Fahrzeugtechnik und der Raumfahrt

Pfungstadt, Ostendstraße 3
20. Januar 2011, 18:30 Uhr
Seminarraum 9a

Prof. Dr. José Granda, Professor der California State University, führender Wissenschaftler in NASA-Projekten und Honorarprofessor der Wilhelm Büchner Hochschule erläutert im Rahmen eines Vortrags an der Wilhelm Büchner Hochschule die Modellierung und Simulation mechatronischer Systeme.

Zur Vorhersage des Verhaltens von dynamischen Systemen ist die Nutzung von Computermodellen und Simulationsmethoden sowohl in der lndustrie als auch im akademischen Bereich weit verbreitet. Professor Granda gibt einen Überblick über verschiedene Modellierungs- und Simulationsmethoden. Dabei wird er auf dynamische Mehrkörpersysteme und ihre Anwendung unter anderem auf Raumfahrzeuge sowie auf mechatronische und Steuersysteme eingehen. Außerdem wird Granda den Forschungsfortschritt in der automatischen Erzeugung von Bewegungsgleichungen, Übertragungsfunktionen und Zustandsraumdarstellungen erläutern. Angereichert wird der Vortrag durch Erfahrungen aus der lndustrie zu modernen Methoden in der Raumfahrt, die Granda als NASA Faculty Fellow gesammelt hat.

Vortragstitel in englischer Sprache:
Modeling and Simulation Methodologies of Multi­Body and Mechatronics Systems State-of-the-Art of Science and Engineering – Applications in Mechatronic Systems, Ground and Space Vehicles

Dauer: ca. 90 Minuten.

Jetzt anmelden! Plätze sind begrenzt.

Anmeldung telefonisch oder per E-Mail bis zum 18.01.2011 erbeten: Gabriele Lang-Seeger,
Telefon: 06157 806-53, gabriele.lang-seeger@wb-fernstudium.de

Wilhelm Büchner Hochschule, Ostendstraße 3, 64319 Pfungstadt bei Darmstadt wvvw.wb-fernstudium.de

 

 

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